Für Elektrifizierung in der nächsten Bergbau-Maschinengeneration

Komatsu gründet "Greenhouse Gas"-Allianz

Komatsu Unternehmen
Der Energiequellen-unabhängige Muldenkipper von Komatsu beim Test in einem Komatsu-Werk in den USA. Foto: Komatsu

Vilvoorde/Niederlande (ABZ). – Um Innovationen zur Reduzierung der CO2-Emissionen voranzutreiben, hat Komatsu nach eigenen Angaben mit mehreren Kunden die Komatsu Greenhouse Gas Alliance (GHG) gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehören Rio Tinto, BHP, Codelco und Boliden. Über diese Allianz sollen die GHG-Partner direkt mit Komatsu an Produktplanung, Tests und Weiterentwicklung einer neuen Generation von emissionsfreien Bergbaumaschinen und der entsprechenden Infrastruktur arbeiten.Das Ausgangsziel der Zusammenarbeit ist die Weiterentwicklung des Konzepts eines Energiequellen-unabhängigen Muldenkippers, der eine ganze Reihe von Energiequellen nutzen kann, darunter dieselelektrischen und elektrischen Antrieb, Antrieb über Oberleitungen sowie Batterieantrieb und sogar Wasserstoffzellen, so der Hersteller. "Wir fühlen uns geehrt, dass unsere Kunden, mehrere der größten Bergbauunternehmen der Welt, in der GHG Alliance mitarbeiten und mit uns zusammen nachhaltige Lösungen für den Bergbau entwickeln", sagt Masayuki Moriyama, Präsident der Mining Business Division von Komatsu. "Wir freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit mit diesen führenden Bergbau-Unternehmen, um Entwicklung und Einführung von Ausrüstung auf einem neuen Level zu beschleunigen und damit die CO2-Emissionen im Bergbau zu reduzieren beziehungsweise letztlich einen emissionsfreien Bergbau zu erreichen", erläutert er.Die Allianz vereinige führende Bergbauunternehmen, die bereit seien, Zeit, Ressourcen und Informationen zu teilen, um emissionsfreie Lösungen zu entwickeln. Komatsu strebe zudem eine Erweiterung der Allianz um weitere Bergbauunternehmen an, um die industrieweite Zusammenarbeit im Hinblick auf die Emissionsreduktion zu verbessern. Komatsu strebt demnach eine deutliche Reduzierung der Umweltauswirkungen durch das Unternehmen an. Bis 2030 sollen die Emissionen durch Produkte und Herstellung um 50 Prozent reduziert werden (im Vergleich zu 2010) und bis 2050 will das Unternehmen Klimaneutralität erreichen. Bereits seit Jahrzehnten arbeitet Komatsu an der Emissionsreduzierung für Kunden durch innovative Produkte in vielen Bereichen, darunter dieselelektrische Muldenkipper, elektrische Seilbagger, Speicher für regenerative Energien und Funktionen zur Kraftstoffeinsparung.Das Grundkonzept des Unternehmens für einen Muldenkipper, der mit mehreren Energiequellen betrieben werden kann, wurde am 13. September auf der MINExpo 2021 in Las Vegas vorgestellt.

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