Anzeige

Franken Maxit

Mörtelpad-Produktion ausgeweitet

Franken Maxit, Baustoffe

Neue Mörtelpad-Produktionshalle (l. im Bild): Bis zu 22 zusätzliche Fertigungsstrecken heben künftig die Produktion an Mörtelpadsbei Franken Maxit auf rund 200 000 Stück pro Tag. Mittelfristig kalkuliert das Unternehmen deshalb mit einer Jahresproduktion von rund 50 Mio. Stück.

Azendorf (ABZ). – Eine zusätzliche Produktionshalle für Mörtelpads und ein fortschrittlicher Kalkofen erweitern ab sofort den Maxit-Stammsitz in Azendorf (Oberfranken). Beim Festakt weihte die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) die Bauwerke vor etwa 1000 geladenen Gästen ein. Dank der neuen Halle können die Mörtelpads Zug um Zug auf bis zu 27 Fertigungslinien produziert werden – bisher waren es fünf. Damit laufen bei Maxit in Kürze bis zu 200 000 Pads pro Tag vom Band. Dies entspricht rund 66 Einfamilienhäusern. "Unsere Investition war notwendig, denn mit den bisherigen Stückzahlen können wir der Nachfrage einfach nicht mehr gerecht werden", erklärt Hans-Dieter Groppweis, geschäftsführender Gesellschafter von Franken Maxit.

Für gesteigerte Energieeffizienz und deutlich erhöhte Kapazitäten beim Kalkbrennen sorgt jetzt zudem der kürzlich in Betrieb genommene Kalkofen. Er prägt mit fast 60 m Höhe die neue "Skyline" des Firmengeländes. Seit Anfang 2015 befindet sich das Mörtelpad von Franken Maxit auf dem Markt. Die Nachfrage nach den trockenen Mörtelplatten, die über Mauerwerk-Hersteller vertrieben werden, war dabei so groß geworden, dass Maxit nun seine Produktionskapazitäten deutlich ausweitet: Für die neue Halle mit einer Abmessung von 30 x 60 m sind bis zu22 Produktionslinien vorgesehen. Auf den bisherigen fünf Fertigungsstrecken waren rund 3 Mio. Mörtelpads vom Band gelaufen. Bei maximaler Auslastung wäre der oberfränkische Mörtelhersteller damit zukünftig in der Lage, rd. 200 000 Mörtelpads pro Tag zu produzieren. Rein rechnerisch könnten so täglich 66 Einfamilienhäuser in den gängigen Außenwandformaten von 42,5 und 36,5 cm und den üblichen Innenwandformaten erstellt werden. Perspektivisch hält Franken Maxit die Auslieferung von rund 50 Mio. Pads innerhalb eines Kalenderjahres für realistisch. Diese Stückzahl entspricht rund 16 660 Einfamilienhäusern.

Dabei möchte Maxit auch über den deutschen Tellerrand hinausschauen: "In erster Linie versorgen wir mit unserer Produktion den heimischen Markt – und da sind wir längst noch nicht am Ende angekommen. Dennoch denken wir parallel darüber nach, wo im Ausland das Mörtelpad gute Vermarktungschancen hätte", erklärt Marketingleiter Reinhard Tyrok. Der Markenschutz für das Mörtelpad gelte auch international und das europäische Patent sei unterwegs. Zudem qualifiziere die einfache Anwendung das Pad geradezu für einen Einsatz über Sprach- und Praxisgrenzen hinweg. In Deutschland sind laut Unternehmensangaben mittlerweile rund 200 Bauunternehmen in die korrekte Verarbeitung eingewiesen. Deren Feedback von der Baustelle nutzt Maxit zu steter Optimierung: Aktuell arbeitet man bspw. an einer neuen Version des mitgelieferten Bewässerungssystems.

Neben dem Ausbau der Mörtelpad-Produktion stand auch ein neuer Kalkofen im Mittelpunkt des letzten Investitionsschrittes. Er gehört zu den modernsten seiner Art in Europa und ergänzt ab sofort die beiden bisherigen Öfen aus den Jahren 1973 und 1996. Dahinter stand vor allem das Bestreben die Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit beim Kalkbrennen zu erhöhen. Die Tagesleistung an gebranntem Kalk steigert das neue Modell bspw. von rund 60 auf etwa 200 t. Vorhandene Abwärme nutzt Franken Maxit in den kühleren Monaten, um das Verwaltungsgebäude zu beheizen. Alle getätigten Investitionen sind Ausdruck eines großangelegten Ausbaus am Stammsitz in Azendorf (Oberfranken). Von Unternehmensseite heißt es, man habe ca. 20 Mio. Euro für Modernisierung- und Erweiterungsmaßnahmen eingeplant.

ABZ-Stellenmarkt

https://jobs-in-gruen-und-bau.de/index.php?id=123&tx_patzerboerse_paboeplugin[unterthemen]=187&no_cache=1

Unbegrenzter Zugriff auf alle Online-Inhalte:

Lernen Sie ABZPLUS kennen

Als PLUS Abonnent genießen Sie unbegrenzten Zugriff auf das Online-Portal der Allgemeine Bauzeitung ABZ mit allen Artikeln der Print- und Onlineversion!

Optimiert für Desktop-PCs und als Mobilversion.

Jetzt mehr erfahren

ABZ ePaper
Anzeige

Weitere Artikel