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Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

Die passende Persönliche Schutzausrüstung für jeden Bereich auswählen

Das Arbeiten am Bau ist oft mit einer hohen Belastung mit Staub und Partikeln verbunden.

Neuss (ABZ). – Tätigkeiten im Baugewerbe sind mit zahlreichen Gesundheitsgefahren verbunden, insbesondere für Gehör, Atemwege, Augen und Haut. Zudem sind Stürze eine der häufigsten Ursachen für Arbeitsunfälle am Bau. Für jede Tätigkeit sollte daher eine geeignete Persönliche Schutzausrüstung (PSA) ausgewählt und genutzt werden. Darauf weist das Unternehmen 3M hin.

Um die Mitarbeiter zu schützen, sollten Arbeitgeber zunächst individuell ermitteln, welche Risiken es gibt und welche PSA am besten geeignet ist, die Mitarbeiter vor diesen zu schützen, rät der Hersteller. In der Regel schütze eine Kombination mehrerer PSA am besten. Arbeitgeber sind nicht nur in der Verantwortung, ihre Beschäftigten entsprechend auszustatten –Vorgesetzte sollten auch immer wieder für die potenziellen Gefahren sensibilisieren, damit die Mitarbeiter die PSA tatsächlich tragen. Zudem müssen die Beschäftigten mit ihrer Schutzausstattung auch sehr gut umgehen können. Daher sollten zu einer Absturzsicherung zum Beispiel stets Trainings gehören, rät 3M.

Dauerhafte Lärmbelastungen gehören zu den häufigsten Ursachen für Berufserkrankungen im Baugewerbe. Laut dem Jahresbericht der BG Bau für 2018 wurden 2620 Fälle von Lärmschwerhörigkeit anerkannt – das entspricht 18 % aller Berufserkrankungen in der Branche. Schon bei einer länger andauernden Lautstärke ab 85 dB(A) ist das Gehör gefährdet. Beim Schütten können bis zu 130 dB auftreten, beim Tunnelbau 95 bis 117 dB, beim Sandstrahlen 96 bis 100 dB. Selbst Kompressoren oder Betonpumpen überschreiten den Wert von 85 dB bereits. Das Tragen von Kapselgehörschützern oder – bei nur gelegentlichem Bedarf – Gehörschutzstöpseln sollte daher selbstverständlich sein. 3M empfiehlt hier den 3M E-A-R Flexibel Fit Gehörschutzstöpsel HA. Es sei der erste waschbare Schaumstoff-Gehörschutzstöpsel mit zwei unterschiedlichen Dämmwerten, so das Unternehmen. Abhängig von der Einführmethode liegt der SNR bei 30 dB (einhändig) oder 35 dB (beidhändig). Durch eine Schaumstoffformulierung könne die Gehörschutzstöpsel bis zu zwei Wochen gewaschen und wiederverwendet werden, so 3M. Durch die weiche Schaumstoffspitze und den flexiblen, von Schaumstoff umgebenen Einführstiel könnten Anwender die Stöpsel sowohl mit einer als auch mit beiden Händen schnell in den Gehörgang einsetzen.

In lauten Umgebungen kann es Missverständnisse geben, die wiederum zu gefährlichen Situationen führen können. Gehörschützer wie der 3M PELTOR WS LiteCom bieten daher Möglichkeiten der Zwei-Wege-Kommunikation, erläutert das Unternehmen. Durch Multipoint-Bluetooth-Schnittstelle können zwei Geräte gleichzeitig kabellos gekoppelt werden, beispielsweise ein Mobiltelefon und ein bluetoothfähiges Funkgerät. Zusätzlich ist eine Anschlussbuchse für die Verbindung an externe Kommunikationsgeräte per Kabel vorhanden.

Abstürze sind die häufigste Ursache für tödliche Arbeitsunfälle in der Bauwirtschaft.

Eine Alternative sei das 3M PELTOR LiteCom. Der Hochleistungsgehörschützer hat ein eingebautes Funkgerät für die drahtlose Nahbereichskommunikation mit anderen Headsets und tragbaren Zwei-Wege-Funkgeräten, die auf derselben Frequenz arbeiten. Mit dem lärmunterdrückenden Sprechmikrofon mit VOX-Funktion können Anwender in lauten Umgebungen über die Freisprechfunktion kommunizieren.

Die Statistiken der BG Bau zeigen, dass Abstürze weiterhin die häufigste Ursache für tödliche Arbeitsunfälle in der Bauwirtschaft sind. Zwei Drittel der tödlichen Absturzunfälle ereigneten sich laut Statistik aus weniger als 5 m Höhe. Alarmierend sind die Zahlen der ersten Monate 2020: Laut BG Bau kamen allein von Mitte März bis Ende April auf deutschen Baustellen bei Unfällen 15 Menschen ums Leben, Abstürze waren wiederum die häufigste Ursache. Insbesondere beim Arbeiten auf Hubarbeitsbühnen oder auf Dachkonstruktionen stürzen immer wieder Arbeiter ab. Vorgaben wie das Anbringen eines Seitenschutzes, Absperrungen an Arbeitsflächen, Fanggerüsten und Auffangnetzen müssen in jedem Fall sorgfältig beachtet und umgesetzt werden.

Mobile Hubarbeitsbühnen werden in vielen Bereichen für den zeitlich begrenzten Höhenzugang eingesetzt. Durch einen Peitschen- oder Katapulteffekt bei teleskopierbaren Arbeitsbühnen kann der Nutzer aus dem Arbeitskorb herausgeschleudert werden. Für die Absturzsicherung von Personen in verschiedenen Tätigkeitsbereichen bietet 3M persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) an. Für die Anwendungsbereiche auf dem Bau empfiehlt das Unternehmen ein Hubsteigersicherungs-Set. Es enthalte ein 3M DBI-SALA Nano-Lok Edge Höhensicherungsgerät, einen Protecta Auffanggurt und einen 3M Protecta Rucksack. Das Unternehmen bietet auch Schulungen für das sichere Arbeiten in der Höhe. Trainer schulen Mitarbeiter aus dem Baubereich entweder im 3M-Trainingscenter in Hamburg oder mit mobilen Trainingseinheiten direkt bei Unternehmen.

Um den Arbeitsschutz in der Bauwirtschaft zu unterstützen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen vorzubeugen, fördert die BG BAU es, Schutzausrüstungen anzuschaffen. Sie übernimmt bis zu 50 % der Anschaffungskosten. Das gilt für PSAgA ebenso wie für Gebläse-Atemschutzsysteme.

Beim Schneiden, Bohren und Sägen von Beton, beim Polieren, Schleifen und Meißeln oder auch beim Sandstrahlen entstehen sehr feine Stäube, die auf Dauer zu schweren Erkrankungen führen können.

Winzige Kieselsäurepartikel –auch als Quarzstaub bekannt – können in Atemwege und Lunge gelangen. Hier können sie langfristig Lungenerkrankungen wie Silikose (eine krankhafte Vermehrung des Bindegewebes), Lungenkrebs, Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung (COPD) oder Bronchitis verursachen. Hoch sind auch die gesundheitlichen Risiken etwa durch Asbest-Stäube bei Sanierungen.

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