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Gestelle werden permanent geortet

Betonwerk digitalisiert Ladungsträger

Durch die Digitalisierung von Ladungsträgern für Beton-Fertigelemente sind Kunden der Weber Betonwerke über den Status von Lieferungen und deren voraussichtliche Ankunft informiert.

München (ABZ). – Die Ladungsträger für Fertigelemente wird der Beton-Fertigelemente-Hersteller Weber Betonwerke künftig tracken. Im Rahmen eines strategischen Projekts haben Sigfox und SVA dafür hunderte Gestelle digitalisiert. Diese werden nun Tag und Nacht über das 0G-Netz von Sigfox geortet. Ihre Geoposition kann so ermittelt und Transporte können detektiert werden. Dadurch sind Kunden künftig über den Status von Lieferungen und die voraussichtliche Ankunft informiert.

Zudem sparen die Weber Betonwerke Zeit, da sie keine leeren Ladungsträger auf Baustellen suchen müssen. Die erhöhte Transparenz werde auch die Umschlaghäufigkeit der Ladungsträger erhöhen und dazu beitragen, Diebstahl zu vereiteln, prognostiziert die Sigfox Germany GmbH.

"Um jeden Bauleiter und Polier auf unseren Großbaustellen zwischen Mainz und Würzburg optimal über die voraussichtliche Lieferzeit seiner Betonfertigteile informieren zu können, brauchen wir Geodaten- und Statusinformationen in Echtzeit", erklärt Dr. Frank Lorenzoni, Gesamtleiter IT & Entwicklung der Foca Gruppe, zu der auch die Weber Betonwerke gehören. Hierzu sei das 0G-Netz von Sigfox sehr gut geeignet. Denn die Datenübertragung sei sehr günstig, sie verbrauche kaum Energie und könne im Zweifel sogar über Landesgrenzen hinweg ohne Roaminggebühren eingesetzt werden. Das Sigfox-0G-Netz deckt Unternehmensangaben zufolge bereits mehr als 86 % der Fläche von ganz Deutschland ab.

"Die Digitalisierung von Dingen und Prozessen aller Art ist ein strategischer Wachstumsmarkt für SVA", erklärt Dr. Dominik W. Pilat, Head of Competence Center Internet of Things beim Sigfox Kooperationspartner SVA, der Kunden wie die Weber Betonwerke in allen Fragestellungen des Internet of Things berät. Beim Weber Betonwerke-Projekt sei eine Sigfox-0G-Lösung von h2n als Tracker ausgewählt worden, da diese Tracker industriell-robust seien und besonders lange Batteriestandzeiten von bis zu sieben Jahren hätten. Durch GPS-Sensor-Integration würden sie zudem sehr exakte Geodaten auch abseits von urbanen Siedlungsstrukturen liefern.

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