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Gerüstverankerungen in WDVS-Fassaden

Erster Daueranker mit bauaufsichtlicher Zulassung

Dämmstoffe, Gerüstbau

Der Henning Gerüst-Daueranker mit EPS-Dämmblock.

BAD SASSENDORF (ABZ). - Das Thema "Gerüstverankerungen in WDVS-Fassaden", besonders in Bezug auf die DIN 4426:2013-Einrichtungen zur Instandhaltung baulicher Anlagen ist zurzeit wieder in aller Munde. Die Firmen Henning GmbH & Co. KG hat zusammen mit der LLH GmbH einen Daueranker entwickelt, der seit Dezember 2014 als erstes Gerüstdauerankersystem eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung hat.

Die LLH GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen, gegründet im Jahre 1990, seit 2012 mit der Entwicklung und Optimierung des Henning-Dauerankers beschäftigt und maßgeblich auch für die erteilte Zulassung des Ankers. Darüber hinaus organisiert das Unternehmen auch den Direktvertrieb und das Marketing als Exklusivpartner. Dadurch soll sowohl Transparenz als auch ein günstiger Preis gewährleistet werden, so das Unternehmen. Darüber hinaus steht die LLH auch als Ansprechpartner für die technische Beratung der Kunden zur Verfügung und strebt zusammen mit der Henning GmbH & Co. KG auch die Weiterentwicklung des Dauerankers an.

Wolfgang Henning, Inhaber der Firma Henning Gerüstbau GmbH & Co. KG, wurde im Jahr 2009 auf Produkte des jetzigen Wettbewerbs aufmerksam und hat seitdem die Zielsetzung, ein günstiges Produkt, mit einfacher Handhabung und thermischer Trennung als WDVS-Daueranker zu entwickeln und anwenderfreundlich umzusetzen. Die Zielsetzung hierbei war und ist vor allem, eine kostengünstige Alternative für die schnelle Montage auch bei großen Gerüstbauten zu schaffen.

Entstanden ist ein Gerüstdaueranker aus Kunststoff, der bei wärmegedämmten Fassaden, durch den Dämmblock und besagte thermische Entkopplung, nur verschwindend geringe Wärmebrücken hinterlässt und somit große Vorteile gegenüber Stahlankern bietet.

Dabei, so die Entwickler, punktet das System durch einen niedrigen Preis, äußerst schnelle Montagezeiten, die das Unternehmen mit einem Zeitrichtwert von ca. zwei bis drei Minuten pro Anker veranschlagt, sowie der Tatsache, das der Daueranker der bislang erste und einzige seiner Art mit einer bauaufsichtlichen Zulassung ist.

Am Anfang der Entwicklung des Dauerankers war angedacht, dass dieser handelsübliche Gerüstösen aufnehmen soll. Dabei sei jedoch aufgefallen, dass es bei nahezu gleicher Geometrie der Gewinde hohe Toleranzen bei den Steigungen und Gewindegängen gibt, da die unterschiedlichen Hersteller auch abweichende Fertigungsprozesse haben. Schließlich musste auf die Verwendung einer handelsüblichen Gerüstösenschraube verzichtet werden, da zu hohe Toleranzen nicht gleichbleibende Auszugswerte gewährleisten können. Der Henning-Daueranker bekam deshalb ein Innengewinde, das passgenau die eigene Ösenschraube aufnimmt und stets gleichbleibende Auszugswerte sicherstellt.

Wo handelsübliche Ösenschrauben zumeist eine Festigkeitsklasse um 4.8 haben, könne die Ösenschraube von Henning mit einer Festigkeit im Bereich 8.8 deutliche höhere Querlasten aufnehmen. Das Gesamtsystem besteht aus dem Henning Daueranker inklusive Befestigungssystem, hochfesten Gerüstösenschrauben (Festigkeitsklasse 8.8), einem passgenauem Wärmedämmblock aus EPS Neopor, der das quadratische Anarbeiten im WDV-System ermöglicht sowie Verschlusskappen in unterschiedlichen Längen, welche witterungs- und UV-beständig sowie überstreichbar sind.

Eine Weiterentwicklung ist bereits in Planung, heißt es von Unternehmensseite. Bereits in Kürze soll es einen größeren Anker für Mehrfachbefestigungen sowie Befestigungen mit chemischem Verbundmörtel und Schwerlastankern geben. Bislang ist das System auf den Dämmstoffbereich 140 mm–240 mm ausgelegt. Bald soll dieser aber 300 mm und mehr können.

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