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Gipo

Neuer wirtschaftlicher Direktantrieb

Die raupenmobile Prallbrechanlage mit Siebeinheit Giporec R 100 FDR Giga DA mit 2-Deck Nachsiebeinheit hat sich Herstellerangaben zufolge vielfach im sehr harten Einsatz bewährt. Sie ist mit einem neuen und innovativen Brecher-Direktantrieb ausgestattet.

Seedorf (ABZ). – Vielfach im harten Einsatz bewährt hat sich nach Angaben des Herstellers Gipo die raupenmobile Prallbrechanlage mit Siebeinheit Giporec R 100 FDR Giga DA. Auf der NordBau wird sie am Messestand von Gipo-Händler Apex Fördertechnik auf dem Freigelände Nord, Stand N241, gezeigt. Die Anlage sei mit dem neuen Brecher-Direktantrieb ausgestattet, so Gipo. Herzstück der raupenmobilen Prallbrechanlage seien die 2-Deck Siebmaschine 1500 x 3500 mm und das integrierte Windsichtersystem im Überkornkornkreislauf. Der Anlagentyp Giporec R 100 FDR Giga DA sei sehr flexibel. Das Basismodell Prallbrechanlage lasse sich nach Kundenwunsch erweitern. Es könne mit oder ohne Siebanlage betrieben und transportiert werden. Mit dieser weiterentwickelten Prallbrechanlage könne das gebrochene Material abgesiebt und somit ein qualifiziertes Endkorn hergestellt werden. Die Anlage könne in der Aufbereitung von Naturstein und im Recycling eingesetzt werden. Der Brecher-Direktantrieb sei angetrieben durch einen Caterpillar-Dieselmotor mit Abgasstufe 5, Typ C9 Acert mit 310 kW/416 PS.

Der Prallbrecher P 100 sei sehr robust und leistungsfähig konzipiert mit einem Prallmühle-Einlauf 970 x 920 mm und einem Rotordurchmesser von 1200 mm. Die technischen Merkmale der Nachsiebmaschine sind 1500 x 3500 mm. Der neue, innovative Brecher-Direktantrieb verbrauche besonders wenig Treibstoff und sei sehr wirtschaftlich, so der Hersteller. Über ein Getriebe werde der Brecher direkt und verlustarm angetrieben. Mit der neuen Hydrauliklösung würden die Nebenantriebe wie Rinnen, Siebe und Förderbänder verbrauchsoptimiert angetrieben. Mit der separaten 2-Deck Vorabsiebung können Anwender die Qualität des Endproduktes verbessern durch das Ausscheiden von verschleißintensivem Feinmaterial, von plattigem Korn und von vorhandenen Verunreinigungen. Die Brechleistung erhöhe sich, Verschleiß werde verringert.

Der Prallmühlenaustrag mit einer Austragsrinne und einem 1200 mm breiten Brecheraustragsband verhindere Materialstauungen unter dem Rotor und an den Übergabestellen. Durch den breiten Brecheraustragsband erziele man eine Verringerung der Materialschichthöhe. Dies mache sich speziell im Recyclingbereich positiv bemerkbar, da Eisenteile auf diese Weise noch besser vom Überbandmagnetscheider erfasst und ausgetragen würden. Das gebrochene Material werde von der großen 2-Deck Siebmaschine (Siebfläche 1500 x 3500 mm) abgesiebt. Das Überkorn könne wahlweise seitlich ausgetragen oder in die Aufgaberinne zurückgeführt werden. Das Förderband Überkornrückführung sei für die Funktion als Haldenband auf einer stabilen Drehkonsole hydraulisch schwenkbar und zur Haldenaufschüttung zur Verfügung.

Die An- und Abkupplung der Siebeinheit an die Brechanlage sei einfach und erfolge mit Hydraulikzylinder ohne fremdes Hebegerät. Durch eine gute Zugänglichkeit ließen sich Siebbeläge einfach und schnell wechseln. Mit der integrierten Windsichtung im Überkornkornkreislauf würden die Leichtstoffe wie Holz, Kunststoff und andere leichte Fremdmaterialien mittels einer speziellen Luftdüse aus dem Materialstrom ausgeblasen. Das Materialflusskonzept vermeide wie bei den anderen Gipo-Anlagen eine Verengung des Materialstromes, die Systembreiten der Förderelemente würden sich in Materialflussrichtung "öffnen". Die leistungsstarke Anlage sei sehr zuverlässig, wirtschaftlich und langlebig und einfach zu bedienen. Ihre Bauweise sei robust und kompakt, die Komponenten hochwertig und die Konstruktion wartungsfreundlich. Als ökologiebewusster Anlagenhersteller lege Gipo großen Wert auf umweltfreundliche Maschinen. Die Anlagen würden seit mehreren Jahren mit Dieselmotor entsprechend den neusten Abgasnormen ausgerüstet. Damit würden sie dem aktuellsten Stand der Entwicklung auch für die Zukunft entsprechen.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 36/2019.

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