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Für elektrisch betriebenen Minibagger

Akkupacks sparen Zeit und Kosten

Ein neuer elektrischer Minibagger mit einer Caterpillar-Basismaschine des Typs 301.7 arbeitet mit Lithium-Ionen-Traktionsbatterien des Unternehmens ecovolta.

Basel/Schweiz (ABZ). – Ein neuer elektrischer Minibagger mit einer Caterpillar-Basismaschine arbeitet mit Lithium-Ionen-Traktions-batterien des Unternehmens ecovolta. Mithilfe der Akkupack-Ausstattung können Maschinenführer schadstoff-frei und lärmreduziert arbeiten. "Der elektrifizierte Minibagger eignet sich besonders gut für Städte mit hoher Abgas- und Lärmbelastung", sagt Pirmin Reichmuth, Geschäftsführer von ecovolta. Aber auch für Bauarbeiten in Wohngegenden, in der Nähe von Krankenhäusern oder für nächtliche Arbeitseinsätze empfehle sich der Einsatz des E-Baggers, so Reichmuth. Mit den standardisierten und zertifizierten Akkupacks sollen Nutzer zudem Zeit und Kosten sparen.

Ecovolta hat einen Cat-Bagger des Typs 301.7 im Auftrag der Avesco AG mit einem Elektroantrieb ausgestattet. Das Batteriesystem werde auch für die zukünftige Maschinenserie eingesetzt, so ecovolta. Der Minibagger, der CO2-freies und geräuscharmes Arbeiten in Innenstädten und an anderen Orten mit restriktiven Schadstoff- und Lärmemissionsgrenzen ermöglichen soll, wurde kürzlich auf der Swissbau-Messe in Basel vorgestellt. Die ecovolta-Antriebsbatterien werden auch in Lkw, Transportern, Gabelstaplern und Booten eingesetzt.

Für Anwender bedeute der elektrische Minibagger weniger Einschränkungen bei Bauarbeiten. Zudem würden sie von niedrigeren Betriebskosten profitieren. Nach Angaben der Avesco AG liegen diese bei etwa einem Drittel im Vergleich zu Maschinen mit Verbrennungsmotor. Zudem soll der E-Bagger sehr wartungsarm sein. Wartungsintensive Bauteile wie Keilriemen oder ein Motorenölsystem sind nicht verbaut. Und der Verschleiß im elektrischen Antrieb sei minimal, so das Unternehmen. Die Abmessungen und Ausstattung des elektrisch laufenden Minibaggers, der auf der Cat-Maschine 301.7 beruht, entsprechen der Originalmaschine, die einen Dieselverbrennungsmotor hat. Für die Speicherung der Energie setzt der Hersteller die ecovolta-"evoTractionBattery" mit 96-Volt-Spannung ein. Damit könne die Maschine je nach Einsatz drei bis vier Stunden autonom betrieben werden, so ecovolta.

Sollte die gespeicherte Energie auf der Baustelle knapp werden, können die Akkus im laufenden Betrieb über ein Stromkabel aufgeladen werden. Dazu müsse die Maschine an eine 400- oder 230-Volt-Leitung angeschlossen werden. Laut Hersteller könne der Maschinenführer seine Arbeit während des Ladevorgangs fortsetzen.

Zudem sei es möglich, die Akkupacks nach der Verwendung in Baumaschinen für Speichersysteme für regenerativ erzeugten Strom wieder zu verwenden. Derzeit werden vor allem Minibagger umgerüstet und elektrifiziert, um auf dem Weg zur emissionsfreien Baustelle voranzukommen.

Aufgrund der einfachen Bauweise der Maschinen und des vergleichsweise niedrigen Energiebedarfs könnten Minibagger viel einfacher auf Elektroantrieb umgestellt werden als schwere Maschinen, so ecovolta. Darüber hinaus würden Hersteller mit der Anpassung kleiner Maschinen die Akzeptanz elektrisch betriebener Baumaschinen testen. Herstellerangaben zufolge werde die Umrüstung auf E-Antriebe mit den standardisierten und zertifikatskonformen ecovolta-Akkupacks erleichtert und beschleunigt. Es sei nicht nötig, die Batterien individuell zu entwickeln, was Zeit und Kosten in der Entwicklung spare. Dadurch könnten andere Hersteller ihre elektrifizierten Maschinen schneller und günstiger auf den Markt bringen.

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