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Für Neubau

Verwaltungsgebäude in Krefeld muss weichen

Der KTEG-Multi-Carrier KMC400P beim Babcock-Abriss in Krefeld.

Krefeld (ABZ). – Wie im Maul ei-nes riesigen Nussknackers zerbricht der 40 cm dicke Betonbrocken zwischen den Zähnen der kräftigen Abbruchschere. Die dabei entstehende Staubwolke wird durch einen feingedüsten Wasserfilm gebunden und der langgestreckte Arm der Maschine wendet sich hungrig einem weiteren Reststück der Bauruine zu. "Tatort" dieser Szene war Anfang September ein Grundstück an der Krefelder Parkstraße, dort, wo das ausgediente Babcock-Verwaltungsgebäude einem zukünftigen Senioren- und Pflegekompetenzzentrum weichen muss.

Zu den Hauptakteuren gehörte der rote Kettenbagger KMC400P von der KTEG GmbH und das Profi-Team der Krefelder Schwindt Abbruchtechnik & Schadstoffsanierung GmbH. Das anspruchsvolle Projekt wurde erfolgreich nach nur drei Wochen abgeschlossen. Georg Schwindt, der erst vor zwölf Jahren in einer Garage mit Hammer und Meißel seine Karriere als Abbruch-Profi begann, ist heute kompetenter Ansprechpartner, wenn es um komplexe und schwierige Projekte in und rund um Krefeld geht. Zu den wichtigsten Aufträgen der jüngsten Zeit zählen der Abriss der Alten Gießerei in Moers, Rückbauten bei der DB Krefeld sowie Abbrucharbeiten bei den Bayer-Werken Dormagen. Im Visier stehen auch der Kasernen-Umbau an der Kempener Allee und der Abriss von Problem-Immobilien an der Lindenstraße.

Die Schwindt Abbruchtechnik liefert ihren Kunden laut eigenen Angaben Expertisen, führt Sanierungen und Asbest-Entsorgungen durch und bereitet auf Wunsch auch den zukünftigen Baugrund vor. Für all dies werden gleichermaßen engagierte Menschen wie auch effiziente Maschinen benötigt. Mit seinem 22-köpfigen Team, einem stetig wachsenden Fuhrpark und ausgestattet mit zahlreichen wichtigen Zertifikaten und Zulassungen kann Schwindt fast alle Arbeiten abdecken, die dort erforderlich sind, wo Altes Neuem weichen muss.

Allein in den vergangenen zwei Jahren hat das Unternehmen in sechs Hitachi-Baumaschinen verschiedener Größe und Leistung investiert und prüft nun in einer Kurzzeitmiete sein bislang stärkstes Gerät: einen 40 t schweren KTEG-Multi-Carrier KMC400P.

Die kräftige Abbruchschere des Raupenbaggers beißt sich in das Bauwerk.

Mit konzentriertem Blick auf den "Zubiss" der 2,5 t schweren Abbruchschere in 18 m Höhe betätigt der Baggerführer feinfühlig den Joystick in seiner komfortablen Kippkabine. Er weiß, dass die Baumaschine immer stabil steht, er sieht, dass sich der Longfront-Ausleger stets im optimalen Winkel bewegen lässt und dass die Bauruine vor seinen Augen schnell und sicher schrumpft. Vor allem beindrucken den Maschinisten zwei Besonderheiten des KMC400P: Zum einen ist es die Möglichkeit, das Fahrwerk hydraulisch bis auf 4,5 m zu verbreitern, und zum anderen die Flexibilität, die das vollhydraulische Ausleger-Schnellwechselsystem Boom Quick Connect bietet.

Ohne die Kabine verlassen zu müssen und ohne Hilfsperson tauscht der Baggerführer in wenigen Minuten eine High-Reach-Ausrüstung gegen einen Erdbau-Ausleger aus. So kann er mit dem Abbruch am Dachwerk beginnen und anschließend ebenerdige Arbeiten durchführen. Mit diesem Gerät bräuchte er eigentlich nur fünf Minuten zwischen Himmel und Erd', scherzt der Maschinist.

Dieses Herstellerangaben zufolge am Markt einzigartige patentierte System von KTEG steigere die Auslastung und die Wirtschaftlichkeit der Baumaschine und setze somit neue Maßstäbe in Sachen Arbeits- und Prozesssicherheit. Der Anwender erhalte letztendlich einen universalen Geräteträger und reduziere somit seine Gesamtbetriebskosten.

So, wie sich die KMC400P beim Babcock-Abriss in Krefeld-Uerdingen bewährt hat, denkt der Geschäftsführer bereits laut über den Kauf dieser Maschine oder sogar der nächst größeren, der KMC600, nach. "Wir müssen perspektivisch denken und handeln", erklärt der 34-jährige Firmeninhaber und fügt hinzu: "Da immer öfter hohe Objekte in urbanen Bereichen rückgebaut werden müssen, sollten wir für neue Projekte gewappnet sein. Wir wollen unsere Marktposition festigen und in die Zukunft investieren."

Dabei setzt Schwindt großes Vertrauen in die Zusammenarbeit mit dem Systempartner Kiesel. Von dort bekommt er neben leistungsstarken und wirtschaftlichen Maschinen und einem zuverlässigen Support auch die gewünschte bedarfsgerechte Beratung. Kiesel Vertriebsspezialist Waldemar Horch kann das gewachsene Vertrauensverhältnis nur bestätigen: "Wir sind stolz darauf, dass die Geschäftsleitung der dynamisch wachsenden Firma Schwindt auf die Partnerschaft mit uns setzt. Es ist eine Freude, einem solch motivierten Team zur Seite zu stehen und mitzuerleben, wie Technik und Know-how von Kiesel auf immer mehr Baustellen zum Einsatz gelangen."

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