Für Flächen mit mittlerer bis starker Verkehrsbelastung

Pflaster bei Kälte verfugen

Meckenheim (ABZ). – Herkömmlicher Mörtel braucht zum Aushärten oft mindestens + 7 °C. Mit dem von Romex neu entwickelten wintertauglichen Kunstharz-Pflasterfugenmörtel Rompox W1000 können Flächen dagegen nun auch bei Minusgraden verfugt werden.
Durch den Kunstharz-Pflasterfugenmörtel können Baustellen auch in der kalten Jahreszeit fertiggestellt werden. Foto: Romex

"Mit dieser Weltneuheit können Baustellen ab sofort auch in der kalten Jahreszeit fertiggestellt werden", sagt Bert Meurer, Geschäftsführer der Romex GmbH. Der Kunstharz-Pflasterfugenmörtel verhindere Baustellenverzögerungen und daraus folgende Zahlungsverzögerungen und Auftragsverluste. Zudem könnten verarbeitende Betriebe und deren Mitarbeiter damit Arbeitsausfall vermeiden: "Unternehmen können nun auch in den Wintermonaten ausgelastet sein", sagt Meurer.

Das Material härte bei bis zu –5 C° aus, verspricht der Hersteller. Je nach Temperatur dauere dies zwischen zwölf und 72 Stunden. Bei niedrigen Temperaturen härte das Material langsamer aus als bei höheren. Der Mörtel ist laut Produktdatenblatt beständig gegen Hochdruckreiniger, Frost und Tausalz. Unkraut kann nicht hindurchwachsen.

Der Pflasterfugenmörtel für den Wintereinsatz sei speziell für die professionelle Anwendung entwickelt worden und eigne sich für Flächen mit mittlerer bis starker Verkehrsbelastung bis zu 25 t, erläutert Romex. Die Fugen sollten mindestens 8 mm breit und ebenfalls 30 mm tief sein (2/3 Steinhöhe bei Verkehrsbelastung). Grundsätzlich sollte das Material bei Plusgraden (Raumtemperatur, zum Beispiel im beheizten Bauwagen) gelagert und gemischt werden. Es kann aber bei Minustemperaturen verarbeitet werden.

Verarbeiter müssen vor dem Verfugen zunächst etwaigen Schnee entfernen, zum Beispiel mit einem handelsüblichen Gasbrenner. Außerdem müssen sie die Fläche, die verfugt werden soll, von Verschmutzungen reinigen. Dann werden die beiden Komponenten nach Anleitung in wenigen Minuten miteinander vermischt. Der Pflasterfugenmörtel wird dann auf die saubere Fläche geschüttet und mit einer Schaufel oder einem Blechschieber verteilt. Dann wird er mit einem Gummischieber tief, fest, verdichtend und zügig in die Fugen eingearbeitet.

Anschließend kehren Verarbeiter die Steinoberfläche mit einem groben Straßenbesen ab und reinigen sie dann mit einem feinen Haarbesen, bis keine Mörtelreste mehr auf der Steinoberfläche vorhanden sind. Abgekehrt wird dabei immer diagonal zur Fuge, so der Hersteller. Abgekehrtes Material kann nicht mehr verwendet werden.

Bei Dauer- oder Starkregen muss die verfugte Fläche zwölf bis 24 Stunden vor Regen geschützt werden. Damit Luft zirkulieren kann, darf der Regenschutz nicht direkt auf die Fläche aufgelegt werden.

Während der ersten Zeit verbleibt ein dünner Kunstharzfilm auf der Steinoberfläche, der die Farbgebung des Steines intensiviert und vor Verschmutzungen schützt. Dieser Film verschwindet bei freier Bewitterung der Fläche und durch Abrieb im Laufe der Zeit. Romex bietet den Fugenmörtel in den Farben Sand-Neutral, Sand-Steingrau und Sand-Basalt an. Durch die relativ starke Vergilbung empfiehlt der Hersteller, den Farbton "Sand-Basalt" zu verwenden.

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