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Gelungene Darbietung im Probenzentrum

Mietunterstützung für Sanierung der Staatsoper

Zeppelin, Handel und Verleih

Gelb-rote Farbtupfer im Probenzentrum. An der Decke entsteht eine umlaufende Arbeitsgalerie.

BERLIN (ABZ). - Seit 2010 wird dievon den Berlinern liebevoll "Lindenoper" genannte Staatsoper Unter den Linden generalsaniert. Neben Maßnahmen im Zuschauer- und Bühnenhaus sowie der Intendanz lässt der Bauherr, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Berlin, außerdem ein unterirdisches Bauwerk sowie ein neues Probenzentrum errichten. In Letzterem setzt die Artthea Bühnentechnik GmbH mit Unterstützung von Höhenzugangstechnik aus dem Mietpark von Zeppelin Rental derzeit den bühnentechnischen Stahlbau um.

Grund für die nötigen Sanierungsmaßnahmen sind unter anderem eine marode Bausubstanz und die veraltete Technik. Auch Akustik und Sicht sollen verbessert sowie Barrierefreiheit, Klimatechnik und Brandschutz auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden. An ein neues Erscheinungsbild der Oper müssen sich die Berliner allerdings nicht gewöhnen. Da das Gebäude unter Denkmalschutz steht, bleibt die historische Fassade erhalten.

Und auch zahlreiche Dekorationen im Innenraum werden von Schadstoffen gereinigt, eingelagert und zu gegebener Zeit wieder eingebaut. Insgesamt umfasst das Bauvorhaben fünf Teile. Im Opernhaus selbst das aus Zuschauer- und Bühnenhaus besteht, wird im Innenraum zur Optimierung des Klangs die Decke um 5 m angehoben. 

Eine Nachhallzeit von 1,6 s und ein um 40 % höheres Raumvolumen sind die Folge. Dazu kommt eine Abdichtung des gesamten Opernhauses gegen mögliches Eindringen des Grundwassers: das Zuschauerhaus mit einer Schwerlastsohle, der Bühnenturm mit einer Stahlblechabdichtung mit Tiefenverankerung. In der Intendanz führen die beauftragten Unternehmen ebenfalls Abdichtungsarbeiten sowie Fassaden- und Fenstersanierungen durch.

Ganz neu errichtet wird an der Stelledes ehemaligen Magazins ein Probenzentrum. Hier führt die Artthea Bühnentechnik GmbH aus Radebeul derzeit den bühnentechnischen Stahlbau durch. Sechs Mitarbeiter stellen unter anderem eine umlaufende Arbeitsgalerie, die künftig von Bühnentechnikern genutzt werden kann und der Anbringung von Lautsprechern, Scheinwerfer und vielem mehr dient, her. Um die Arbeiten in der Höhe ausführen zu können, hat das Unternehmen bei Zeppelin Rental drei Scherenbühnen ZS10.12A mit einer Arbeitshöhe von je 10 m gemietet. Dank ihres Elektroantriebs eignen sie sich optimal für die Arbeiten im Inneren. "Wir sind sehr zufrieden mit der Höhenzugangstechnik von Zeppelin Rental", erklärt Projektmanager Ralf Kießling von Artthea. "Zusätzlich zu den Bühnen haben wir auch eine 8 m hohe und 1,29 m breite Rollrüstung sowie einen Dieselstapler und einen Handgabelhubwagen für Materialtransporte angemietet." 

Von Arbeitsbühne und Rollrüstung aus führen die Spezialisten für Bühnentechnik vor allem Montage- und Schweißarbeiten durch. Denn der Stahlbau stellt den Hauptumfang ihres Auftrags dar. Innerhalb von rund fünf Monaten sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Neben der Stahlkonstruktion und Punktzügen für die Abhängung von Plakaten und Bühnenbildern baut Artthea auch viel Steuerungstechnik ein. Qualitativ hochwertige und zuverlässige Höhenzugangstechnik ist deshalb unabdingbar.

Diese bietet Zeppelin Rental – und noch dazu eine große Auswahl. Egal welche Antriebsart, Arbeitshöhe oder Bühnenart, für jeden Einsatz wartet die richtige Mietlösung. "Unsere Arbeitsbühnen werden regelmäßig gewartet und entsprechen dem aktuellsten Stand der Technik", erklärt auch Guido Koch, Leiter Arbeitsbühnen bei Zeppelin Rental in Berlin. "Zudem wird der Mietpark kontinuierlich erweitert. Unsere Kunden unterstützen wir zusätzlich mit praktischen Dienstleistungen, die bspw. von einfachen Geräteeinweisungen bis hin zur international anerkannten Bedienerschulung nach Ipaf-Standards mit zertifizierter Abschlussprüfung reichen." Für die Artthea Bühnentechnik GmbH lieferte Zeppelin Rental das benötigte Equipment direkt von der Mietstation zum Einsatzort.

Neben dem neuen Probenzentrum entsteht an der Berliner Staatsoper auch ein völlig neues unterirdisches Bauwerk. Es verbindet künftig Bühnenhaus und Probenzentrum, außerdem verlaufen sämtliche Versorgungsleitungen durch das Gebäude. Die Kosten für die Sanierungsmaßnahmen belaufen sich voraussichtlich auf rund 400 Mio. Euro, 200 Mio. Euro davon trägt der Bund.

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