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Handwerk fordert Bürokratieabbau

Güstrow (dpa). – Die Handwerksbranche beschwert sich über zu viel Bürokratie. "Etwa 40 Prozent der betrieblichen Zeit nehmen bürokratische Vorgänge in Anspruch. In einem Brot stecken etwa 30 Prozent Bürokratie. Die Politik will bis ins letzte alles verbindlich regeln. Das kann nicht funktionieren", sagte Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), anlässlich einer Veranstaltung in Güstrow. Bereits zuvor hatte der Präsident der Handwerkskammer (HWK) Schwerin, Uwe Lange, von Beschwerden der norddeutschen Innungsbäcker berichtet, besonders die Dokumentationspflichten in kleinen Betrieben seien den Handwerkern ein Dorn im Auge. Lange zufolge ist der Aufwand in vielen Bereichen kaum zu bewältigen. In diesem Zusammenhang kritisierte er das von der Landesregierung geplante Nachhaltigkeitsgesetz. Jens-Uwe Hopf, HWK-Hauptgeschäftsführer Ostmecklenburg-Vorpommern, forderte ein "One in-one out-Prinzip". Das würde bedeuten, dass für jede neu eingeführte gesetzliche Regelung eine alte wegfällt.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 45/2021.

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