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Für nachhaltige Lösungen

Stähle mit optimierter Festigkeit und Zähigkeit eignen sich zur Entwicklung spezieller Krane

Luxemburg/Luxemburg (ABZ). – Auf der bauma zeigte ArcelorMittal eine breite Produktpalette von Flach- und Langstählen mit optimierten Eigenschaften. Für den größten Stahlhersteller der Welt stehen die Anforderungen seiner Kunden nach nachhaltigen Anwendungen und einfacher Verarbeitung im Vordergrund. So erlauben es die höhere Festigkeit und Zähigkeit bei den neuen Flachstahl-Sorten Amstrong Ultra 700MCL, 900MCL und 960MCL etwa, innovative Krane zu entwickeln, die weiter reichen und schwerere Lasten anheben und leichtere und weniger Kraftstoff verbrauchende Lastwagenfahrgestelle und Anhänger zu entwerfen. Mit Lieferbreiten von über 2000 mm und verbesserten Eigenschaften z. B. beim Biegen, Schneiden und Schweißen entstehen für Kunden zudem Zeit- und Kostenvorteile bei der Verarbeitung.

Gleiches gilt für die Produkte unter den Markennamen Relia und Creusabro, deren Verschleiß- und Abriebfestigkeit verbessert wurde. Zu den Hauptanwendungen dieser martensitischen Stähle zählen Produkte für Bau- und Erdbewegungsarbeiten, Bergbau und Aufbereitung von Mineralien, Abbrucharbeiten, Abfall und Recycling. Eingesetzt in solch abriebsintensiven Umgebungen bildeten die Stähle mit ihrer extremen Härte die Grundlage für langlebige Produkte von der Baggerschaufel über Lkw-Ladeflächen bis hin zu Anhänger-Bordwänden.

Gleichzeitig hat man die Eigenschaften der Relia-Stähle für das Schneiden, Umformen, Bohren und Schweißen verbessert, um ArcelorMittal-Kunden alle Arten von Anwendungen und Konstruktionen zu ermöglichen. Durch die Verwendung von Reverse-Engineering von Originalteilen bietet Creusabro die Möglichkeit, die optimale Lebensdauer von Endprodukten besonders nachhaltig zu erreichen und gleichzeitig die Betriebskosten zu senken. Die Amstrong Ultra-, Relia- und Creusabro-Sorten ermöglichten dabei eine Gewichtsreduzierung von bis zu 40 % im Vergleich zu Baustählen.

Auch bei Spundwänden zeigte ArcelorMittal wesentliche Produktverbesserungen. Dazu gehörten etwa die AMLoCor-Stahlsorten, die bis zu fünfmal korrosionsbeständiger als Standard-Kohlenstoffstahl sind und damit eine dauerhaftere Infrastruktur ermöglichen. Für besonders nachhaltige Bauprojekte empfiehlt ArcelorMittal EcoSheetPiles, die zu 100 % aus recyceltem und recycelbarem Stahl bestehen. Dabei dringen Stahlspundbohlen in immer neue Bereiche vor. Denn sie bieten eine sehr gute Option für den Bau von Brückenpfeilern, Unterführungen, Tiefgaragen, Fundamenten, Stützmauern oder Lärmschutzwänden. Kurze Installationszeiten und effiziente sowie geräuschlose und vibrationsfreie Installationstechniken helfen dabei, Projekte schneller zu realisieren, Kosten zu sparen und die Auswirkungen auf Anwohner zu minimieren. Durch den Bau dauerhafter Brückenpfeiler mit Stahlspundbohlen würden bspw. Verkehrsstörungen erheblich reduziert und über die Lebensdauer des Bauwerks könnten Kosteneinsparungen von bis zu 15 % erzielt werden, so Arecloor Mittal. Zudem könnten Verbindungen zwischen Beton und Stahl mit der Software VLoad konzipiert werden, da ArcelorMittal sie in Form digitaler Objekte als Building Information Models (BIM) verfügbar macht.

Das umweltfreundliche Dichtungsmittel Akila, für den Kontakt mit Grundwasser geeignet, erlaubt zudem das schnelle Errichten undurchlässiger Gehäuse, etwa um kontaminiertes Material im Rahmen eines Sanierungsplans sicher zurückzuhalten. Ebenfalls auf der bauma zu sehen war das passende Verankerungssystem ArcelorMittal Threaded Bar (AMTB), das in einem Stück bis zu einer Länge von 24 m geliefert und leicht geschnitten sowie durch Kupplungen miteinander verbunden werden kann.

Zu den weiteren Produkten, die ArcelorMittal auf der bauma 2019 präsentierte, gehören:

  • Klondike, eine Generation von nicht drehenden Seilen, die für den aggressiven, tiefen Schachtabbau entwickelt wurde.
  • Notorplast, ein ermüdungsbeständiges Seil, das für eine lange Lebensdauer ausgelegt ist, nur einen geringen Wartungsaufwand erfordert und das z. B. in der Lubin-Mine im Westen Polens mit ihren sieben Schächten mit einer Tiefe von 494 bis 963 m eingesetzt ist.
  • Das mit einem Stahlkern ausgestattete Hochleistungs-Hubseil Sky37. Unter Last neigen die Litzen des Kerns von Sky 37 dazu, sich in eine Richtung zu drehen, während die äußeren Litzen sich in die entgegengesetzte Richtung zu drehen versuchen. Damit gehört es zu den ausgewogensten, nicht rotierenden Seilen auf dem Markt.
  • Notor HP, das erfolgreich für den Bau des Millau-Viadukts, eine der höchsten Brücken der Welt, eingesetzt wurde und das in einer französisch-britischen Partnerschaft des englischen Architekten Sir Norman Foster mit dem französischen Statiker Michel Virlogeux entworfen wurde.

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