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Für bis zu vier Meter Breite und 14 Meter Länge

Vollautomatische Maschine schweißt Bewehrungsstahlmatten nach individueller Vorgabe

Die neue Mattenschweißmaschine.

Kisslegg (ABZ). – Der Hersteller von Bewehrungsschweißmaschinen für die Bau-, Beton- und Fertigteilindustrie mbk ist eigenen Angaben zufolge als Global-Player und Systemlösungspartner bekannt. Das Unternehmen mit Stammsitz in Kisslegg Deutschland will mit innovativen Maschinenkonzepten moderne Fertigungsprozesse ermöglichen. Mehr als 1000 Schweißmaschinen und 1200 Maschinen insgesamt habe es bereits an Kunden in mehr als 60 Ländern der Welt verkauft. Die automatische Fertigung von CAD-basierten Bewehrungsmatten zur Herstellung von Betonfertigteilen mit Aussparungen für Fenster- und Türöffnungen gewinne an Bedeutung, so mbk. Entsprechend dieser Bedürfnisse habe das Unternehmen die flexible Mattenschweißanlage MSM-M entwickelt, die Bewehrungsstahlmatten vom Coil nach individueller Vorgabe schweiße. Die produzierbare Mattenbreite liegt je nach Anforderung im Bereich von 400 bis max. 4000 mm, die Mattenlänge reicht von 1000–14 000 mm. Größere Abmessungen seien auf Anfrage möglich.

Die Mehrfach-Rotor-Richt- und Schneideanlage DRA-M sorge automatisch für die Bestückung der Längs- und Querdrähte zur flexiblen Mattenproduktion vom Coil, erläutert das Unternehmen. Der Drahtdurchmesser liege im Bereich von 5 mm bis 12 mm, optional bei 5 mm bis 20 mm. Das Rastermaß für den Längsdraht sei bei 25 mm angesiedelt, der Längsdrahtabstand richte sich nach dem Längsdrahtdurchmesser. Der min. Abstand des Querdrahtes ist bei 50 mm fixiert, optional auch stufenlos machbar. Die mittlere Produktionsleistung liegt bei rd. 160 m²/h, ist jedoch abhängig von der Mattenbelegung und den Aussparungen. Auch hier sei ein höherer Leistungsdurchsatz auf Anfrage realisierbar, so mbk.

Das kompakte Anlagensystem beansprucht Unternehmensangaben zufolge nur wenig Platz. Die Modularität des Systems lasse individuelle, kundenspezifische Lösungen zu. Und auch nachträgliche Systemerweiterungen seien möglich. Die Konstruktion sei stabil und der Wartungsaufwand gering, so dass die Maschine im Alltag überzeugen könne. Die Anbindung an die Unitechnik CAD-CAM-Schnittstelle stelle einen unkomplizierten und freien Informationsaustausch innerhalb eines Betonfertigteilwerkes dar, so das Unternehmen weiter. LAN- und WLAN-Anbindung seien die Voraussetzung für schnelle und einfache Behebung von Störungen sowie die Verwendung von Updates zur Produktionsplanung.

Für die Mattenschweißanlage MSM-M werde ein großes Zubehörprogramm für die Automatisierung angeboten, die sinnvolle Ergänzungen möglich machen:

Lösungen

  • für das Mattenhandling,
  • für die Mattenablage für "Stand alone"-Anlagen oder in nachfolgenden Umlaufanlagen,
  • für die Weiterbearbeitung in nachfolgenden Biegestationen für das Aufbiegen und Kröpfen der Stäbe zur Herstellung verschiedener Biegeformen für Elementdecken, für Massiv-Sandwichwände sowie Doppelwände.

Mattenpuffer zum Zwischenpuffern und Ergänzen der fertig geschweißten Matten können kundenspezifisch angepasst werden.

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