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Hersteller lud nach Schanghai ein

Baustoffe für eine „grüne“ Expo geliefert

Xella, Baustoffe

Auch der Themenpavillon wurde mit Hilfe von Ytong gebaut.

SCHANGHAI/CHINA (ABZ). - Der Duisburger Baustoffhersteller Xella nutzt die Weltausstellung in Schanghai als Plattform, um die auch international geschätzten Eigenschaften von Ytong zu präsentieren. In mehreren Pavillons, darunter die zentralen Gebäude der Ausstellung, kommt Porenbeton aus dem Ytong-Werk Schanghai zum Einsatz.

"Was für ein umwerfender Anblick!", schwärmte Architekt Olivier Valognes noch lange nach der Rückkehr aus China von der überwältigenden Ansicht des World Expo Performance Center in Schanghai. "Es sieht aus wie eine fliegende Untertasse, die sich nachts in eine schwebende Stadt verwandelt." Valognes war einer von 30 französischen Geschäftspartnern, die auf Einladung von Xella die chinesische Metropole besuchten. Zwei Landesgesellschaften des Konzerns nutzten die Expo, um wichtigen Bauunternehmern, Architekten und Fachhändlern ihres Landes einen Eindruck von Xellas erfolgreicher Beteiligung an der Weltausstellung zu vermitteln. Unter anderem wurden neben dem World Expo Performance Center auch das World Expo Center und der World Expo Theme Pavilion mit Produkten aus Ytong Porenbeton gebaut.

Während der sechsmonatigen Dauer der Expo werden pro Tag 350 000 Besucher auf dem über fünf Quadratkilometer großen Gelände zu beiden Seiten des Huangpu-Flusses erwartet, wo unter dem Motto "Better City, Better Life" 190 Nationen und Regionen Einblicke in ihre Wirtschaft, Kultur und Lebensart geben. Im Mittelpunkt der Weltausstellung stehen Konzepte für eine zukunftsfähige, nachhaltige und integrierte Stadtentwicklung.

Vor allem in architektonischer, logistischer und technologischer Sicht war der Einsatz eine Herausforderung für Ytong. So bestanden seitens der chinesischen Veranstalter strikte Vorgaben bezüglich der Erdbebensicherheit, Schallisolierung, Brandsicherheit und Energieeffizienz. Gleichzeitig mussten die eingesetzten Baustoffe zur Umsetzung kühner architektonischer Visionen geeignet sein. Deshalb sei gerade für Architekten ein Besuch auf der Expo wertvoll, erklärt Milan Cernjak, Vertriebsleiter Xella Slowenien, der ebenfalls im Juni mit einer Besuchergruppe in Schanghai war: "Ein Architekt muss heute viel mehr als früher Manager sein, sich mit neuen Materialien auskennen und Kontakte knüpfen."

Mehr als 10 000 Kubikmeter Ytong-Steine kamen allein für den Bau der Innen- und Außenwände des World Expo Theme Pavilion zum Einsatz. Das Gebäude verfügt über drei Stockwerke mit einer Fläche von insgesamt 120 000 Quadratmetern. Mit dem größten Solardach der Welt und 5000 Quadratmetern begrünten Wänden wird es zum Schaukasten des Expo-Mottos. Wu Yile, Projektmanager des Themenpavillons, hat die Entscheidung für den Anbieter nicht bereut: "Die Produkte von Ytong sind exzellent. Sie sind von hoher Qualität und dabei sehr leicht. Durch die exakten Abmessungen ist die passgenaue Verarbeitung extrem einfach."

Bauunternehmer Bernard Piotin, Mitglied der französischen Reisegruppe, zog nach seinem ersten Besuch in China ein begeistertes Fazit: "Es war eine tolle Gelegenheit, die hervorragenden Kontakte mit dem Ytong-Team zu bekräftigen und andere Kunden kennen zu lernen. Das war Arbeit und Vergnügen in einem." In Xellas Konzernspitze fällt das Expo-Fazit insgesamt positiv aus. "Wir sind", so Jan Buck-Emden, CEO der Xella Gruppe, "stolz darauf, dass Ytong von vielen chinesischen und internationalen Kunden für den Bau ihrer Ausstellungsgebäude eingesetzt wurde. Das zeigt, dass wir mit unseren hochwärmedämmenden Mauersteinen die perfekten Produkte für die Anforderungen haben, die zukünftig an moderne Gebäude in modernen Städten gestellt werden."

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