Handstrich-Klinker knüpft an Historie an

Industriebrache modernisiert

Liebefeld/Schweiz (ABZ). – Raffiniertes Aufeinandertreffen von Wohnraum und Dienstleistungs- und Gewerberäumlichkeiten: Das Carba-Areal in Liebefeld an der südwestlichen Stadtgrenze zum schweizerischen Bern zeigt den Verantwortlichen zufolge ein vielseitiges Ensemble historischer und moderner Gebäude.
Hagemeister Mauerwerksbau
Insgesamt gibt es 95 Wohnungen mit zweieinhalb- bis viereinhalb Zimmern. Im Erdgeschoss entlang der alten Werkgasse befinden sich zweigeschossige Ateliers. Fotos: Florian Selig
Hagemeister Mauerwerksbau
Die weiß-hellbeige Hagemeister-Sortierung des Typs Östersund HS mit Handstrich-Charakter und dezentem Kohlebrand verleiht der Gebäudehülle Plastizität.

In direkter Nachbarschaft zu den "VIDMARhallen", einem ehemaligen Industrieareal, welches in den vergangenen Jahren zum Zentrum für Kunst, Kultur und Gewerbe wurde, ist nach einem Entwurf von Rykart Architekten eine urbane Überbauung mit unterschiedlichen Nutzungen realisiert worden. Die weiß-hellbeige Hagemeister-Sortierung der Bezeichnung Östersund HS passt sich harmonisch in das Umfeld ein.

Am ehemaligen Standort von Carba Gas erinnert nicht mehr viel an die Flüssiggasbehälter von einst. Heute bietet sich ein Bild verdichteter Nutzung für Büros, Wohnen und Dienstleistungen. Durch eine sorgfältige Gesamtplanung wurde eine schrittweise Überbauung eingeleitet, die renovierte wertvolle Altbauten und moderne Architektur in ein zusammenhängendes, eigenständiges Quartier zusammenfasst.

2020 wurde mit der "Überbauung Carba" der letzte Baustein des Projektes fertiggestellt. Aus den benachbarten "VIDMARhallen" entwickelte sich die Volumetrie und Situierung der Baukörper. Dabei positionieren sich vier Komplexe rund um einen zentralen Platz und verbinden die beiden gewachsenen Industriebereiche Carba und Vidmar miteinander. 95 Wohnungen mit zweieinhalb- bis viereinhalb Zimmern sind entstanden. Im Erdgeschoss entlang der ehemaligen Werkgasse befinden sich zweigeschossige Ateliers mit halbprivaten Vorplätzen, die sowohl Wohnen als auch Arbeiten zulassen.

"Durch die zurückhaltende Materialisierung in Sichtbeton und Sichtmauerwerk erhalten die Neubauten einen eigenständigen Ausdruck und fügen sich harmonisch in die benachbarten Industrieareale ein", sagt Projektarchitekt Urs Brantschen vom ausführenden Büro. Für die Fassadengestaltung wählten die Architekten eine Sortierung aus dem Nottulner Klinkerwerk Hagemeister – den Handstrich-Ziegel des Typs Östersund HS.

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