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Handwerk

Merkel und Wirtschaft gegen Pflichtpraktika

München (dpa). – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Chefs der vier deutschen Wirtschaftsverbände haben sich gegen ein verpflichtendes Schulpraktikum im Handwerk ausgesprochen. "Praktische Erfahrung kann ein Beitrag sein, aber es muss nicht immer gleich alles flächendeckend verpflichtend gemacht werden", sagte Merkel. Was den Kontakt von Schulen und Wirtschaft angeht, gebe es schon ein lebendiges Netzwerk, sagte der Präsident des Arbeitgeberverbands (BDA), Ingo Kramer.

"Ein generelles Praktikum, da unterstützen wir die Kanzlerin, das bundeseinheitlich ist, halten wir für nicht geboten." Die IG Bau hatte angesichts des Mangels an Lehrlingen in Ausbildungsberufen ein verpflichtendes Schulpraktikum im Handwerk gefordert. Im Kampf gegen den Fachkräftemangel forderten die Verbandschefs die schnelle Verabschiedung des Fachkräftezuwanderungsgesetzes. "Allein im Handwerk werden rd. 250 000 Fachkräfte fehlen", warnte Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Merkel bekräftigte, das Gesetz schnell auf den Weg bringen zu wollen.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 12/2019.

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