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Für 40-Meter-Fassadenrüstung

Hoch tragfähige Überbrückung als Basis verwendet

Scafom-rux, Gerüstbau

Eine solide Überbrückung über eine Spannweite von 18 m diente als Grundlage für eine 40 m hohe Fassadenrüstung, die nicht am Boden gegründet werden durfte. Gerüstbau Schmiedt verwendete dafür den neuen K-Frame von Scafom-rux.

Kobern-Gondorf (ABZ). – Erst auf der bauma 2016 vorgestellt, machte das Scafom-rux Multi-Roof-System in der Branche bereits nachhaltig auf sich aufmerksam. Weniger bekannt ist, dass man die dem System zugrunde liegenden K-Rahmen auch für hoch tragfähige Überbrückungen verwenden kann. So bieten sich z. B. Fußgängerpassagen als Anwendungszweck an.

Eine ganz andere Idee für den Einsatz hatten Willi Schmiedt und sein Bauleiter und Planer Marco Löhr von Gerüstbau Schmiedt aus Kobern-Gondorf bei Koblenz. Die Sachlage: Im Rahmen einer Volleinrüstung eines Mehrfamilienwohnkomplexes in Düsseldorf war es nicht möglich, die Stirnseite des Gebäudes auf dem Boden zu gründen. Bisherige Lösung: Gitterträger und Rohr- und Kupplungsvarianten. Nachteil: Solche Konstrukte erfordern einen hohen Anteil von Rohr- und Kupplungsmaterial und sind den statischen Anforderungen in diesem Fall nicht gewachsen. Die Lösung: Der Einsatz der neuen Scafom-rux-K-Rahmen. Damit ließ sich die komplette Stirnseite des Gebäudes stützenfrei überbrücken – in diesem Fall über eine Länge von 18 m. Der Clou: Jetzt konnte auf der K-Frame-Tragbrücke problemlos ein 40m hohes Gerüst der Breitenklasse W09, Lastklasse 4 aufgesetzt werden; die untersten zwei Lagen direkt kompatibel mit Ringscaff und ab der zweiten Lage mit Super-Fassadengerüst.

Die K-Rahmen-Brücke wurde am Boden vormontiert. Hierbei war es sogar möglich, gleich zwei Gerüstlagen zu integrieren, um den späteren Montageaufwand an der Wand zu minimieren. Mithilfe eines Krans wurde dann die gesamte Brückeneinheit auf die rechts und links der Wand platzierten Ringscaff-Stützgerüst-Sockel gehievt. Die Brücke war aufgrund der bereits am Boden eingebauten Gerüstlagen sofort nach dem Einlegen über die gesamte Spannweite sicher und bequem begehbar.

Durch die form- und kraftschlüssigen Schraubverbindungen der einzelnen K-Rahmen haben die Gerüstbauer von Schmiedt nun eine stabile Basis für den weiteren Gerüstaufbau. Und das ohne den Einsatz von Rohr- und Kupplungsmaterial. Insgesamt werden auf der Spannweite von 18 m zehn Gerüststiele mit einer Auslastung von 13–17 kN, also insgesamt ca. 15 t. Durch den K-Frame-Träger aufgenommen.

Bei Gerüstbau Schmiedt freut man sich, dass die Materialinvestition in die K-Rahmen sich schon nach kurzer Zeit durch vielfache Einsatzmöglichkeiten bezahlt macht.

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