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Gelungene Premiere

Zwei unterschiedliche Schalsysteme für Bürobau auf Zypern verwendet

Das von Trapezaris Construction errichtete Gebäude fällt mit seinen konvex gewölbten Längsseiten auf.

Limassol/Zypern (ABZ). – In Limassol, Zyperns zweitgrößter Stadt, wurde der Rohbau für ein sechsstöckiges Bürogebäude errichtet. Das Bauunternehmen setzte erstmals auf der Mittelmeerinsel Meva-Systeme ein. Der Geschäftsführer zeigt sich vom Service und vom Ergebnis überzeugt.

Das Leben pulsiert in der 235 000-Einwohner-Stadt. Hier innerstädtisch zu bauen, erfordert durchdachte Baustellenlogistik und intelligenten Materialeinsatz. Zumal dieses Projekt einen sehr begrenzten Lagerplatz, stark eingeschränkten Zugang und fast vollständige Bebauung der Fläche aufwies. Das von Trapezaris Construction errichtete Gebäude fällt mit seinen konvex gewölbten Längsseiten auf. Ein großzügiges, 6 m hohes Atrium empfängt die Besucher.

Eine Reihe von Meva-Systemen lieferte die Formtec Ltd., die der zypriotischen Bauindustrie sichere, flexible Systeme zur Miete und zum Kauf anbietet: die Deckenschalungen MevaFlex und MevaDec, die Wandschalung StarTec, EuMax-Baustützen, Traggerüstsysteme MT 60, modulare Traggerüste MEP.

Die Betonage der Außen- und Innenwände, Treppenhaus- und Aufzugschächte, Stützen und Säulen wurde komplett mit dem Wandschalungssystem StarTec und überwiegend der Elementgröße 270/90 cm erstellt. Das System hat sich aufgrund universeller Nutzbarkeit und einfacher Handhabung im Wohnungs- und Wirtschaftsbau durchgesetzt. Für die Schalung größerer Takte montierten die Arbeiter mehrere Elemente mithilfe von Schalschlössern, Meva-Flanschschrauben und Richtschienen einfach zu Elementeinheiten zusammen und transportierten die Schalung per Kran zum Bestimmungsort. Mit 60 kN/m² Frischbetondruckaufnahme meisterte StarTec jede Aufgabe. Aussparungen wurden mit Meva-FormSet-Lösungen erstellt. Beim Bau der beiden unterirdischen Geschosse waren die robusten, aber kompakten Stützböcke STB 300 gefordert, da einhäuptig gegen die Baugrubenbegrenzung geschalt werden musste.

Bei der Betonage der sechs Geschossdecken mit je 270 m² Fläche zeichnete sich MevaDec nicht nur aufgrund ihres geringen Gewichts aus. Das System ist an kein starres Raster gebunden und kann flexibel an viele Grundrisse und Deckenstärken angepasst werden. Das Stützenraster ist systembedingt vorgegeben für hohe Sicherheit und optimierte Materialvorhaltung. Die Arbeiter nutzten die Elementgröße 160/80 cm. Sie wiegen nur 16 kg/m² und decken alle Anforderungen ab. Mit der glatten Oberfläche der alkus -Vollkunststoff-Platte wurden hochwertige Oberflächen erzielt.

Das ergonomische Griffprofil trägt zur unkomplizierten Handhabung bei. MevaDec lässt sich von oben wie unten einschalen und ermöglicht drei Deckenschalungsmethoden in einem System: die Haupt- und Nebenträger-Methode, die Element-Methode und die hier angewendete Fallkopf-Träger-Element-Methode. Diese besteht aus nur drei Komponenten: Elemente, Hauptträger und Stützen mit Fallköpfen.

Der MevaDec-Fallkopf senkt per Hammerschlag die Hauptträger und Elemente um 19 cm ab, während die Stützen weiterhin die Decke unterbauen. So konnte früh ausgeschalt werden. Auch zwischen den Schalarbeiten ging es schnell voran, denn das geschlossene Aluminiumprofil mit hochwertiger Einbrennpulverbeschichtung und die alkus-Vollkunststoff-Platten bewirken reduzierte Betonanhaftung und ermöglichen eine hohe Reinigungsfreundlichkeit.

Andreas Trapezaris, Geschäftsführer von Trapezaris Construction: "Meva als Vorzugslieferant zu wählen, war die richtige Wahl. Wir haben einen Partner gefunden, der von Anfang an Interesse an unserem Projekt zeigte, innovative Schalungslösungen vorschlug und unser Personal schulte, um die bestmöglichen Ergebnisse beim Einsatz der Meva-Systeme zu erzielen.

Während der Ausschreibungs- und Bauphase waren wir beeindruckt von der Liebe zum Detail und dem Engagement von Meva. Die Zusammenarbeit bei diesem Projekt ermöglichte uns den Einsatz von Schalungssystemen, die in Zypern noch neu sind. Die professionelle Beziehung mit Meva gab uns jedoch das Vertrauen und die Sicherheit, dass wir mit diesen Systemen unsere Termine einhalten und die gewünschten Ergebnisse erzielen werden."

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 02/2021.

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