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Gute Manövrierfähigkeit

Beliebt wegen hoher Beweglichkeit

Ein TSL 8.7 im Banketteinsatz.

Emsbüren (ABZ). – Die Schwenklader und Teleskop-Schwenklader der Paus Maschinenfabrik GmbH können Herstellerangaben zufolge auch unter beengten Bedingungen sehr gut manövriert werden. Außerdem seien sie kompakt, vielseitig und servicefreundlich.

Die Paus Maschinenfabrik GmbH bietet Schwenklader (SL) und Teleskop-Schwenklader (TSL) als flexible und effiziente Lösung an. Sie werden auf zahlreichen Baustellen und bei Kommunen erfolgreich eingesetzt, beschreibt der Hersteller. In erster Linie mache die besonders gute Manövrierbarkeit unter beengten Bedingungen diese Maschinen im Baugewerbe beliebt, so Paus. Die TSL-Reihe erreiche außerdem eine Ausschütthöhe von mehr als 4 m, bei voll abgekippter Schaufel. Damit könnten hochbordige Container und Walkingfloor-Fahrzeuge sehr einfach beladen werden, heißt es seitens des Unternehmens. Hindernisse wie Gräben oder Gehsteige könne TSL durch seinen teleskopierbaren Ausleger mühelos überbrücken.

Gemeinsam ist den Schwenkladern, dass sie mit der horizontalen Schwenkfunktion des Hubwerkes Materialumschläge von 90° zu beiden Seiten ausführen können. Weitere 40° Lenkwinkel zu beiden Seiten sparen wertvollen Rangierplatz auf den immer enger werdenden Baustellen. Das sei ein klarer Vorteil gegenüber vergleichbaren Standardladern, so Paus. Umfangreiche Umleitungen für den Straßenverkehr ließen sich oft vermeiden, da nur eine Fahrspur für Rangierfahrten freigehalten werden müsse. Die Paus-Schwenklader seien bei vielen Straßen-, Leitungs-, Kabel- oder Gleisbauunternehmen und Kommunen nicht mehr aus den Fuhrparks wegzudenken, so der Hersteller. Dort seien sie das "Schweizer Taschenmesser" der Kolonnen und würden zum Beispiel für Verfüllarbeiten von Gräben, Kabelverlegearbeiten oder, ausgestattet mit Ladegabel, als "Materialumschlag-Helfer" eingesetzt. Die hohe Ladeleistung über die Seite von knapp 2 t und die präzise Parallelführung würden unterstreichen, wie flexibel die leistungsstarken Knicklader von Paus eingesetzt werden könnten. Die Motorisierung ist in zwei Varianten erhältlich: als 85 kW/115 PS oder etwas kleiner, als 55,4 kW/75 PS. Beide Varianten erfüllen die Emissionsgrenzwerte der Stufe V. Der feinfühlige, kraftvolle hydrostatische Fahrantrieb mit Leistungsregelung und der umweltgerechte, leistungsstarke Deutz-Dieselmotor gehören zu den Ausstattungsmerkmalen der Paus-Schwenklader. Alle Maschinen verfügen im Standard über eine stufenlos regelbare Kriechgangfunktion des hydraulischen Fahrantriebs und eine justierbare Ölmengenregelung für den serienmäßigen, freien Zusatzhydraulikkreis.

Gute Übersicht, eine einfache und logisch nachvollziehbare Bedienung und ein ergonomischer Arbeitsplatz sind die Konstruktions-Zielvorgaben bei den Paus-Schwenkladern. Die Steuerungselemente sind laut Unternehmen praxisgerecht angeordnet. Man sei schnell mit der Bedienung vertraut und es sei keine lange Einarbeitungszeit notwendig. Ob als SL oder als TSL, von der großräumigen, gedämmten Rops/Fops-Komfortkabine mit serienmäßigem Dachfrontfenster aus habe der Fahrer eine sehr gute Rundumsicht über den Einsatzbereich seiner Maschine, teilt Paus weiter mit.

Die Schwenkfunktion des Hubarms werde durch Drehen des Multifunktions-Joysticks gesteuert. Der Fahrer behalte die Arbeit so immer im Griff. Es gibt keine über den Wendekreis der knickgelenkten Maschine hinausragende Aufbauten.

Durch zahlreiche werksseitig erhältliche und zertifizierte Anbaugeräte seien SL und TSL Multitalente, so Paus. Großen Wert legt der Hersteller aus dem Emsland dabei auf Flexibilität: So sind neben dem originären Paus-4-Punkt-Schnellwechsler optional auch andere auf dem Markt etablierte Schnellwechselsysteme erhältlich. Kunden können somit bereits vorhandene Werkzeuge anderer Systeme nutzen.

Die Bedürfnisse der Kunden würden bei der Konstruktion der Fahrzeuge im Vordergrund stehen, erläutert Paus. So gebe es ein serienmäßiges Bedienelement zur Druckentlastung von hydraulisch betriebenen Anbaugeräten. Der Fahrer entlastet vom Saturnblock aus den Zusatzkreis und vereinfacht dadurch das Lösen der Kupplungen. Komfortabler und schneller können Werkzeuge mit bis zu vier Hydraulikleitungen und siebenpoligen Steckern mit dem Paus-SpeedLock-Wechselgerät (by MSW) gekoppelt werden. Dadurch muss der Fahrer die Kabine nicht verlassen. Die Kuppelplatte löst sich komplett vom Arbeitswerkzeug und bleibt am Anbaugerät. Die Kupplung sei praktisch verschleißfrei und ohne Ölverlust eingebunden, so Paus. Werkzeuge könnten hydraulisch viel einfacher und bis zu fünffach schneller gewechselt werden als manuell. Auch Standardwerkzeuge ohne Hydraulikanschluss aufzunehmen sei möglich.

Durch den quer eingebauten Motor und die Haube, die sehr weit geöffnet werden kann, sind die Maschinen servicefreundlich. Techniker können Wartungspunkte, Prüfanschlüsse und Filter einfach erreichen. Sicherungen und Relais sind vom Standniveau der Maschine einfach zugänglich. Bolzen und Buchsen sind teilweise durch Dichtringe gekapselt, um den Schmierstoff an der Lagerstelle zu halten und damit die Lebensdauer der Bauteile zu erhöhen. Zahlreiche Lagerstellen der Maschinen können bequem über eine Schmierleiste im Einstieg zentral zusammengefasst mit Fett versorgt werden. Durch einen großzügigen Freiraum an den Antriebsrädern können diese schnell mit marktüblichen Schneeketten versehen werden.

Die Lader werden ab Werk mit den gewünschten Anbaugeräten, den notwendigen Zertifikaten, der vollständigen Dokumentation und relevanten Gutachten ausgestattet. Kunden können sie somit sofort einsetzen.

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