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Für schwieriges Gelände

In deutscher Lehmgrube wird neuer knickgelenkter Muldenkipper eingesetzt

Roland Kanefzky, Grubenleiter Creaton, Hansjörg Nestel, Geschäftsführer Nestel Baumaschinen und Christoph Schimpp, Fahrer (v. l.).

Langenreichen-Buttenwiesen (ABZ). – Ton- und Lehmgruben sind schwierige Arbeitsorte für Maschinen. Die Zufahrtswege sind oft schlecht befestigt, nur besonders geländegängige Fahrzeuge mit sehr großer Leistung können sie befahren. Das Terrain der Ton- und Lehmgrube der Creaton GmbH im bayerischen Langenreichen-Buttenwiesen ist in dieser Hinsicht besonders herausfordernd.

Um die harten Bedingungen zu meistern und Material jederzeit effizient und sicher zu transportieren, setzt das Unternehmen auf Knickgelenkte Muldenkipper (ADT) von Doosan. Jüngst hat Creaton seine Flotte mit einem neuen Doosan DA45-7 ergänzt, der von dem neuen Scania-DC13-13-Liter-Dieselmotor der Stufe V angetrieben wird. Creaton erwarb die Maschine von der Süddeutschen Baumaschinen GmbH und ihrem Vertriebspartner, der Nestel Baumaschinen GmbH.

Obwohl die Zu- und Abfahrten in der Lehmgrube Langenreichen-Buttenwiesen mit etwa 500 m nicht allzu lang sind, ist das Gelände äußerst anspruchsvoll, insbesondere bei Nässe. Weicher Boden sowie Steigungen und Gefälle bis 25 % sind der Regelfall. Unter diesen Bedingungen zählt vor allem die Geländegängigkeit. Doosan-ADTs wie der neue Doosan-DA45-7 würden in dieser Hinsicht andere Maschine auf dem Markt übertreffen, verspricht der Hersteller.

Wie alle Doosan-ADTs verfüge auch der neue DA45-7 über ein Knickgelenk, das hinter dem Drehring positioniert ist. Dies gewährleiste auch bei maximalem Lenkradeinschlag eine gleichmäßige Gewichtsverteilung auf die Vorderachse. In Kombination mit der freipendelnden Tandemhinterachse verteile dies das Gewicht gleichmäßig auf jedes Rad, garantiere einen ständigen Kontakt mit dem Boden und Antrieb der sechs Räder für eine gleichmäßige Kräfteverteilung und hervorragende Leistung. Das gelte besonders auf schwierigem Gelände wie weichem Boden, unebenen Flächen, extrem steilen Hängen und engen Kurven.

In Kombination mit einer hohen Motorleistung von 368 kW (500 PS) schafft es der DA45-7 auch bei nassem und rutschigem Untergrund problemlos, seine 41 t Nutzlast an Material die steilen Steigungen hinauf zum Zwischenlager an der Grube zu transportieren.

"Der DA45-7 hat die beste Geländegängigkeit aller von uns getesteten Marken", sagt Grubenleiter Roland Kanefzky. "Die Vorgängergeneration dieses Modells, der DA40-5, war fünf Jahre bei uns im Einsatz und hat uns sehr beeindruckt." Fahrer Christoph Schimpp ergänzt: "Durch die hohe Motorleistung und das Acht-Gang-Getriebe bietet der DA45-7 auch bei voller Auslastung große Power." Die neue selbstjustierende Vorderachse habe den Komfort für den Fahrer im Vergleich zum DA40-5 ebenfalls deutlich verbessert.

Für den Einsatz in der Ton- und Lehmgrube hat Creaton den DA45-7 mit einigen Sonderausstattungen ausgerüstet wie mit Breitreifen vom Typ Michelin in der Größe 875/65 R29 XADN. Diese haben einen geringen Bodendruck.

Der verstellbare, gefederte Grammer-Fahrersitz, ein verbessertes Layout des Displays und der GRIFA-Softstep-Aufstieg machen die Arbeit für den Fahrer komfortabler. Creatons DA45-7 kann außerdem mit einem Schlepperheizsystem ausgestattet werden. Damit kann der Maschinenkörper mit Abgasen beheizt werden. Im Vergleich zu anderen Energiequellen ist das besonders wirtschaftlich.

Rund 1000 Stunden im Jahr arbeiten die ADT in der Zeit von März bis November in der Ton- und Lehmgrube der zur Etex-Gruppe gehörenden Creaton. Der DA40-5 konnte hier laut Doosan mit einer außergewöhnlich geringen Ausfallzeit punkten. "Die ADT von Doosan haben sich als äußerst robust erwiesen", lobt Kanefzky. "Und wenn doch mal etwas ist, können wir uns jederzeit auf den sehr schnellen und guten Service der Süddeutsche Bau und Nestel Baumaschinen und auf eine schnelle Ersatzteilversorgung verlassen."

Die 1991 gegründete Süddeutsche Bau, mit ihrem in Krauchenwies ansässigen Vertriebspartner Nestel Baumaschinen, ist seit 2002 Doosan-Händler. Mit rund 120 Mitarbeitern bietet das Unternehmen von seinem Hauptsitz in Neu-Ulm aus seinen Kunden umfangreiche Leistungen rund um den Verkauf, die Vermietung und Serviceleistungen von Baumaschinen an. Hinzu kommen ein Baushop und Leistungen in der Aufbereitungstechnik. Dafür hat das Unternehmen an seinen sechs Niederlassungen zwölf Kundendienst-Fahrzeuge.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 34/2020.

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