Großflächige Bodensanierung

Mobile Einhausung für die Aufbereitung

Stuttgart (ABZ). – Nach dem Abriss eines alten Wohnkomplexes in Stuttgart-Zuffenhausen wurde der Experte für Recycling und Altlastensanierung Zech Umwelt GmbH mit der Aufbereitung des kontaminierten Baugrundes beauftragt. Losberger De Boer lieferte 7000 m² an mobilen Einhausungen.
Gewinnung
Einhausung von Losberger De Boer für 7000 m² Baugrund. Foto: Losberger de Boer
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Einhausung von Losberger De Boer für 7000 m² Baugrund. Foto: Losberger de Boer

In den kommenden zwölf Monaten sollen im Wohngebiet der Keltersiedlung rund 72.000 t Erde abgetragen und fachgerecht entsorgt werden, bevor dort 117 neue Wohnungen entstehen können. Denn der Boden ist mit geruchsintensiven Kohlenwasserstoffen und kleineren Mengen an Schwermetallen und Arsen belastet, die nach dem Brand einer alten Teerfabrik 1912 ins Erdreich gelangen konnten.

Um den kontaminierten Boden bestmöglich ausgraben, sortieren, verladen und abtransportieren zu können, musste die rund 7000 m² große Baustelle mit luftdicht abgeschlossenen Einhausungen überdacht und in verschiedene Arbeitsbereiche abgetrennt werden. Dafür errichtete das Team von Losberger De Boer drei beheizte Maxiflex-Zelthallen mit einer Seitenhöhe von je 4 m. Die miteinander verbundenen, mobilen Raumlösungen wurden mit vollautomatischen Schleusen ausgestattet, um das Entweichen von Schadstoffen auf ein Minimum zu reduzieren und eine sichere Altlastensanierung für Mitarbeiter und Umwelt zu gewährleisten. Bei der Zusammenarbeit mit erfahrenen Bauunternehmen wie Zech Umwelt, ist es üblich, dass einzelne Leistungen bauseits übernommen werden. So auch beim Bodensanierungsprojekt in Stuttgart-Zuffenhausen. Während sich Losberger De Boer um die Montage und Ausstattung der Hallen kümmerte, baute Zech die Fundamente und brachte die Bewetterungssysteme ein.

Projekt Manager Eduard Knaus von Losberger De Boer erklärt, worauf bei der Aufteilung von Verantwortlichkeiten zu achten ist: "Besonders wichtig bei solchen Projekten ist die konsequente Abstimmung mit internen und externen Schnittstellen. Je besser die Kommunikation, desto eher können Mängel oder Probleme erkannt, behoben und eine termingerechte Übergabe sichergestellt werden", erläutert der fachkundige Experte.

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