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Helmut Hein GmbH

Seit 45 Jahren erfolgreich im Mietgeschäft

Die Helmut Hein GmbH Maschinen-Mietservice mit Sitz in Frankfurt am Main ist seit mittlerweile 45 Jahren erfolgreich im Vermietgeschäft.

Frankfurt/Main (ABZ). – Der Trend im Mietgeschäft geht zur Spezialisierung. Davon ist Mark Hein, Geschäftsführer der Helmut Hein GmbH Maschinen-Mietservice aus Frankfurt am Main, überzeugt. Das Unternehmen ist seit mittlerweile 45 Jahren am Markt. Als reiner Vermieter setzt das Unternehmen auf eine große Sortimentstiefe – und Service. "Ich spreche nicht für die großen Konzerne. Die verfolgen ihre eigenen Strategien", sagt Hein. Was aber den mittelständischen, inhabergeführten Vermieter angehe, komme es immer stärker darauf an, eine möglichst große Sortimentstiefe vorzuhalten. Das Angebot an Spezialmaschinen müsse zudem durch ein entsprechendes Angebot an Serviceleistungen ergänzt werden. Denn der Beratungsaufwand steige. "Wir bieten eine umfassende Projektberatung an, die die technische wie auch die kaufmännische Seite umfasst. Denn häufig wissen unsere Kunden nicht genau, welche Maschinen oder Ausrüstungskombinationen für sie optimal sind. Das klären wir im Gespräch", sagt Hein, der die Geschäfte zusammen mit seiner Schwester und seiner Mutter führt.

Die Helmut Hein GmbH Maschinen-Mietservice ist ein Familienunternehmen. 1973 übernahmen der Firmengründer Helmut Hein und seine Frau Gerda die Mietzentrale Hochhut mit einem Maschinenpark von rd. 300 Mietgeräten. "Der Mietpark, den meine Eltern zunächst als Pächter betrieben, gehörte einem Frankfurter Händler. Per Vertrag wurde vereinbart, dass meine Eltern nicht in den Verkauf von Baumaschinen einsteigen durften", erzählt Mark Hein. Seitdem sind 45 Jahre vergangen, und vieles hat sich verändert, nur eines nicht: "Wir sind nach wie vor reiner Vermieter", so Hein. Seit 1983 firmiert das Unternehmen als Helmut Hein GmbH Maschinen-Mietservice.

Der plötzliche Tod des Unternehmensgründers 1998 bedeutete einen Einschnitt. "Die Unternehmensstruktur war sehr stark auf meinen Vater ausgerichtet. Hinzu kam, dass wir zu jenem Zeitpunkt unser Geschäft in Ostdeutschland, das wir nach der Wiedervereinigung stark vorangetrieben hatten, aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung zurückfahren mussten", erinnert sich Mark Hein, der zu jenem Zeitpunkt mitten im Studium steckte. "Wir haben uns von den Standorten in Ostdeutschland getrennt." Heute beschäftigt das Unternehmen rd. 45 Mitarbeiter an drei Standorten in Frankfurt, Düsseldorf und Kassel. Der Umsatz 2018 lag bei 9 Mio. Euro.

Der Schwerpunkt des Maschinenparks liegt auf Kompaktmaschinen für den Hoch-, Tief- Gala-, Spezialtief- und Rückbau. "Unsere regionalen Kunden arbeiten häufig innerstädtisch, also in einem hochverdichteten Raum. Das heißt, auf den Baustellen ist es in der Regel sehr eng.

Neben der Kompaktheit der Maschinen zählen daher auch Eigenschaften wie geringe Lärm- und Abgasemission. Daher haben wir fast alle Maschinenarten auch mit elektrischem Antrieb. Ein Beispiel für solche Geräte sind ferngesteuerte Elektro-Abbruchroboter. Diese Maschinen haben wir bereits seit 2005 in unserem Sortiment." Zudem hat sich die Helmut Hein GmbH Mietservice stark auf das Geschäft mit Drucklufttechnik und Stromversorgung spezialisiert. "Was die Druckluft angeht, sind wir bundesweit unterwegs und versorgen Kunden aus so unterschiedlichen Bereichen wie der Automobil-, Pharma- und Lebensmittelindustrie", erzählt Mark Hein.

Gerade im bundesweiten Geschäft zeigt sich immer wieder, dass mittelständische, inhabergeführte Vermieter im Preiskampf mit den Konzernen nicht gleichziehen können. Umso wichtiger ist für Mark Hein daher der Zusammenschluss mit anderen inhabergeführten Unternehmen in der MIETEplus-Gruppe, der das Unternehmen 2015 beitrat. "Wir sind kein Einzelkämpfer. Und ich sehe die Zukunft unseres Segments vor allem darin, dass wir uns als Spezialvermieter bundesweit einen Namen machen. Und in dieser Hinsicht sehe ich auch die strategische Chance einer Gruppe wie MIETEplus: als Netzwerk von kompetenten Spezialisten mit direktem Kontakt zu unseren Kunden."

Auch mit Blick auf das eigene Unternehmen hat Hein konkrete Pläne. "Wir suchen einen weiteren Standort, wahrscheinlich im Frankfurter Raum, um die Bereiche Projektgeschäft und Spezialmaschinen europaweit auszubauen." Auch nach 45 Jahren ist also noch reichlich Druck im Geschäft.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 11/2019.

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