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Für 20 Jahre

Nutzungsvereinbarung besiegelt

Strahlende Gesichter bei der Unterzeichnung der Vereinbarung zum Informationszentrum (v. l. n. r.): Gerhard Geske (Leiter ABZ Hamm Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW), Manfred Rütters (2. Vorsitzender des Museumsvereins), Norbert Braun (1. Vorsitzender des Museumsvereins) und Dr.-Ing. Bernd Garstka (Geschäftsführer des Berufsförderungswerks der Bauindustrie NRW).

Hamm (ABZ). – Kürzlich unterzeichneten Vertreter des Museums für alte Betonbohr- und -sägemaschinen und des Berufsförderungswerks der Bauindustrie NRW eine Vereinbarung über die Nutzung des Informationszentrums für Abbruch- und Betontrenntechnik. Dieses soll Historie und Zukunft verbinden. Das Gebäude auf dem Gelände des Ausbildungszentrums Hamm beherbergt zukünftig eine Ausstellung historischer Maschinen der Betonbohr- und -sägebranche (BBS). Für den Neubau stellt der Museumsverein finanzielle Mittel in Höhe von insgesamt 190 000 Euro zur Verfügung. Diese Gelder stammen aus Spenden der BBS-Fachbetriebe, einer Zulage des Fachverbandes Betonbohren und -sägen und aus Eigenmitteln des Museumsvereins. Im Gegenzug stellt das Ausbildungszentrum Hamm dem Museumsverein das Gebäude zur unentgeltlichen Mitbenutzung zur Verfügung. So können die Räumlichkeiten für eigene Veranstaltungen, jedoch insbesondere auch für Veranstaltungen befreundeter bzw. fördernder Unternehmen und Personen genutzt werden. Die Vereinbarung gilt für 20 Jahre. Die feierliche Eröffnung des Informationszentrums erfolgt am 9. Juni 2018 im Rahmen der Jahreshauptversammlungdes Fachverbandes.

"Der heutige Tag ist ein Meilenstein in der Historie der BBS-Branche", erklärte Norbert Braun, Vorsitzender des Museumsvereins. "Im Namen unserer Mitglieder und der gesamten BBS-Branche danke ich dem Ausbildungszentrum Hamm, das schon bei der Ideenfindung involviert war und später in der Umsetzung des gemeinsamen Vorhabens stets engagiert und konstruktiv agiert hat." Das Informationszentrum beherbergt zukünftig eine dauerhafte Ausstellung historischer Maschinen aus allen Epochen der BBS-Branche. Darüber hinaus dient es als Begegnungsstätte im Rahmen der vom Fachverband Betonbohren und -sägen verantworteten Aus- und Weiterbildung oder für branchennahe Veranstaltungen, bspw. Regionaltreffen und Kundenevents. So treffen an diesem Ort Historie und Zukunft regelmäßig aufeinander. "Vor einigen Jahren haben wir das Berufsbild Bauwerksmechaniker für Abbruch- und Betontrenntechnik hier in Hamm etabliert", ergänzte Dr. Bernd Garstka, Geschäftsführer des Berufsförderungswerks der Bauindustrie NRW. "Deshalb halte ich den Neubau des Informationszentrums hier in Hamm für eine sehr gute Wahl."

Der 2006 gegründete Verein Museum für alte Betonbohr- und -sägemaschinen e. V. hat sich das Ziel gesetzt, die langjährige technische Historie der Betonbohr- und -sägebranche aufzubereiten und künftigen Fachkräften sowie der breiten Öffentlichkeit in Form einer Ausstellung zugänglich zu machen. Unter dem Vorsitz von Norbert Braun arbeiten im derzeit 60 Mitglieder zählenden Museumsverein erfahrene Unternehmer ehrenamtlich zusammen. In den vergangenen Jahren wurde dank der Unterstützung verschiedener Fachbetriebe und Hersteller eine beachtliche Anzahl historischer Maschinen zusammengetragen. Alle Informationen zum Projekt gibt es unter www.bbs-museum.de.

Der Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e. V. ist mit mehr als 700 Mitgliedern weltweit der stärkste Arbeitgeberverband dieser Branche. Mitglieder sind Dienstleistungsbetriebe und Herstellerfirmen rund um das Betonbohren und Betonsägen. Zu seinen Aufgaben zählen die Aus- und Weiterbildung qualifizierter Fachkräfte, die Förderung technischer Innovationen, die Vermittlung nationaler und europäischer Normen sowie die Vereinheitlichung von Ausschreibungsverfahren. Darüber hinaus gibt der Verband seinen Mitgliedern fachliche und juristische Hilfestellungen in allen Bereichen der Unternehmensführung.

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