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Handwerkskammer fordert weitere finanzielle Entlastungen

Erfurt (dpa). - Die Handwerkskammer Erfurt hat wegen der Corona-Krise weitere finanzielle Entlastungen für das Handwerk gefordert. Oberstes Ziel müsse es sein, das Eigenkapital der Betriebe zu stärken, sagte der Präsident der Handwerkskammer Erfurt, Stefan Lobenstein, laut einer Mitteilung. Neben der bereits möglichen Stundung der Umsatz-, Einkommens- und Körperschaftssteuer müsse eine entsprechende Regelung auch für die Lohnsteuer geschaffen werden. „Wir schlagen zudem vor, dass die Betriebe ab dem zweiten Quartal des Jahres die Ist-Besteuerung anwenden können“, so Lobenstein weiter. Anders als bei der Soll-Besteuerung müssten sie dann nur die Umsatzsteuer abführen, die sie bereits erhalten haben und nicht in Vorleistung gehen. Ein weiterer Baustein könne sein, einen gewinnwirksamen Passivposten bilden zu können, der das Steuerergebnis im Jahr 2019 mindert. Zugleich regte die Kammer die Verschiebung von Steuerfristen an: Bei der Umsatzsteuervoranmeldung solle die Abgabefrist um einen Monat, für Fälle aus dem Kalenderjahr 2019 bundesweit bis zum 31. Juli 2021 verlängert werden.

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