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Gebäude-Trio "TrIIIple" entsteht

Komplexe Gebäudegeometrien mit kombinierten Lösungen umsetzen

Das Design der "TrIIIple"-Türme charakterisiert sich durch Auskragungen im 11. und 22. Stockwerk. Die passende Wahl für die Realisierung haben VST-Schwerlasttürme dargestellt, die durch Haltekonstruktionen am Gebäude gesichert wurden.

Wien/Österreich (ABZ). – Peri ermöglicht mit kompetentem Support und durchdachtem Systemeinsatz die Umsetzung der komplexen Gebäudegeometrie der drei "TrIIIple"-Wohntürme am Wiener Donaukanal. Sicheres Arbeiten, angepasste Baustellenlogistik und wirtschaftliche Lösungen ermöglichen vor Ort die Einhaltung der strikten Bauzeitvorgaben. Mit einem Projektvolumen von mehr als 300 Millionen Euro und einer Nutzfläche von rund 70 000 m² schreibt "TrIIIple" neue Wiener Wohnraumgeschichte.

Ende 2018 starteten die Arbeiten für die zwei Wohntürme und das Studentenwohnheim. Ein kleinerer Büroturm wird den Abschluss des Ensembles bilden. Die Fertigstellung ist nach Angaben der Verantwortlichen für Herbst 2021 geplant. Die strikten Vorgaben der Auftrag gebenden Baufirma – sicheres Arbeiten am Deckenrand, eine optimierte Baustellenlogistik (aufgrund von mangelndem Lagerplatz) und die somit erzielte Zeitersparnis, sowie Traggerüste zur Unterstellung der Gebäudeauskragungen – konnte Peri Österreich einhalten, da die Mitarbeitenden mit effizienten Schalungs- und Gerüstsystemen planten. Für sicheres Arbeiten am Deckenrand und in großer Höhe und für eine lückenlose Umschließ-ung der Rohbaugeschosse ist die RCS-P-Kletterschutzwand die richtige Lösung, versichert das Unternehmen.

Das schienengeführte Klettersystem deckt während des Wiener Bauvorhabens drei Geschosse ab und erleichtert so das Arbeiten an der komplexen Gebäudegeometrie. Jede Einheit der Kletterschutzwand kann, nach Bedarf per Kran oder mithilfe einer mobilen Kletterhydraulik, in den nachfolgenden Abschnitt versetzt werden. Eine integrierte Ausfahrbühne ermöglicht das Verheben von Materialien mit einem Kran.

Die cloud-basierte Sensoriktechologie Peri "InSite" verbessert den Betoniervorgang auf der Baustelle zusätzlich. Die eingesetzten Sensoren messen die Betonfestigkeit in Echtzeit und verringern so kostspielige Wartezeiten bis zur Aushärtung des Betons.

Das Design der "TrIIIple"-Türme charakterisiert sich durch Auskragungen im 11. und 22. Stockwerk. Die passende Wahl für die Realisierung haben VST-Schwerlasttürme dargestellt, die durch Haltekonstruktionen am Gebäude gesichert wurden. Die aufliegende Verteilerplattform dient dabei zur Aufnahme des Peri-UP-Gerüsts, welches wiederum für die Deckenschalung benötigt wird. Das Traggerüst dient zur Abtragung der Lasten von fünf Rohbaugeschossen, bis sich das Gebäude von selbst trägt. Die maximale Stiellast liegt bei 70 t. Die Decken der Türme werden mithilfe der Skydeck-Paneel-Deckenschalung gegossen. Der Fallkopf der SKYDECK erlaubt ein früheres Ausschalen und reduziert die Materialvorhaltung, erläutert Peri. Dies sorge wiederum dafür, dass die Paneele und Träger effizient für die Schalung des Folgegeschosses zur Verfügung stehen. Zudem garantiere das geringe Eigengewicht der leichten und handlichen Skydeck-Bauteile ein kräfteschonendes und ergonomisches Arbeiten.

Zur digitalen Unterstützung auf der Baustelle ist das System "Cloud Service BIM 360° Field" im Einsatz. Die Panorama-Renderings erlauben die immersive Begehung der Peri-Lösung – und das lange vor der tatsächlichen Ausführung, verspricht das Unternehmen. Dies spiegle sich auch in der konsistenten und kontinuierlichen Verfügbarkeit aller Projektdaten auf der Baustelle wider.

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