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Große Leistung auf kleinem Raum

Elektro-Dumper unterstützt im Elbpark

Durch die große Zugkraft meistert der C804e auch Steigungen und unwegsames Gelände ohne Schwierigkeiten.

Hamburg (ABZ). – Der Alte Elbpark lädt täglich viele Besucher von nah und fern zum entspannten Flanieren oder Feierabend im Grünen ein. Damit die beliebte Park-anlage auch langfristig als grüne Oase erhalten bleibt, entschied sich das Bezirksamt Hamburg-Mitte, den Elbpark rund um das Bismarckdenkmal zu revitalisieren.

Im Rahmen der Sanierungen sollten unter anderem die Wegeflächen erneuert werden, für dessen Umsetzung das Unternehmen Wiese und Suhr beauftragt wurde. Um die Lärm- und Abgasemissionen für die Besucher des Parks und für den Park selbst auf ein Mindestmaß zu reduzieren, baute das Unternehmen auf die Unterstützung eines Elektro-Dumpers aus dem Hause Bergmann im Emsland.

Insbesondere für die Sanierung des stark beanspruchten Zufahrtsweges erwies sich die innovative Idee als Glücksgriff. Aufgabe des C804e, wie der E-Dumper getauft wurde, war es, die alte Deckschicht abzutransportieren. Dazu wurde er von einem Bagger mit dem Mineral-Asphalt-Gemisch beladen. Vor allem der drehbare Fahrersitz sorgte auf dem schmalen Zufahrtsweg für erhebliche Arbeitserleichterung. So waren weder aufwändige Wendemanöver vonnöten – man denke an die berühmte Szene aus Austin Powers – noch war der Fahrer gezwungen, lange unbequeme rückwärtsgerichtete Fahrten zu unternehmen. Die 4-Rad-Lenkung erleichterte dabei das Navigieren auf anspruchsvollem Untergrund zusätzlich.

Mit einer Breite von nur 1,5 m und einer Durchfahrtshöhe von 2 m fühlte sich der Emsländer sichtlich wohl auf der schmalen Strecke. Der drehbare Sitz sorgt zudem dafür, dass je nach Situation, die Baustelle jederzeit gut zu überblicken ist – sei es bei der Kommunikation mit dem Baggerfahrer oder zur Vermeidung von Kollisionen mit Bäumen, anderen Fahrzeugen oder gar Personen. Der niedrige Einstieg sorgt zudem für mehr Komfort und Sicherheit beim Ein- und Aussteigen.

In puncto Zugkraft berichteten die Fahrer etwa bei Steigungen oder unwegsamem Gelände, dass der E-Antrieb keinerlei Leistungseinbußen zeigte, sondern sich als sehr kraftvoll und ausdauernd präsentierte. So erwiesen sich auch die schnell gehegten Bedenken hinsichtlich der Batterielaufzeit als unbegründet. Auch zwischenzeitliche Materialfahrten beispielsweise zum Außenlager waren bedenkenlos möglich. Ein praktischer Pluspunkt: Aufgrund des E-Antriebes kann der Dumper bei einem Gesamtgewicht von 4250 kg mit einem Führerschein Klasse B gefahren werden.

Das Fazit von Wiese und Suhr fällt somit gänzlich positiv aus: Der drehbare Sitz, die Zugkraft und die Wendigkeit machen den C804e zu einem idealen Helfer auf beengten, städtischen Baustellen. Zudem verspüre man das beruhigende Gefühl, auch unserer Umwelt einen kleinen Gefallen getan zu haben.

Die herstellende Firma Bergmann, ein 1960 gegründetes Familienunternehmen mit Sitz im niedersächsischen Meppen, wird aktuell in zweiter Generation von Hans-Hermann Bergmann geführt. Mit mehr als 60-jähriger Erfahrung und mit Pionierarbeit im Kompaktdumper-Segment gehört der Mittelständler eigenen Angaben zufolge zu Deutschlands führenden Serienherstellern von Knicklenkern mit Nutzlasten von 2 t bis 12 t. Im Segment der raupengestützten Spezialdumper sei Bergmann größter europäischer Hersteller in der Klasse von 10 t Nutzlast.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 38/2021.

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