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Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Spatenstich für Erweiterungsneubau erfolgt

Bilfinger, Baustellen, Hochbau

Basis des Erweiterungsneubaus ist ein Sockel mit unterschiedlich hohen Aufbauten und einer Fassade, die mit dreieckigen Gestaltungselementen die Optik von Segeln aufgreift. Das Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel gehört europaweit zu den führenden Einrichtungen der Meeresforschung.

Kiel (ABZ). – Auf der Baustelle des Erweiterungsneubaus des Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel wurde nach Angaben von Bilfinger Bauperformance ein weiterer Meilenstein erreicht. Mit dem Spatenstich, an dem u. a. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig, Kiels Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer sowie Vertreter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) teilnahmen, wurde die Rohbauphase des Gebäudes eingeläutet. Auf 15 500 m² Nutzfläche werden Büros und Konferenzräume für rund 400 Mitarbeiter entstehen, darüber hinaus neue Laborbereiche, ein Rechenzentrum sowie eine Bibliothek. Nach Fertigstellung der Baumaßnahme, die für Ende 2019 geplant ist, wird das Geomar alle Forschungseinheiten mit seinen derzeit knapp 1000 Mitarbeitern auf dem Gelände des ehemaligen Kieler Seefischmarktes beherbergen und nicht – wie bisher – über das Stadtgebiet verteilt sein. Verantwortlich für das Projektmanagement, die Projektsteuerung und die Projektleitung ist die Bilfinger Bauperformance, die in selbiger Funktion auch für den Neubau des aktuell entstehenden Probenlagers neben dem bisherigen Geomar-Bestandsgebäude zuständig ist. Beide Großbaumaßnahmen – zu der auch die Errichtung einer Parkpalette gehört – werden vom Bund und Land Schleswig-Holstein mit einer Zuwendungssumme von 89,5 Mio. Euro finanziert und legen den Grundstein für eine in Europa einzigartige Plattform der Meereswissenschaften.

Die Bilfinger Bauperformance ist auf das Planen, Steuern und Optimieren von Immobilienprojekten spezialisiert. Als Gesellschaft der Apleona-Gruppe, die der schwedische Investor EQT aus dem ehemaligen Bilfinger-Segment Building and Facility geformt hat, ist das Unternehmen mit rund 190 Mitarbeitern an elf Standorten in Deutschland und Österreich vertreten. Der Hauptsitz ist in Neu-Isenburg.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 19/2017.

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