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Für Ziegelkonstruktionen

Deckenrandschale reduziert Flankenübertragung

Baustoffe

Variante der Poroton-Deckenrandschale (DRS): 15 mm porosierte Ziegelschale mit 75 mm Dämmstoff WLG 032 ergänzt um 30 mm Dämmstoff zum Ausgleich der Deckenbewegungen.

BERLIN (ABZ). - Da Beton eine eher schlechte Wärmedämmung hat, muss das Deckenauflager, ausgeführt mit hochwärmedämmendem Ziegel, diesen Malus ausgleichen. Die Bauteilgeometrie am Wand-Decken-Knoten ist durch diese unterschiedlichen Materialien und Wärmeleitfähigkeiten inhomogen. Die Wärmeenergieverluste des Betons müssen insofern durch die Ziegelkonstruktion kompensiert werden. Dazu bietet die Deutsche Poroton mit der Poroton-Deckenrandschale (DRS) ein Systemelement zur einfachen und wirtschaftlichen Herstellung der Deckenabmauerung für monolithische Ziegelkonstruktionen. Sie erfüllt die hohen Anforderungen hinsichtlich Statik, Schall- und Wärmeschutz, bietet zudem einen homogenen Putzgrund mit strukturierter Außenseite für maximale Putzhaftung.

Die Poroton-DRS gibt es in zwei Produktausführungen: Zum einen als 15 mm porosierte Ziegelschale mit 75 mm Dämmstoff WLG 032 ergänzt um 30 mm Dämmstoff zum Ausgleich der Deckenbewegungen. Zum anderen als 60 mm porosierte Ziegelschale mit 80 mm starker hydrophobierter Mineralwolle WLG 035. Beide eignen sich für Wandstärken ab 30 cm und für Deckenhöhen von 18 bis 25 cm. Die Poroton-DRS kann entweder mit Dünnbettmörtel oder mit dem Poroton-Dryfix-Kleber sicher als Wandabschnitt im Deckenspiegel verarbeitet werden. Sie erfüllt dabei die Anforderungen an DINEN1996 (Eurocode 6).

Die optimale Konstruktion hat Dr. Thomas Kranzler, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundesverbandes Ziegel, bereits in einem Fachbeitrag der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel beschrieben. So wird die Tragfähigkeit des Mauerwerks in Kombination mit optimalem Wärmeschutz bei einem Deckenauflager von etwa zwei Drittel der Außenwandstärke maximal genutzt. Bezüglich des Wärmeschutzes erfüllt die Poroton-DRS bei allen Außenwandformaten die Gleichwertigkeit nach Beiblatt 2 zur DIN 4108. Die Deckenrandschale reduziert die Flankenübertragung am Deckenauflager und ermöglicht so einen hohen Schallschutz.

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