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Gewerkschaft warnt vor Arbeiten in der prallen Sonne

Stuttgart (dpa). - Angesichts des sommerlichen Wetters ruft die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) draußen arbeitende Menschen auf, sich gegen die Hitze zu schützen. Allein in Stuttgart seien 13 500 Beschäftigte der Sonne ausgesetzt. Neben UV-Schutz sei regelmäßiges Trinken wichtig. "Sonnenmilch und Wasserflasche gehören genauso zum Job wie Mörtel und Maurerkelle", sagte der Bezirksvorsitzende der IG Bau Stuttgart, Mike Paul, am Dienstag. Wichtig sei es außerdem, möglichst viele Teile des Körpers mit Kleidung zu bedecken. In den Mittagsstunden empfiehlt die IG Bau, alle Arbeiten in den Schatten zu verlegen. "Hilfreich ist die Faustregel: Wenn der eigene Schatten kleiner ist als die Körpergröße, dann ist die Gesundheitsgefahr besonders hoch", sagte Paul. 

Neben Sonnenstrahlen und Schwitzen macht auch die Luft den Arbeitern unter freiem Himmel bei hohen Temperaturen zu schaffen: Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg erwartete am Dienstag, dass die Ozonkonzentration im Südwesten am Nachmittag die Schwelle von 180 Mikrogramm überschreiten wird. Eine zu hohe Konzentration des giftigen, unsichtbaren Gases kann zu Atembeschwerden und Schleimhautreizungen führen.

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