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Hilfe bei Instandsetzungsarbeiten

Caracau-Brücke in Rumänien saniert

Blick auf die frisch beschichtete Caracau-Brücke in Rumänien.

Mihaileni/Rumänien (ABZ). – Die Caracau-Brücke ist die größte Betonbogenbrücke Rumäniens. Die Eisenbahnbrücke aus dem Jahr 1946 wurde 2018 bis Ende 2019 umfassend saniert. Aufgrund der Lage und der Konstruktion der Brücke sowie den schwierigen Wetterbedingungen war eine Nachbehandlung von mineralischen Systemen praktisch unmöglich. Daher entschieden sich die Verantwortlichen dabei für Spezialmörtel der MC-Bauchemie auf Epoxidharz.

Die Caracau-Brücke verbindet die rumänischen Provinzen Siebenbürgen und Moldawien und ist eine sehr wichtige Bahnstrecke des Landes. Sie ist 264 m lang, ihr Gewölbe hat eine Öffnung von rund 100 m. Ihr höchster Punkt ist 61 m vom Boden entfernt. Der obere Teil der Brücke war 2006 saniert worden. Nun musste der komplette übrige Bereich instandgesetzt werden. Entsprechend umfangreich waren die Sanierungsmaßnahmen, die von der rumänischen Eisenbahngesellschaft Ca?ile Ferate Române (C.F.R.) 2016 ausgeschrieben und 2017 an den Generalunternehmer Constructii Feroviare Mures SA vergeben wurden. Aufgrund der problematischen Bedingungen in dieser Gebirgsregion begannen die Arbeiten im Mai 2018 und dauerten mit Unterbrechungen bis in den November 2019.

Arbeiten in rund 60 m Höhe.

Die ständig wechselnden Witterungsbedingungen und die eingeschränkte Zugänglichkeit der Baustelle in den Bergen wurden für alle Beteiligten zu einer logistischen Herausforderung. So konnten nur maximal 4 t Material pro Lieferung in das unwegsame Gebiet transportiert und dort gelagert werden. Bis zum Ende des Projekts waren es schließlich mehr als 100 t. Auch die Auswahl der richtigen Materialien stellte alle Beteiligten vor schwierige Aufgaben, um ein Höchstmaß an Funktionalität, Sicherheit, Schutz und Ästhetik zu erreichen. In allen Prozessschritten stand Codrut Belei, Gebietsleiter der MC-Bauchemie in Rumänien, Planern und ausführenden Betrieben beratend mit seinem Know-how zur Seite.

Aufgrund der Lage und der Konstruktion der Brücke in Verbindung mit den schwierigen Wetterbedingungen wurde Spezialmörtel der MC-Bauchemie auf Epoxidharz verwendet. Denn eine Nachbehandlung von mineralischen Systemen wäre aufgrund der örtlichen Gegebenheiten praktisch unmöglich gewesen. Für die Reprofilierung des Betons entschied sich der Planer für eine Kombination aus dem Universalepoxidharz MC-DUR 1200 VK und Spezial-Quarzsand, die sich bereits bei der ersten Teilsanierung bewährt hatte. Zudem wurde mit MC-Injekt 1264 TF ein Spezialharz zur kraftschlüssigen Rissverpressung angewendet. Als Feinspachtelung wurde auf der gesamten Brücke – rund 15 000 m² – der ECC-Feinspachtel Nafufill EC 6 in 3 mm Schichtdicke aufgebracht.

Den Abschluss bildete der Oberflächenschutz MC-Color Flex pure in einem lichtgrauen Farbton. Die Caraca?u-Brücke sollte zum einen als helle Landmarke in der natürlichen Umgebung auffallen und zum anderen dauerhaft vor den Witterungseinflüssen geschützt werden. MC-Color Flex pure habe durch seine technischen Eigenschaften und die sehr gute Verarbeitungsfähigkeit überzeugt, so der Hersteller MC Bauchemie. Schlussendlich seien Produkte der MC-Bauchemie auf der gesamten Brücke – einschließlich der Eisenbahntrasse selbst – angewendet worden.

"Es ist für mich bisher mein größtes, anspruchsvollstes und schönstes Projekt bei MC-Bauchemie gewesen", sagt der MC-Gebietsleiter Codrut Belei stolz. "Es war ziemlich überwältigend."

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 40/2020.

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