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Geringer Bodendruck

Teleskoparbeitsbühne ist sehr leicht

Die Genie S-80 J Bühne ist Herstellerangaben zufolge unter anderem besonders gut für die allgemeine Bauwirtschaft geeignet.

Bremen (ABZ). – Hersteller Genie erweitert die Genie S Teleskoparbeitsbühnen aus der J-Serie um die Genie S-80 J Teleskoparbeitsbühne. Diese biete noch mehr Reichweite und Arbeitshöhe als das erst kürzlich eingeführte Genie S-60 J Modell, verspricht das Unternehmen

Die neuen Teleskoparbeitsbühnen haben Genie zufolge eine gute Größe für unterschiedliche Arbeiten in der Höhe. Die Plattform des Modells Genie S-80 J könne uneingeschränkt 300 kg tragen und damit zwei Personen plus Werkzeug aufnehmen. Sie habe einen 1,8 m langen Korbarm, eine Arbeitshöhe von 26,4 m, eine seitliche Reichweite von 16,8 m und wiege nur 10 433 kg.

Die Genie S-80 J kann optional mit dem patentierten 4-Punkt-Kettensystem TraX ausgerüstet werden. Dieses Kettensystem erhöht den Unternehmensangaben zufolge die Produktivität am Einsatzort und ist nur für Genie Maschinen erhältlich. Neben einer besonders guten Geländegängigkeit biete das Genie TraX-System einen geringeren Kontaktdruck für Arbeiten auf weichen, empfindlichen Untergründen wie etwa nassem Gras, Schlamm, Sand und Schnee sowie auf härteren, unebenen Flächen aus Kies, Stein, Beton und Asphalt.

"Die Einführung dieses zweiten Modells der Genie-Produktlinie mit wesentlicher Leistung verschafft Vermietunternehmen die Möglichkeit, ihre Renditen weiter zu steigern, indem sie ihre Flotten mit unterschiedlichen Genie-Modellen breit aufstellen, um je nach Einsatzszenario die passende Arbeitsbühne vorrätig zu haben", erklärt Sean Larin, Genie Product Manager, Terex AWP.

Die Genie S-80 J Bühne sei innerhalb einer Mietflotte ein alternatives Angebot zur Genie S-85 XC (Xtra Capacity), die vor allem für Einsätze mit Schwerlasten ausgelegt sei, wie im Gewerbe- und Industrieanlagenbau oder mit Fertigbauteilen. Die Genie S-80 J Bühne sei dagegen gut für Arbeiten in der Höhe geeignet, wie für die allgemeine Bauwirtschaft, Instandhaltung, Inspektionen und Malerarbeiten. "Die neue Genie S-80 J weist serienmäßig alle Ausstattungsmerkmale auf, die Anwender bei ihren Einsätzen benötigen", führt Larin weiter aus. Entsprechend habe die neue Arbeitsbühne Allradantrieb und ein aktives Pendelachssystem. Bediener könnten auf unpräparierten Baustellen und unwegsamem Gelände von dieser Geländegängigkeit profitieren, einschließlich ungesperrter Achse beim Fahren mit angehobener Plattform.

Durch das sehr niedrige Gewicht der Maschine sei der Bodendruck für diese Maschinenklasse ungewöhnlich gering. Die hohe Bodenfreiheit ermögliche es zudem, über Hindernisse wie Steine, Bordsteinkanten und Anhängerrampen zu manövrieren. Somit könne die Maschine an praktisch jedem Einsatzort sehr effizient bewegt werden. Durch die kompakte Größe, das geringe Gewicht und den seitlich versetzt einfahrenden Ausleger könnten Vermietunternehmen das Modell zusammen mit einer weiteren Maschine auf einem Tieflader transportieren. Das spare Logistikkosten.

Angetrieben von einem 37 kW (49 PS) starken Kubota D1803 Turbodiesel, EU-Stufe V, würde die Genie S-80 J Einsatzproduktivität und hohe Wartungsfreundlichkeit bieten.

Ein einfaches Auslegerkonzept mit Ein-Zonen-Arbeitsdiagramm erleichtere die Inspektions-, Wartungs- und Reparaturarbeiten. Denn es gebe weniger Inspektions- beziehungsweise Wartungspunkte und Verschleißteile. Die Genie S-80 J hat dieselben Konstruktionsmerkmale, Bauteile und Zubehörkomponenten wie die anderen Genie Maschinen. .

Wie die neue Teleskoparbeitsbühne Genie S-60 J sei auch das Prototypmodell der Genie S-80 J für Einsatzanforderungen rund um den Globus konzipiert. Sie sei serienmäßig mit der digitalen Genie Lasterfassungstechnologie und einer Nulllast-Feldkalibrierung ausgestattet und erfülle die Richtlinien zur Lastbegrenzung gemäß den Normen EN280 (EU), ANSI A92 (USA), CSA B354 (Kanada) und AS 1418.10 (Australien). Durch das Ein-Zonen-Arbeitsdiagramm und einfache und zuverlässige Komponenten und Sensoren seien Kalibrierung und Fehlersuche unkompliziert.

Die Bedienelemente würden sich an den anderen Genie-Arbeitsbühnen orientieren und seien intuitiv angeordnet. Anwender könnten zudem an einem digitalen LCD-Display am Bodenbedienpult Daten und Störungsinformationen in Echtzeit einsehen. Dieses Display gehöre zur Serienausstattung. Das Modell sei mit dem Genie Tech Pro Link Diagnose-Handgerät kompatibel. Dieses verspreche mehr Flexibilität bei Updates, Kalibrierung und Fehlersuche, erläutert der Hersteller.

Durch ein modernes CAN-basiertes Steuerungssystem könnten viele Daten aus der Ferne überwacht werden. Über die Genie Lift Connect Telematik könnten Vermietunternehmen daher die Auslastung ihrer Maschinen erhöhen, die Logistik vereinfachen, ihre Wartung besser planen und Störungen aus der Ferne analysieren, verspricht Genie.

Ein Genie Lift Guard Kontaktalarm gehört zur Standardausstattung des Modells. Gängige Arbeitsschutz-Vorgaben auf Baustellen werden somit eingehalten.Genie S-80 J Bühnen können voraussichtlich ab Ende 2020 in Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Russland ausgeliefert werden.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 17/2020.

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