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Für Beton- und Schalungsbau

Schraubanker befestigen Richtstützen temporär

Speziell für die temporäre Ankerplattenmontage von Schrägstützen im Betonfertigteil- und Schalungsbau hat der Schramberger Schraubenspezialist Heco den Multi-Monti-plus SSK in der Abmessung 16 x 130 mm entwickelt. SSK steht für "Sechskantkopf mit Scheibe und Konus". Der Schraubanker mit dem Multi-Monti-plus-Gewinde und angepresster Scheibe hat einen zusätzlichen, besonders anpassungsfähigen Konus unter dem Kopf. Bei der Montage von Schrägstützen kann der Multi-Monti-plus SSK bereits in jungem Beton gesetzt und mehrfach wiederverwendet werden.

Schramberg (ABZ). - Der Schramberger Schraubenspezialist Heco hat seine Produktpalette an Schraubankern erweitert. Neu ist der Multi-Monti-plus mit 16 und 20 mm Ø und eine spezielle Ausführung mit der Bezeichnung "SSK" für die temporäre Befestigung von Richtstützen im Beton- und Schalungsbau. Mit den neuen Dimensionen wird die Palette zulassungskonformer Produkte Herstellerangaben zufolge auf eine noch breitere Basis gestellt. Zugleich unterstreiche Heco seine Kompetenz als Anbieter von effizienten und wirtschaftlichen Lösungen für Schwerlastbefestigungen. Dabei sind die neuen Schraubanker mit einer ETA-Bewertung auch für die Mehrfachverwendung und für das Setzen in jungem Beton mit einer Druckfestigkeit ab 10 N/mm² zugelassen. Die einfache Bemessung und Montage der Anker spare viel Zeit bspw. bei der Befestigung von Stützen für Schalungen. Mit den großen Schraubendurchmessern von 16 bzw. 20 mm betritt Heco das Feld der klassischen Schwerlastbefestigungen, das bisher vor allem von Hülsen- und Klebeankern dominiert wurde. Gemäß ETA-15/0784 werden bspw. mit dem MMS-plus 20 in gerissenem Beton C20/25 bis zu 44 kN als charakteristischer Widerstand gegen Zug erreicht – bei allen Vorteilen, die sich aus der einfachen Verarbeitung von Schraubankern ergeben. Neuerdings haben die Schraubanker mit 16 und 20 mm Ø auch eine Zulassung für die seismischen Leistungskategorien C1 und C2. Die MMS-plus Schraubanker in den neuen Dimensionen gibt es von Heco mit Sechskantkopf und angepresster Scheibe sowie als Vorsteckanker mit metrischem Anschlussgewinde.

Eine Prüfhülse zeigt, ob ein Schraubanker wiederverwendbar ist. Bleibt der Anker in der Prüfhülse stecken, ohne dass die Spitze herausschaut, kann er weiterhin verwendet werden.

Speziell für die temporäre Ankerplattenmontage von Schrägstützen im Betonfertigteil- und Schalungsbau nach allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung Z-21.8-2061 hat Heco den Multi-Monti-plus SSK in der Abmessung 16 x 130 mm entwickelt. SSK steht für "Sechskantkopf mit Scheibe und Konus". Der Schraubanker mit Multi-Monti-plus-Gewinde und angepresster Scheibe habe einen zusätzlichen, äußerst anpassungsfähigen Konus unter dem Kopf, so Heco. Er könne damit bei der Befestigung von Ankerplatten mit unterschiedlichen Durchgangslöchern sehr flexibel verwendet werden. Als zusätzliche Bemessungshilfe erhielten Kunden ein Lastdiagramm für unterschiedliche Betondruckfestigkeiten. Darüber hinaus könne der Multi-Monti-plus SSK mit Hilfe der Heco-Bemessungssoftware HCS auch für dauerhafte Befestigungen gemäß ETA-15/0784 bemessen werden. Bei kleineren Lochdurchmessern liege die Schraube mit dem Konus auf dem Durchgangsloch der Platte an. Je größer das Durchgangsloch sei, umso weiter werde die Schraube bei der Montage im Anbauteil versenkt.

Die angepresste Scheibe ermögliche zudem Befestigungen bei noch größeren Durchgangslöchern. Lochdurchmesser von 17 bis 23 mm in der Grundplatte könnten so mit einer einzigen Schraubendimension abgedeckt werden. Ein eventuelles Lochspiel werde ausgeschlossen. Heco nutze einen Schraubenkopf mit der Schlüsselweite 24 mm, die im Schalungsbau sehr häufig verwendet werde. Anwender könnten folglich mit ihrem gewohnten Werkzeug arbeiten. Die Verarbeitung ist den Herstellerangaben zufolge bei allen Multi-Monti-plus-Versionen einfach und zeitsparend. Eine neu entwickelte Funktionsspitze verringere den Verschleiß durch einen größeren Außendurchmesser und eine verstärkte Verzahnung. Die Kern- und Gewindegeometrie ermögliche ein leichtes Einschrauben und hohe Traglasten. Problemlos lasse sich der Anker mit einem Tangential-Schlagschrauber eindrehen. Ohne großen Aufwand lasse sich die Wiederverwendbarkeit mit Hilfe einer Prüfhülse feststellen. Diese sei Bestandteil der Zulassung und des Sortiments. Bleibe der Anker in der Prüfhülse stecken, ohne dass die Spitze herausschaue, könne er ein weiteres Mal verwendet werden.

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