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Grundstein gelegt

Ehrgeiziges Hochhausprojekt in Frankfurt

In dem FOUR Frankfurt genannten Bauprojekt sollen vier Hochhäuser inmitten der Frankfurter Innenstadt entstehen. Bis zu 1000 Menschen sollen hier wohnen und rund 4000 Beschäftigte dort arbeiten.

Frankfurt am Main (ABZ). – FOUR Frankfurt haben die Bauherren ihr neues Hochhausquartier benannt, das inmitten der Frankfurter Innenstadt entstehen soll. Nach einem Entwurf des Amsterdamer Architekturbüros UNStudio entstehen nun im Zentrum der Skyline, zwischen Junghofstraße, Große Gallusstraße und Neue Schlesingergasse, mit rund 213 000 Quadratmetern Geschossfläche vier neue Hochhäuser auf einem mehrgeschossigen Podium.

Dieses Bauvorhaben, auf einem Grundstein gleich vier Hochhäuser zu errichten, begingen Anfang März Jürgen Groß, von Groß & Partner, Ben van Berkel, der Amsterdamer Architekt von UNStudios und Frankfurts Stadtplanungsdezernent, Mike Josef im Rahmen einer Feierlichkeit. Das Event konnte per Live Stream online verfolgt werden und soll einen Meilenstein für das Hochhausquartett markieren: Die Rückbauarbeiten begannen vor exakt drei Jahren und dauerten zwölf Monate, informierte das Immobilienunternehmen Groß & Partner. Die sich anschließenden Gründungsarbeiten würden mit der Fertigstellung der Bodenplatte voraussichtlich bis Ende Mai in Anspruch nehmen.

Mike Josef, der als Stadtplanungsdezernent das Projekt von Anbeginn kennt, zeigte sich begeistert: "Der heutige Tag markiert einen wichtigen Schritt in der Projekthistorie des FOUR, an dem ich sehr gerne teilnehme. Einen Grundstein für vier Türme zu legen – das ist einmalig in der Frankfurter Stadtgeschichte." Auch Architekt Ben van Berkel zeigt sich stolz auf die Umsetzung der Pläne, die aus einer engen Arbeitsgemeinschaft der UNStudio und HPP Architekten entstanden: "Mit dem FOUR schaffen wir nicht nur vier neue Hochhäuser mitten in der City, sondern erschließen und beleben ein völlig neues innerstädtisches Areal. Damit tragen wir einen wesentlichen Teil zur Stadtentwicklung bei."

Wie es die Tradition verlange, hätten die drei Redner gemeinsam die Zeitkapsel mit Worten an die Nachwelt, Plänen und Schnitten des FOUR, einer 100 Euro-Münze mit der Prägung "Einigkeit" sowie – in Erinnerung an die aktuellen Ereignisse – einer FOUR-Mund-Nasen-Maske befüllt. Die Zeitkapsel solle anschließend in die Bodenplatte unterhalb des höchsten der vier Türme einbeto-niert werden. Nach der Fertigstellung der Bodenplatte beginnt beim FOUR der Hochbau. Dabei werden von der GP Con unter der Leitung von Roger Schmitt vier Türme annähernd gleichzeitig hochgezogen. Die Fertigstellung ist 2023/24 geplant.

In dem innovativen und nachhaltigen Quartier sollen bis zu 1000 Menschen wohnen und ca. 4000 Beschäftigte arbeiten. Etwa die Hälfte der entstehenden Flächen ist für neuen Büroraum vorgesehen, von dem bereits mehr als die Hälfte an namhafte Unternehmen vorvermietet sei.

Daneben sollen rund 600 Wohnungen sowie Hotels, Gastronomie, Einzelhandel und öffentlich zugängliche Erholungsflächen entstehen.

Derzeit werden bei FOUR die unterirdischen Geschosse in Deckelbauweise mit zwei aussteifenden Betondecken hergestellt. Die Betondecken lagern dabei auf den Primärstützen und der Schlitzwand auf, die im vergangenen Jahr als Baugrubenverbau errichtet wurde.

Das Unternehmen Groß & Partner hat sich nach eigenen Angaben seit seiner der Gründung im Jahr 1992 auf die Entwicklung hochwertiger Büro-, Wohn- und Hotelimmobilien sowie auf Stadtentwicklungen konzentriert. Über 100 Projekt seinen bereits erfolgreich realisiert worden, so das Unternehmen.

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