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Gutachten: Kein Bedarf für Fehmarnbeltquerung

Hamburg (dpa). - Für die geplante feste Querung des Fehmarnbelt zwischen Deutschland und Dänemark gibt es nach einem Gutachten im Auftrag des Naturschutzverbandes Nabu keinen Bedarf. Auf der Strecke gebe es lediglich zu saisonalen Spitzenzeiten Engpässe, insgesamt jedoch sei die vorhandene Infrastruktur nicht ausgelastet, erklärte am Donnerstag in Hamburg der Autor der Studie, Thomas Rössler von der Beratungsfirma Hanseatic Transport Consultancy (HTC). Durch die Digitalisierung zeichneten sich massive Auswirkungen auf den Transportmärkten ab; der Mobilitätsbedarf verändere sich grundlegend. Das sei in den bislang vorliegenden Verkehrsprognosen kaum berücksichtigt. Selbst in den vergangenen zehn Jahren der Hochkonjunktur sei der Verkehr auf der Strecke nicht gewachsen. Das Projekt ist seit seinen Anfängen vor rund 20 Jahren zwischen Naturschützern und Verkehrsplanern umstritten. Die staatliche dänische Gesellschaft Femern A/S, die den Tunnel plant, bezeichnete die die Ergebnisse des HTC-Gutachtens als "falsch". Die tatsächliche Verkehrsentwicklung zwischen Deutschland und Skandinavien und besonders auf der Fehmarn-Route liege im Rahmen der Prognosen oder gehe darüber hinaus.

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