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Hessen

Sand und Kies dank Baukonjunktur gefragt

Wiesbaden (dpa). – Der Bauboom lässt in Hessen die Nachfrage nach Kies und Sand steigen. Nach Einschätzung des Umweltministeriums sind die Rohstoffe aus geologischer Sicht im Land zwar ausreichend vorhanden. "Allerdings ist die tatsächliche Verfügbarkeit aufgrund der konkurrierenden Nutzungsansprüche, gerade in Ballungsgebieten wie dem Rhein-Main-Gebiet, stark eingeschränkt", heißt es in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Landtags-FDP in Wiesbaden. Viele Vorkommen liegen in Talauen entlang von Flüssen. In diesen Gebieten fließt das Grundwasser oft sehr oberflächennah, was den Abbau stark eingeschränkt, wie Dezernatsleiter Rohstoffgeologie im Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie, Johann-Gerhard Fritsche, erklärt. "Kies und Sand sind aufgrund der Baukonjunktur derzeit gut nachgefragt", sagt der Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Hessen Thüringen, Burkhard Siebert, in Wiesbaden. Allerdings baue Hessen nicht nur mit Rohstoffen aus heimischen Gruben. Allein 10 Millionen Tonnen Sand und Kies aus anderen Bundesländern würden pro Jahr nach Südhessen eingeführt, sagt Siebert.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 45/2019.

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