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Gesteinsmischung

"Zaubersteine" zur Sanierung von Wirtschaftswegen

Beim dynamischen Verdichten setzen sich die weichen Steine zwischen die anderen Gesteinsmischungen und verbinden diese. Nach wenigen Stunden ist die Mischung bereits so fest, dass Fahrzeuge darauf fahren können.

Selsingen (ABZ). – Der starke Verkehr gräbt jedes Jahr deutliche Spuren in Wirtschaftswege, kleinere Straßen und Bankette. Viele Gemeinden kennen dieses Problem und müssen regelmäßig tief in die Gemeindekassen greifen, um die Straßen wieder instand zu setzen. Genau für diese Situation entwickelte die Fa. HanseGrand Klimabaustoffe e. K. aus Selsingen in Niedersachsen die natürliche Gesteinsmischung HG-Mix.

Unter Verwendung besonders weicher Steine, die als Zaubersteine bezeichnet werden, ermöglicht sie eine umweltfreundliche Sanierung, die über einen langen Zeitraum hält. Da das HG in HG-Mix für halbgebundene Bauweise steht, sind die Flächen nach der Sanierung wasserdurchlässig und von einer enormen Festigkeit.

Der Grundstoff für HG-Mix ist eine Mischung aus Edelsplitten und Edelbrechsanden, die mit einem extrem weichen Stein, dem Zauberstein, vermischt werden. Die Anwendung ist denkbar einfach: Wässern, Gesteinsgemisch auftragen, Wässern, Rütteln. Beim dynamischen Verdichten setzen sich die weichen Steine zwischen die anderen Gesteinsmischungen und verbinden diese. Nach wenigen Stunden ist die Mischung bereits so fest, dass Fahrzeuge darauf fahren können.

Bei herkömmlichen Verfahren zur Straßensanierung wird meist Fräsgut verwendet. Da sich dessen Bestandteile in der Oberfläche nicht verbinden, werden die einzelnen Steinchen in kürzester Zeit wieder weggeschleudert. Spurrinnen und ausgefahrene Bankette treten erneut auf und die Sanierung beginnt von vorne. Ein Kreislauf, dem die Sanierung mit HG-Mix für lange Zeit ein Ende setzt.

Wie brisant das Thema in den Gemeinden ist, zeigte die große Zahl der Bürgermeister und Gemeindevertreter bei einer kürzlichen Präsentation des Verfahrens. Hauke Göttsch, Bürgermeister der Gemeinde Ehndorf in Schleswig-Holstein hatte seine Amtskollegen eingeladen, um ihnen die Anwendung von HG-Mix vorzustellen. Rd. 50 Teilnehmer besichtigten zunächst die sanierten Teilstücke einer Spurbahn im Heischredder, einem ca. 2 km langen, stark befahrenen Wirtschaftsweg in Ehndorf. Dann ging es weiter zum Hochmoor, einer stark frequentierten Asphaltstraße am Ort. Dort erlebten die Gemeindevertreter die verschiedenen Schritte der Sanierung live. "Die Sanierung mit HG-Mix stößt auf großes Interesse bei den Gemeinden. Von der Festigkeit des Belags konnte sich die Gruppe an Ort und Stelle überzeugen. Und jede Gemeinde freut sich, wenn die Straßen kostengünstig saniert werden und die zukünftigen Ausgaben für Straßensanierungen sinken.", resümierte Hans Pape, Inhaber von HanseGrand Klimabaustoffe e. K., am Ende der Präsentation.

Das Unternehmen ist auf der NordBau vertreten: Stand F-West-W107 (Travemünder Straße).

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