Geda-Dechentreiter als Innovationsführer im Mittelstand geehrt

V.l.: Johann Sailer (geschäftsführender Gesellschafter Geda), TV-Moderator Ranga Yogeshwar und Stefan Schweitzer (kaufmännischer Leiter Geda).

Überlingen (ABZ).  – Die Geda-Dechentreiter GmbH & Co. KG gehört in diesem Jahr zu den Innovationsführern des deutschen Mittelstands. Das Unternehmen aus Asbach-Bäumenheim wird von Ranga Yogeshwar, Prof. Dr. Nikolaus Franke und compamedia mit dem zum 24. Mal vergebenen TOP 100-Siegel geehrt. In dem unabhängigen Auswahlverfahren überzeugte das Unternehmen besonders durch seine Innovationsprozesse.

Die Innovationskraft von Geda-Dechentreiter spiegelt sich nicht zuletzt in der Organisationsstruktur des Unternehmens wider. Vor vier Jahren hat sich der Hersteller von Bau- und Industrieaufzügen von einer klassisch-hierarchischen Struktur verabschiedet und sich für eine fraktale Organisation entschieden. Dieser Ansatz unabhängig agierender Unternehmenseinheiten schafft kreative Freiräume und verleiht dem 1929 gegründeten Mittelständler aus Asbach-Bäumenheim die notwendige Flexibilität, um seine internationale Spitzenposition zu behaupten.

Radikale Veränderung statt inkrementeller Optimierungsprozesse – diesen Leitsatz verfolgt der Top-Innovator mit seinen insgesamt 433 Beschäftigten auch in der Produktentwicklung. „Wir haben festgestellt, dass wir interessante Ideen für Produkte generieren, wenn wir beim Entwurf bei null anfangen und das Produkt von Anfang bis Ende neu denken“, sagt der gesch.ftsführende Gesellschafter Johann Sailer. Gerade im Hinblick auf den ausländischen Markt zahlt sich diese Herangehensweise aus. „Für die Verwendung im Mittleren Osten oder Indien müssen unsere Produkte ganz andere Anforderungen erfüllen als beispielsweise in Deutschland“, erklärt Sailer. Konkret bedeutet das: weniger technische Finessen, dafür kostengünstig in Anschaffung und Wartung – und das ohne Abstriche bei der Sicherheit. Bemerkenswert ist, wie offen Geda seinen Innovationsprozess gestaltet. Das TOP 100-Unternehmen nutzt nicht nur die Erfahrungswerte seiner Kunden und Lieferanten, sondern greift auch auf die Schwarmintelligenz des Internets zurück: Über die Crowdsourcing-Plattform „InnoCentive“ fließen wertvolle Ideen ins Unternehmen.

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