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Handwerkerumfrage

Einheitliche Kleidung wirkt professionell

CWS-boco, Berufsbekleidung

86 % finden, dass Handwerker-Teams mit einheitlicher Berufskleidung deutlich professioneller wirken.

Dreieich (ABZ). – Eine neue Umfrage besagt, dass Deutsche neben Fachwissen und Pünktlichkeit auch Wert auf eine gepflegte Berufskleidung bei Handwerkern legen. Die Hälfte aller Befragten schließt zudem von gepflegter Berufskleidung auch auf professionelles Arbeiten. Für Auftraggeber steht auch die Sicherheit der Handwerker im Vordergrund, insbesondere für Frauen. Ein Internetauftritt ist dagegen weniger von Bedeutung. Insgesamt zeigen sich 92 % mit den Handwerkern zufrieden.

Im Juni 2016 führte net-request im Auftrag von CWS-boco, einem führenden Anbieter von Berufskleidung im Mietservice, online die "Handwerkerumfrage" durch. Von den 500 befragten Deutschen im Alter von 25 bis 65 Jahren hat rund ein Drittel (32 %) in den letzten zwei Monaten mindestens einen Handwerker beschäftigt. Insgesamt 59 % nahmen laut Umfrage im letzten Jahr die Hilfe eines Handwerkers in Anspruch. 92 % zeigen sich mit dem Einsatz der Handwerker zufrieden, 63 % sogar sehr. Wenig überraschend landen Höflichkeit und Fachwissen ganz oben auf der Liste der Eigenschaften, die sich deutsche Auftraggeber von Handwerkern wünschen (jeweils99 % Zustimmung). Auch auf pünktliches Erscheinen wird viel Wert gelegt (98 %). 91 % freuen sich zudem über eine gepflegte Erscheinung bzw. Berufskleidung und 95 % wünschen sich, dass ein Handwerker keinen Schmutz hinterlässt.

Pluspunkte beim Kunden lassen sich mit professioneller Berufskleidung sammeln: Die Hälfte aller Befragten schließt von dieser auch auf eine professionelle Arbeitsweise. Ganze 86 % finden sogar, dass Handwerker-Teams mit einheitlicher Berufskleidung deutlich professioneller wirken. "Wenn ich in sauberer, professioneller Berufskleidung zu meinen Kunden komme, habe ich meist gleich eine Vertrauensbasis für die Zusammenarbeit geschaffen. Denn die Berufskleidung kann auch das Image eines Betriebs beeinflussen", erklärt Armin Klotz, Inhaber des Meisterbetriebs Armin Klotz Natursteine Grabdenkmäler Fliesenverlegung. Immerhin 78 % bevorzugen zusätzlich den Namen des Handwerkers auf der Kleidung; davon empfinden 51 % dies als dienstleistungsorientiert, 22 % mögen es zu wissen, mit wem sie es zu tun haben.

Fast alle Befragten (96 %) legen außerdem Wert darauf, dass Standards zur Arbeitssicherung eingehalten werden, 71 % legen sogar großen Wert darauf. Besonders für Frauen ist dies wichtig: Bei den weiblichen Befragten war die Zustimmung bei diesem Aspekt signifikant höher als bei den männlichen Umfrageteilnehmern. Dabei geht es bspw. um das Tragen von Handschuhen beim Flexen oder Schweißen.

Gute Handwerker sind mitunter schwierig zu finden. Die meisten Befragten vertrauen daher auf Empfehlungen von Freunden und Bekannten (87 %) oder anderen Handwerkern (41 %). Rund ein Fünftel (21 %) wird in den Gelben Seiten oder Branchenbüchern fündig und 9 % über die Suche bei Handwerkskammern und -innungen. Nur 19 % wählen über Handwerkerportale im Internet aus.

42 % der Befragten ist es sogar egal, ob ein Betrieb über eine eigene Website verfügt. Für 23 % ist diese hingegen ein wichtiges Auswahlkriterium und 35 % finden es nicht zeitgemäß, wenn ein Betrieb online nicht vertreten ist. "Im Handwerk zählen Taten. Zwar schadet auch eine schöne Website nicht, doch ist Mundpropaganda hier Marketingtool Nummer eins. Daher überraschen mich die Ergebnisse nicht", erklärt Ingeborg Mell, Branchenmanagerin Handwerk bei CWS-boco Deutschland. Wie sieht es neben der Professionalität mit Vertrauen in die Dienstleister aus? Ihren Schlüssel möchten die wenigsten (15 %) einem Handwerker überlassen. 72 % blieben zuhause, wenn sie Unterstützung bei Arbeiten im Haus erwarten, und bei 13 % arbeiten Handwerker unbeaufsichtigt, ihre Auftraggeber lassen sie ins Haus ohne aber den Schlüssel zu übergeben.

ABZ-Stellenmarkt

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 36/2016.

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