Habau Group baut Autobahnen im Raum Berlin aus

Autobahnbau Unternehmen
Die Habau Group realisiert ab dem Frühjahr 2018 das bis dato größte Projekt der Unternehmensgeschichte in Höhe von über 1 Mrd. Euro. Foto: Habau Group

Perg/Österreich (ABZ). -Die Habau Group startet bereits erfolgreich ins neue Jahr, und zwar mit dem größten Auftrag der Unternehmensgeschichte. Gemeinsam mit niederländischen Partnern realisiert der österreichische Hoch- und Tiefbau-Experte die Erweiterung und Generalsanierung von rund 60 km Autobahn im Großraum Berlin.

Die Habau Group realisiert ab dem Frühjahr 2018 das bis dato größte Projekt der Unternehmensgeschichte in Höhe von über 1 Mrd. Euro. Der Auftrag der DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) umfasst die Erweiterung der deutschen A10 (Berliner Ring) sowie die Generalsanierung der A24 (Hamburg-Berlin), beide im Großraum Berlin. Neben den klassischen Straßenbauarbeiten werden im Zuge des Projekts „A 10/A 24 AS Neuruppin – AD Pankow“ auch Brücken, Lärmschutzwände, Verkehrsleiteinrichtungen und Anschlussstellen sowie Raststätten, Nebenstraßen und Wirtschaftswege errichtet bzw. saniert.

Öffentlich-private Partnerschaft

Für das Großprojekt bildet der Konzern gemeinsam mit dem größten niederländischen Baukonzern Royal BAM Group und dem niederländischen Rentenfonds PGGM die Projektgesellschaft Havellandautobahn GmbH & Co. KG. Finanziert, gebaut und betrieben werden die Autobahnteilstücke in Form eines ÖPP-(Öffentlich-private Partnerschaft)-Modells.

„Wir freuen uns über den Gewinn der Ausschreibung und gehen das größte Projekt der Unternehmensgeschichte mit voller Energie an“, sagt Hubert Wetschnig, Chef der Habau Group.

Der sechsspurige Ausbau der A10 nahe Berlin umfasst rund 30 Kilometer, die Generalsanierung der A24 etwa 29 Kilometer. Neben der Planung, dem Bau und der Finanzierung des Projektes sind die HABAU und ihre Partner auch für die Instandhaltung und den Betrieb der Autobahnstrecke verantwortlich. Der Modus der öffentlich-privaten Partnerschaft ermöglicht es der gemeinsamen Projektgemeinschaft, die Strecke rund 30 Jahre privat zu betreiben. Die Autobahn selbst verbleibt im Eigentum des Staates. Bau und Sanierung starten im Frühjahr 2018 und sollen in fünf Jahren abgeschlossen sein.

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