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Geprüft durchsturzsicher

Beschichtung verhindert Arbeitsunfälle

Kemper System, Dachbaustoffe, Dämmstoffe

Die einkomponentige, gebrauchsfertige Beschichtung auf Polyurethanbasis wird gleichmäßig in vier Arbeitsgängen von 400 g/m² aufgebracht.

VELLMAR (ABZ). - Dachdecker leben gefährlich. Ein Sturz vom Dach gehört zum Berufsrisiko. Absturzsicherungen sind deshalb für Dachdecker Lebensversicherungen. Lichtkuppeln gehören zu den bekannten Schwachstellen auf jedem Dach. Sie sind nach dem Einbau häufig nicht dauerhaft durchsturzsicher. Um die Gefahr eines tödlichen Absturzes möglichst auszuschließen, gelten umfangreiche Sicherungsvorschriften für alle Dächer, die regelmäßig begangen werden. Hierzu gehören nicht nur Grün- oder Solardächer, auch Dächer, auf denen regelmäßige Wartungsarbeiten stattfinden, erfordern nachträgliche Sicherungsmaßnahmen an den vorhandenen Lichtkuppeln. Geländer? Fangnetz? Gitter? – Kemperol Fallstop bietet hierzu eine geprüfte Alternative. Das neue Beschichtungssystem von Kemper System hilft, Arbeitsunfälle auf dem Dach zu verhindern. Das transparente Beschichtungssystem besitzt die geprüfte Durchsturzsicherheit nach GS BAU 18. Das Produkt zeichnet sich durch eine hohe Elastizität – Dehnung nach DIN 53504 > 250 % – aus. Kemperol Fallstop bietet eine einfach zu verarbeitende, schnelle und wirtschaftliche Alternative für die nachträgliche Sicherung von bauüblichen Lichtkuppeln aus GFK, PC, PMMA und PETG. Die Sicherungsmaßnahmen können bei laufendem Betrieb erfolgen. Eine Sperrung von Verkaufs- und Produktionsräumen ist nicht nötig. Eine Verschattung der Innenräume ist auch kein Thema. Messungen haben ergeben, dass sich der Lichttransmissionsgrad durch die bläulich transparente Beschichtung nur um ca. 4,5% verringert. Das ist so wenig, dass es mit dem bloßen Auge kaum wahrnehmbar ist.

Die Verarbeitung ist wie bei vielen flüssig zu verarbeitenden Materialien relativ einfach, besonders für erfahrene Dachdecker. Die vorhandene, bauübliche Lichtkuppel darf keine Beschädigung aufweisen, muss ordnungsgemäß montiert, sauber, trocken und frei von haftmindernden Stoffen sein. Die Oberfläche wird zunächst gründlich mit dem Kempertec Fallstop Cleaner gesäubert. Anschließend wird die gebrauchsfertige Kemperol Fallstop Beschichtung gleichmäßig und blasenfrei mit der Schaumstoffrolle im Kreuzgang aufgebracht. Der Verbrauch liegt bei 1,6 kg/m². Das Material wird gleichmäßig in vier Arbeitsgängen von 400g/m² aufgebracht und kann nach vier Stunden weiterbeschichtet werden. Nach ca. sieben Tagen ist Kemperol Fallstop voll ausgehärtet (bei 23 °C) und durchsturzsicher.

Kemperol Fallstop hat darüber hinaus die "Hagelschlagprüfung mittels Eiskugeln" erfolgreich bestanden. Geprüft wurden Lichtkuppeln verschiedener Hersteller. Je nach Art und Typ der Lichtkuppel steigt der WD-Hagelwiderstand durch eine Beschichtung mit Kemperol Fallstop um bis zu drei Klassen, was zu einer erhöhten Wasserdichtheit (WD) führt. Das heißt konkret: Selbst wenn die Lichtkuppel durch den Hagelschlag beschädigt wird und Risse oder Sprünge aufweist, hält die elastische Kemperol Fallstop Beschichtung weiter dicht. Die Wasserdichtheit bleibt bestehen. Mit Kemperol Fallstop lassen sich Betriebsunterbrechungsschäden vorbeugend reduzieren. Produktionsanlagen, Maschinen, Fuhrparks und Büros sind mit Fallstop-beschichteten Lichtkuppeln besser gegen Wassereinbruch geschützt. Gemäß der DIN EN 13501-1 besteht Kemperol Fallstop zudem alle Anforderungen der Brandklasse E, das entspricht der deutschen bauaufsichtlichen Benennung "normalentflammbar". Untersucht wurde ebenfalls, ob Kemperol Fallstop im Brandfall abtropfen würde. Die Prüfergebnisse zeigen, dass es zu keinem brennenden Abtropfen kommt.

"Mittels Rechenverfahren entsprechend Abschnitt 6.2 DIN 18232-7:2008-02 und unter Verwendung von Zusatzergebnissen aus ad hoc Versuchen wurde ebenfalls gezeigt, dass Kemperol Fallstop bei Brandbeanspruchung zu vergleichbaren Schmelzzeiten kommt wie thermoplastische Abdeckungen von Durchdringungen (Lichtkuppeln), die nach DIN 18230-1:2010-09 Abschnitt 8.2 als abschmelzbare Wärmeabzugsflächen mit einer Schmelztemperatur unter 300 °C angerechnet werden können. Es ergab sich aus den ad hoc-Versuchen ein Schmelzbereich um 230 bis 250 °C (…) Mit den geführten Nachweisen wird deutlich, dass dieses Kriterium (gemeint ist die Schmelztemperatur) erfüllt wird, so dass Kemperol Fallstop als Beschichtung für Flächen von Öffnungen mit Abschlüssen oder Einrichtungen aus Kunststoffen mit einer Schmelztemperatur < 300 °C im Sinne von DIN 18230-1:2010-09 Abschnitt 8.2 verwendet werden kann."

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