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Funktionswand aus Kalksandstein und mineralischem WDVs

Optimaler Schallschutz bei hoher Energieeffizienz

Xella, Baustoffe, Dämmstoffe

Wohnungen mit Aussicht: In exponierter Südlage entsteht ab dem Frühjahr 2018 – die Fertigstellung ist für den Frühling 2019 geplant – auf einem 400 m² großen Grundstück in Kassel ein exklusives Mehrfamilienhaus für fünf bis sechs Eigentumswohnungen mit Größen zwischen 53 m² und 142 m².

Kassel (ABZ). – Beim Bau eines Mehrfamilienhauses im hochwertigen Segment in Kassel plant der Bauträger für eine Ausführung der Außenwandkonstruktion als massive Silka Funktionswand. Hierbei werden 17,5 cm dicke Außenwände aus Silka Kalksandstein und das mineralische Multipor Wärmedämm-Verbundsystem (24 cm dick) zusammengeführt. Die Bauweise gilt als ideale Lösung für energetisch optimierte Außenwände bei gleichzeitig hohem Schallschutz. Zudem gehört das vollmineralische WDVS von Multipor zur Baustoffklasse A und ist nicht brennbar. Im Brandfall entstehen keine giftigen Dämpfe und Rauch. Lange Zeit war es der Traum vieler Wohnungssuchender: Das Eigenheim oder die Eigentumswohnung draußen vor den Toren der Stadt. Am besten auf einem schönen Grundstück im Grünen, ruhige Lage, unverbaubarer Blick mit Natur. Entsprechend wurden im Einzugsbereich der Zentren idyllisch gelegene Neubaugebiete mit verkehrsmäßig mehr oder weniger guter Anbindung erschlossen. Seit einiger Zeit jedoch kehrt sich der Trend um: Das Wohnen in den Innenstädten wird zunehmend attraktiv. Ein dichtes Netz von verschiedenen Funktionen (Wohnen, Arbeiten, Dienstleistungen, Handel, Kultur und Freizeit) bietet in Kombination mit guten Möglichkeiten einer kinderfreundlichen Wohnumfeldgestaltung eine hohe Qualität. Zumal die Preisvorteile des Grundstückserwerbs im Umland durch hohe Mobilitätskosten aufgezehrt werden. Höhere Baulandpreis im innerstädtischen Bereich werden so bereits nach wenigen Jahren durch geringere Kosten für das Auto ausgeglichen. Die Kehrseite: In den Städten hält die Wohnraumentwicklung kaum mit. Wohnungen in Bestandgebäuden sind schnell vermietet bzw. verkauft. Wer das Glück hat, eine passende Wohnung zu finden, gibt diese so schnell nicht wieder auf. Das Fehlen von geeigneten Bauflächen verschärft die Situation.

Grundstücke, wie die derzeit von der Firma Escheberg Baubeteiligungs GmbH für den Bau eines Mehrfamilienhauses erschlossene Baulücke in Kassels ältestem Stadtteil Wolfanger sind hier wahre "Rosinen". Mit Ein- und Zweifamilienhäusern aus den 60er- und 70er-Jahren im direkten Umfeld profitiert es vom Charme eines gewachsenen Wohngebietes. Hier lebt man zwischen Wald, Feldern und den Wiesen der Fulda, die vorbeifließt. Der Fernblick über das Kasseler Becken ist unverbaubar. Das Ganze kombiniert mit einer sehr guten Infrastruktur, die Geschäfte des täglichen Bedarfs, medizinische Versorgung, Schulen, Kita, Restaurants und Freizeiteinrichtungen in unmittelbarer Nähe sowie einer exzellenten Verkehrsanbindung an die Kasseler Innenstadt. In exponierter Südhanglage entsteht auf dem 1243 m² großen Grundstück ab Frühjahr 2018 – die Fertigstellung ist für Frühling 2019 geplant – ein exklusives Mehrfamilienhaus für fünf bis sechs Eigentumswohnungen mit Größen zwischen 53 m² und 142 m². Die terrassenförmige Anordnung des Gebäudes nimmt die Hanglage auf. Ein Pultdach mit 6° Neigung sorgt für eine schicke, moderne Optik. Alle Wohnungen besitzen nach Süden ausgerichtete, nicht einsehbare Terrassen. Die Wohnungen im Erd- und Obergeschoss sind über separate Eingänge erreichbar. Die beiden Wohnungen im Dachgeschoss (jeweils ca. 86 m² bzw. 53 m²) können zu einer großzügigen Einheit von rund 142 m² mit Penthouse-Feeling zusammengefasst werden. Die Ausstattung aller Wohnungen ist komfortabel, eine kontrollierte Wohnraumbe- und entlüftung versorgt das Haus mit Frischluft. Für die Autos der Bewohner stehen im nördlichen Bereich des Grundstücks Carports mit Gründächern zur Verfügung. Zu jedem Stellplatz gibt es zusätzliche abschließbare Abstellräume.

Xella, Baustoffe, Dämmstoffe

Der Wandaufbau der Silka Funktionswand.

Die hochwertige Planung wird ergänzt durch einen ebenso anspruchsvollen Qualitätsstandard bei der Bauausführung. "Es muss eben alles zusammenpassen", sagt Geschäftsführer Dirk Valtingojer, der bei der Escheberg Baubeteiligungs GmbH für die Bau- und Verkaufsleitung zuständig ist, "die Kunden investieren viel Geld. Dafür bieten wir neben dem KfW 40 Energiestandard und einer grundsoliden und werthaltigen Ausführung auch ein nicht brennbares Wärmedämmverbundsystem."

Der Unternehmer entschied sich, die Außenwandkonstruktion als massive Silka Funktionswand auszuführen. Dabei werden 17,5 cm dicke Außenwände aus Silka Kalksandstein und das mineralische Multipor Wärmedämm-Verbundsystem (24 cm dick) zusammengeführt. Mit der hohen Rohdichte von Silka Kalksandstein wird die Basis für akustische Geborgenheit gelegt. Er bietet zuverlässigen Schutz vor Lärm und störenden Geräuschen, ganz gleich ob diese von außen, aus der Nachbarwohnung oder aus dem eigenen Wohnbereich stammen, und garantiert so ruhiges und erholsames Wohnen. Durch ihre hohe Druckfestigkeit ist Silka auch im schlanken Format besonders tragfähig. Das schafft zusätzliche Wohnfläche bei gleichzeitiger Materialersparnis.

Gleichzeitig gewährleistet der quasi-monolithische mineralische Aufbau aus Silka Kalksandstein und dem Wärmedämmverbundsystem Multipor beste Werte für eine energetisch optimierte Bauweise. Mit einem Endenergiebedarf von 15,1 kWh/(m²a) und einem Primärenergiebedarf von 20,6 kWh/(m²a) stellt die Konstruktion die Einhaltung der hohen KfW 40 Anforderungen sicher und gewährleistet damit dauerhaft niedrige Energiekosten.

Das massive, nur aus Kalk, Sand, Zement und Wasser hergestellte Multipor Wärmedämmverbundsystem (kurz WDVS oder WDV-System) ist dabei die optimale Lösung für die energieeffiziente und nachhaltige Wärmedämmung der Kalksandstein Außenwandkonstruktion und bietet überzeugende technische Argumente im Hinblick auf den Schallschutz, Brandschutz sowie auf den Hitzeschutz. Die Kombination aus Silka Kalksandstein und Multipor WDVS bietet gegenüber einer Dämmung von Kalksandsteinwänden mit Standard-EPS bzw. Mineralwoll-Lamellen deutlich höheren Schallschutz gegen Außenlärm. Auch im Vergleich zu Wänden aus monolithischen Hochlochziegeln oder Wänden aus Hochlochziegeln, die mit Standard-EPS oder Mineralwoll-Lamellen gedämmt sind, wird ein wesentlich besserer Schallschutz erreicht. Das System bietet insbesondere bei Mehrfamilienhäusern gegenüber vertikaler Flankenschallübertragung einen höheren Schallschutz als Systeme mit Hochlochziegeln.

Ebenso punktet die Funktionswand beim sommerlichen Hitzeschutz. Silka Funktionswände erreichen eine lange Phasenverschiebungsdauer, die einen optimalen Hitzeschutz gewährleistet. Als Phasenverschiebung wird die Zeitspanne bezeichnet, die eine Temperaturspitze braucht, um von außen in das Innere eines Raumes zu gelangen. Das bedeutet: An heißen Sommertagen leitet die Silka Funktionswand die Sonnenwärme nicht direkt in den Innenbereich des Gebäudes weiter. Erst mit Verzögerung und in abgeschwächter Form – in der Regel nachts, wenn es ohnehin kühler ist – kommt die Wärme z. T. im Innenraum an. Mit mehr als zehn Stunden liegt die Phasenverschiebungsdauer nahe an der Empfehlung für den optimalen Hitzeschutz und ist gegenüber einer Dämmung von Kalksandsteinwänden mit EPS oder Mineralwolle deutlich länger.

Entscheidend für eine Bauausführung mit der Silka Funktionswand waren auch ökologische Aspekte: "Die Entsorgungsthematik von EPS-Dämmungen ist für uns derzeit nicht zufriedenstellend geklärt", betont Dirk Valtingojer. "Das ist unbestritten Sondermüll, aber über die Entsorgung, wenn in rund 30 Jahren die EPS-Dämmungen erneuert werden müssen, macht sich heute keiner Gedanken." Außerdem sei der quasi monolithische Wandaufbau hochwertiger und weniger problemanfällig und biete nach der Fertigstellung das bessere Raumklima.

Hinzu kommt ein hohes Maß an Sicherheit: Als mineralischer Baustoff der Baustoffklasse A1 gemäß EN 13501-1 ist Multipor nicht brennbar und verhindert im Brandfall sogar die Ausbreitung von Feuer. Anders als bei vielen nichtmineralischen Dämmstoffen, die standardmäßig mit Flammschutzmitteln ausgerüstet werden, werden bei Multipor in der Produktion daher keine Flammschutzmittel eingesetzt. Da in der Produktion rein mineralische Stoffe eingesetzt werden, können Wandkonstruktionen mit Multipor dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt werden. Der Rückbau hinterlässt keinen Abfall, dessen Entsorgung Deponieraum in Anspruch nimmt oder gar eine Entsorgung von Gefahrenstoffen nach sich zieht. Bei Feuer entstehen auch keine giftigen Dämpfe und Rauch. Dazu passt, dass Multipor vom Umweltsiegel Natureplus, das für seine hohen ökologischen Anforderungen bekannt ist, sowie durch die Umwelt-Deklaration des Institutes Bauen und Umwelt e. V. als besonders umweltfreundlich zertifiziert wurde.

Das Multipor Wärmedämmverbundsystem lässt sich zudem einfach, schnell und sicher verarbeiten. Da die Multipor Mineraldämmplatten Platten ein geringes Gewicht und ein handliches Format von 600 x 390 mm haben, lassen sie sich einfach mittels Handsäge zuschneiden und sind faser- und schadstofffrei. Auch herausfordernde Gebäudegeometrien wie Rundungen lassen sich mit dem Multipor Wärmedämmverbundsystem einfach ausbilden. Umfangreiche Systemergänzungen wie Multipor Leichtmörtel, Armierungsgewebe, Laibungsplatte oder Oberputz runden das mineralische WDVS ab.

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