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Gute Akustik und Gesundheitsverträglichkeit

Kautschukböden waren erste Wahl für Hamburger Schule

Bei einem Schulneubau in Hamburg setzten die Verantwortlichen auf einheitliche nora-Kautschuk-Bodenbeläge.

Hamburg (ABZ). – Wegen der modernen Optik, Langlebigkeit und Gesundheitsverträglichkeit setzten die Schulbaubehörde und die Architekten beim Neubau der Hamburger Erich-Kästner-Schule auf nora-Kautschukböden. Dies teilt der Hersteller mit.

Die Gesamtschule im Stadtteil Farmsen ist eine Inklusionsschwerpunktschule. Mehr als 10 % der rund 1400 Schülerinnen und Schüler haben einen erhöhten Förderbedarf.

Auf den Bodenbelag des Schulneubaus legten die Verantwortlichen großen Wert. Er musste ins Designkonzept passen, robust sein und zu einer guten Raumakustik beitragen. Wichtig seien zudem die Gesundheitsverträglichkeit und Nachhaltigkeitsaspekte gewesen. Die Wahl fiel auf nora-Kautschuk-Beläge, die in der Erich-Kästner-Schule auf rund 4800 m² verlegt wurden und zum Konzept des verantwortlichen Hamburger Büro SEHW Architekten passen.

Unter der Leitung von Juan Hidalgo plante das beauftragte Büro den Neubau, bei dem die klaren Formen und viel Tageslicht auffallen. Die terrassenförmige Gestaltung mit versetzten Ebenen soll Schülern und Lehrkräften viel Freiraum ermöglichen.

Die Verkehrsflächen wurden in die Nutzung miteinbezogen und dienen als Präsentations- und Ausstellungsbereiche. Entsprechend des monochromen Farbkonzeptes mit viel Grau und Weiß wurde auch der Boden gewählt. Auf Verkehrsflächen und Treppen verwendeten die Mitarbeiter den Belag "noraplan unita" in Dunkelgrau, die Klassenzimmer und Fachräume haben einen hellgrauen Boden erhalten.

Die Kombination aus Kautschuk und Granit verleiht Räumen, bei denen auf "noraplan unita"-Böden gesetzt wurde, eine harmonische und besondere Atmosphäre, erläutert der Hersteller. "Der Design-Faktor wird auch bei Schulbauprojekten erfahrungsgemäß immer wichtiger", erläutert Martina Hoock, nora Marktsegment-Spezialistin für das Bildungswesen.

Im Falle der Erich-Kästner-Schule hat sich die Projektleitung entschieden, den Boden unverfugt zu verlegen. Diese habe sich als vorteilhaft erwiesen, da so die Fläche optisch einheitlich wirkt. In den Sanitärbereichen installierten die Mitarbeiter den ebenfalls dunkelgrauen Bodenbelag "norament arago". Die Kautschukfliesen mit natürlicher Reliefstruktur und der rutschfesten R10-Oberfläche machen die Toiletten und Waschräume besonders trittsicher.

Darüber hinaus war es wichtig, den Inklusionsanforderungen in der Erich-Kästner-Schule zu entsprechen. Daher mussten die Ausführenden eine gute Raumakustik schaffen, die in der DIN 18040-1 zur Barrierefreiheit festgelegt ist. Da auch der Bodenbelag – neben Schallschutzmaßnahmen an Wänden und Decken – einen Beitrag zu einer leisen Umgebung leisten kann, habe sich der dauerelastische Kautschukboden von nora einmal mehr empfohlen. "noraplan unita" vermindere die Geräuschentstehung am Boden und unterstütze dadurch eine leisere Umgebung.

Laut Aussage des Herstellers bieten die emissionsarmen und mit dem "Blauen Engel" ausgezeichneten Kautschukböden auch in puncto Innenraumluft deutliche Vorteile: Sie sind nicht nur frei von PVC und weichmachenden Substanzen, sie unterstützen zudem ein gesundes Lernklima. Ein weiteres Argument dafür, diese Böden zu verwenden, lag für Architekten und Bauherren in der Langlebigkeit der Böden. "In den Hamburger U- und S-Bahnen liegen die Kautschuk-Beläge schon seit den 1970er-Jahren und haben dort ihre hohe Belastbarkeit über Jahrzehnte eindrucksvoll unter Beweis gestellt", betont Architekt Schweigger.

Die Verkehrsflächen wurden in die Nutzung miteinbezogen und dienen als Präsentations- und Ausstellungsbereiche. Entsprechend des monochromen Farbkonzeptes mit viel Grau und Weiß wurde auch der Boden gewählt.

Die jahrzehntelange Haltbarkeit der Böden sei sowohl unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit als auch dem der Wirtschaftlichkeit von Bedeutung.

Denn gerade im Öffentlichen Bau werde bei der Entscheidung für einen Bodenbelag zunehmend auf dessen Lebenszykluskosten geachtet. Dabei wiederum sei nicht nur der Anschaffungspreis entscheidend, sondern auch der langfristige, kostengünstige Unterhalt sowie der langjährige Verbleib im Objekt.

Dies war auch im Fall der Erich-Kästner-Schule ein weiteres Überzeugungskriterium. Die widerstandsfähigen "noraplan"-Beläge müssen aufgrund ihrer dichten Kautschukoberfläche nicht beschichtet werden und sind daher äußerst pflegleicht, verspricht der Hersteller.

Um die Böden zu reinigen, benötigten Fachkräfte lediglich Neutralreiniger. Darüber hinaus seien die nora-Kautschukböden über ihren gesamten Produktlebenszyklus hinweg CO2-neutral.

Den Projektverantwortlichen der Erich-Kästner-Schule wurde die CO2-Neutralität der nora-Kautschuk-Beläge durch ein entsprechendes Zertifikat bescheinigt.

Die Erich-Kästner-Schule hat zwei Standorte in Farmsen. An der "Berner Au" sind die Jahrgänge 1 bis 6 untergebracht, im Hermelinweg die Jahrgänge 7 bis 13.

"So viel gemeinsames Lernen wie möglich – so viel Einzel- und Kleingruppenförderung wie notwendig" – das ist der Leitgedanke der inklusiven Schwerpunktschule. Neben Regelschullehrern gehören auch Sonder- und Sozialpädagogen sowie Ergo-, Logo- und Physiotherapeuten zum Team.

Bereits 2014 sei die Entscheidung gefallen, am Standort Hermelinweg einen Ersatzneubau zu errichten.

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