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Gericht

Tesla muss Waldrodung vorerst stoppen

Potsdam (dpa). - Der US-Elektroautobauer Tesla muss die weitere Rodung einer Waldfläche in Grünheide bei Berlin vorerst einstellen. Das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) erteilte in dieser Woche im Eilverfahren ein vorläufiges Abholzungs-Stopp, wie das Gericht mitteilte (VG 5 L 602/20). Eine endgültige Entscheidung in der Sache hat das Verwaltungsgericht allerdings noch nicht gefällt.

Die Umweltverbände NABU und Grüne Liga hatten einen Eilantrag gegen die von Tesla beantragte und vom Landesumweltamt bereits genehmigte Rodung eingereicht. Dieser richtet sich gegen die vorzeitige Zulassung der Fällung von weiteren 82,9 Hektar Wald auf dem für die Tesla-Fabrik vorgesehenen Grundstück in Grünheide. Tesla äußerte sich zunächst nicht. Zuvor hatten der „Tagesspiegel“ und der rbb darüber berichtet. Bisher gibt es noch keine endgültige Baugenehmigung für die umstrittene Tesla-Fabrik bei Berlin.

„Hintergrund ist, dass keine Fakten geschaffen werden sollen“, sagte ein Gerichtssprecher der Deutschen Presse-Agentur zur Begründung. Es gehe nicht um die Waldrodung, sondern um den Artenschutz. Solange der nicht abschließend geprüft sei, müssten die Arbeiten gestoppt werden. Alle Beteiligten - Tesla, das Landesamt für Umwelt und die Naturschutzverbände - hätten nun Zeit, sich fachlich zu äußern. Einen konkreten Termin für eine Entscheidung im Eilverfahren wollte der Sprecher nicht nennen.

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