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Für die Arbeit auf beengten Baustellen geeignet

City-Bagger hebt tonnenschwere Rohre

Bei der Maschinenübergabe freuen sich (v. l.) Oliver Pape, regionaler Verkaufsleiter bei Hydrema, Lars Tegelkamp, einer der Gesellschafter des gleichnamigen Familienunternehmens, und Martin Werthenbach, Deutschland-Vertriebsleiter bei Hydrema.

Warendorf (ABZ). – Die dritte Generation des Unternehmens Tegelkamp in Warendorf bricht mit bisherigen Traditionen und hat sich vor Kurzem dazu entschieden, in einen leistungsstarken und technisch ausgefeilten City-Bagger des Typs MX18 von Hydrema zu investieren.

Lars Tegelkamp, der mit seinem Bruder Tobias die dritte Generation des Unternehmens vertritt, hat sich zusammen mit seinem Bruder, nach reiflicher Überlegung und einigen Vorführungen für eine sehr kräftige Maschine des dänisch-deutschen Herstellers entschieden. "In Oelde arbeiten wir auf einer Baustelle auf stark beengten Verhältnissen mit 1000er-Rohren", so Lars Tegelkamp. "Das 7 Tonnen schwere Schachtteil hat der Hydrema als einziger Bagger problemlos versetzen können." Die Maschinen anderer Hersteller seien entweder viel zu groß oder zu unübersichtlich gewesen, um sie für dieses Bauprojekt in Betracht zu ziehen. "Wir haben erkannt, dass wir mit der Entscheidung für den Hydrema keine Kompromisse eingehen müssen. Er ist kompakt und extrem kräftig."

Dabei sei die Entscheidung wirklich nicht leicht gefallen, denn das Unternehmen, dass vom Großvater, Bernhard Tegelkamp, am 1. Januar 1954 in münsterländischen Warendorf gegründet wurde, hat sich in den letzten Jahrzehnten in vielerlei Hinsicht auf eine andere norddeutsche Marke verlassen – zumindest in Bezug auf Mobilbagger.

Doch für Lars und Tobias Tegelkamp zählt eigenen Aussagen zufolge nicht die Macht der Gewohnheit, sondern Leistungsstärke und Effizienz. Daher fiel die Wahl letztendlich auf die Hydrema-Maschine. "Angefangen haben unsere Überlegungen auf der bauma" erläutert Edgar Tegelkamp, der das Unternehmen 1987 von seinem Vater übernommen hat. "In München haben meine Söhne und ich uns zunächst alles angesehen. Dann haben wir die verschiedenen Vorführungen in den folgenden Monaten mit den einzelnen Herstellervertretern abgesprochen." Da seine Söhne seit Beginn des Jahres 2020 als Gesellschafter mit in das Unternehmen eingestiegen sind, haben sie bei solchen Entscheidungen natürlich ein Wort mitzureden. "Der Hydrema war für uns von Anfang an eine interessante Maschine, denn seine Kompaktheit und seine Kraft werden von keinem anderen Hersteller geschlagen", fährt Edgar Tegelkamp fort. "Als wir dann erfahren haben, dass der Service über die Partnerschaft mit der CNHi S&S GmbH – der Case Niederlassung in Unna – in unserer Nähe sichergestellt ist, sprach sich die Mehrheit der Gesellschafter eindeutig für den Mobilbagger des Typs MX18 von Hydrema aus." "Unsere Baustellen werden immer kompakter, aber die Bauelemente immer schwerer, sodass sich auch die Anforderungen an die Maschinentechnik verändert haben", weiß Lars Tegelkamp und blickt mit der Kaufentscheidung zuversichtlich in die Zukunft.

Oliver Pape, regionaler Verkaufsleiter bei Hydrema, kennt das Unternehmen bereits aus früheren Zeiten. "Mir war bewusst, dass wir in diesem Unternehmen eine langjährige Tradition brechen müssen, aber unsere Maschinen machen es mir relativ einfach, bei Kunden Interesse zu wecken", erläutert er.

Sie schließlich zu überzeugen fiele nicht schwer, denn die Alleinstellungsmerkmale des Hydrema seien ihr Geld wert und würden das des Kunden sparen. "Sie investieren in die Zukunft und erhalten durch den Einsatz der Maschine eine gute Portion 'Return-On-Investment'." Auch der Hydrema-Deutschland-Vertriebsleiter Martin Werthenbach freut sich, mit Tegelkamp ein Unternehmen gewonnen zu haben, das den ersten MX-City-Bagger im Münsterland einsetzt. "Ich komme aus dem benachbarten Hamm und kenne das Unternehmen Tegelkamp ebenfalls aus meiner jungen Zeit", teilt er mit. Werthenbach hat seine Ausbildung bei einem Händler aus der Region absolviert, der Tegelkamp mit Radladern und Baggern ausgestattet hat. "Das ist jetzt mehr als 35 Jahre her. Ich bin mir der Verantwortung bewusst, die wir übernommen haben, denn natürlich wird unser Bagger jetzt mit dieser langen Geschichte verglichen", stellt Werthenbach heraus. "Aber die Eigenschaften unserer Maschine – welche die Unternehmer sehr gut erkannt haben, und sehr wahrscheinlich weitere, die sie noch erkennen werden – führen sicherlich dazu, dass in meiner Heimatregion zukünftig weitere Hydrema-Bagger zum Einsatz kommen." Bundesweit höre der Deutschland-Vertriebsleiter immer wieder die unglaublichsten Geschichten von Kunden. Dazu gehöre beispielsweise der Fall eines Unternehmers aus Mecklenburg-Vorpommern: Seit dieser den Hydrema des Typs MX18 nutze, verdiene er besseres Geld, da er für seine Arbeiten keine Krane mehr einsetzen müsse. "Es gibt auch Händler, die mir von Kunden erzählen, die mit dem Hydrema ein schweres Bauelement ganz einfach verladen konnten, an dem andere Maschinen bereits scheiterten", resümiert Werthenbach. "In Unna können Hydrema-Maschinen über die Case-Niederlassung gemietet werden", ergänzt Oliver Pape.

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