"Green und Lean"

Porr entwickelt neue Strategie

Wien/Österreich (ABZ). – Die Porr hat nach eigenen Angaben ein starkes erstes Halbjahr abgeliefert. Der Auftragsbestand mit 7848 Millionen Euro ist demnach so hoch wie nie zuvor. Die Produktionsleistung erreichte mit 2496 Millionen Euro einen Anstieg von 9,8 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern steigerte sich auf 11,5 Millionen Euro. Mit "Green und Lean" entwickelt die Porr eine neue und nachhaltige Zukunftsstrategie.

"Top ESG Rating, sehr beachtliches Ergebnis und ein volles Auftragsbuch im ersten Halbjahr – wir liefern", so Karl-Heinz Strauss, CEO der Porr. "Gepaart mit unserer neuen Strategie Green and Lean stehen wir bereits in der Zukunft. Wir bauen Veränderung."

Der hohe Auftragsbestand wurde erneut ausgebaut und lag mit einem Plus von 10,9 Prozent bei 7848 Millionen Euro. Er zeigt eine aus Margen- und Risikosicht gute und volle Pipeline für die kommenden Jahre. Im ersten Halbjahr 2021 konnte zudem der Auftragseingang um 8,4 Prozent deutlich ausgebaut werden. Neben der Akquisition mehrerer Baulose im Rahmen des Wiener U-Bahn-Ausbaus hat die Porr eine Vielzahl an Wohnbauaufträgen gewonnen. In allen Heimmärkten der Porr ist die Nachfrage nach qualitativem Wohnraum hoch und steigt noch weiter an. Im Infrastrukturbau gewann die Porr zuletzt den Auftrag zur Errichtung des zusätzlichen Pumpspeicherkraftwerks Limberg III in Kaprun. In Polen erhielt die Porr den Zuschlag für gleich zwei Abschnitte der Nord-Süd-Verbindung S19.

"Sowohl die Energiewende als auch der Ausbau des öffentlichen Verkehrs und die enorme Nachfrage nach leistbarem Wohnraum ist die Domäne der Porr. Diese Entwicklung wird in den nächsten Jahren weiterhin einen hohen Auftragsbestand sichern", sagt Karl-Heinz Strauss, CEO der Porr. Die Porr will als eines der führenden Bauunternehmen den Wandel zur Klimaneutralität aktiv gestalten. Aus dem enormen Know-how im Unternehmen und den Herausforderungen der Zukunft wurde in den letzten sechs Monaten die neue Strategie "Green and Lean" erarbeitet.

Die Porr wird klimaneutrale Bauprojekte, smarte Technologien und Partnership-Modelle für eine ganzheitliche Zusammenarbeit forcieren. Und mit Lean Ansätzen im Management und Lean Design und Construction auf Projektebene modern und effizient steuern. Mit der strategischen Neuausrichtung "Green and Lean" in Kombination mit dem besten ESG Prime Rating seitens der ISS Agentur in den Heimmärkten der Porr ist das Unternehmen bestens aufgestellt, um sowohl operativ als auch finanzierungsseitig weitere Chancen zu realisieren.

Auf Basis der guten Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2021 erwartet der Vorstand für 2021 weiterhin eine Produktionsleistung von 5,3 Milliarden Euro bis 5,5 Milliarden Euro sowie eine positive EBT-Marge von +1,3 Prozent bis +1,5 Prozent.

Der Vorstand ist optimistisch, dass die Porr mit den gesetzten Maßnahmen ihre Ertragskraft weiter verbessern und nachhaltig an das Niveau vor Ausbruch der Corona-Pandemie anschließen kann. Dieser Ausblick beruht auf der Annahme, dass die negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie in der ersten Jahreshälfte 2021 überwunden sind. Mittelfristig strebt die Porr eine Ziel-EBT-Marge auf Konzernebene von rund 3 Prozent an.

Der positive Ausblick 2021 hängt auch vom Ausgang des Kartellverfahrens in Österreich ab. Die Bundeswettbewerbsbehörde wirft der Porr und einer Vielzahl anderer Bauunternehmen wettbewerbswidrige Absprachen vor. Am 19. April 2021 brachte die Bundeswettbewerbsbehörde diesbezüglich einen Antrag auf Verhängung einer Geldbuße gegen Unternehmen der Porr Gruppe ein.

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