Hinderniserkennung per Radar

Sicherheit auf Baustellen kann erhöht werden

Neumünster (ABZ). – Laut der Weltgesundheitsorganisation gehören Baugewerbe, Landwirtschaft und Bergbau zu den riskantesten Arbeitsplätzen der Welt, wobei viele Todesopfer und Verletzungen durch bewegte Fahrzeuge und Maschinen verursacht werden.
BRIGADE Nutzfahrzeuge
Die Hinderniserkennung per Radar verbessert die Sicherheit auf Baustellen. Foto: Brigade Electronics

Das Manövrieren mit niedrigen Geschwindigkeiten ist eine der häufigsten Ursachen von Todesfällen und Verletzungen unter Arbeitskräften, die oft auf lauten Baustellen unter schwierigen Verhältnissen mit verminderter Sicht tätig sind.

Tote Winkel bei Fahrzeugen führen häufig zu Kollisionen. An großen Baufahrzeugen fallen sie meist noch deutlich größer aus, nicht nur an Heck und Beifahrerseite, sondern auch vorne, vor allem bei hohen Sitzpositionen. Schwieriges Gelände, dichter Staub, Rauch und Nebel reduzieren die Sicht zusätzlich.

Es gilt also, sinnvolle Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, sowohl auf der Straße als auch auf der Baustelle. Die Einführung von Sicherheitssystemen für Nutzfahrzeuge hat die Unfallbilanz auf den Straßen sowie in verschiedensten Industrien wie Baugewerbe, Landwirtschaft, Bergbau, Steinbrüchen, Schiff- und Luftfahrt verbessert.

John Osmant ist Managing Director von der Brigade Elektronik GmbH, einem Anbieter von Sicherheitsprodukten und -lösungen für Nutzfahrzeuge und Baumaschinen. Er sagt: "Kamera-Monitor-Systeme helfen in den meisten Situationen, tote Winkel zu eliminieren, doch bei schlechter Sicht brauchen Fahrer und Bediener zusätzliche Hilfe. Hier kommt die Hinderniserkennung per Radar ins Spiel."

Das programmierbare IP69K Backsense Radarsensorsystem von Brigade funktioniert dank Dauerstrich-Radartechnologie auch bei schlechter Sicht, zum Beispiel aufgrund von Dunkelheit, Rauch und Nebel. Es erkennt bewegliche und unbewegliche Gegenstände im Umfeld des Fahrzeugs; die wasser- und staubdichte Bildschirmanzeige erzeugt akustische und optische Alarme, so dass der Fahrzeugführer entsprechend handeln kann. Display und Sensor sind vollkommen staubdicht und gegen Beschädigung durch starke und heiße Wasserstrahlen aus der Nähe geschützt. Beide bieten ausgezeichneten Schutz vor Feuchtigkeit, Staub, Sand, Vibration, Schlamm und widrigen Witterungsbedingungen.

Ein Unternehmen, bei dem sich die Sicherheitsprodukte von Brigade bewährt haben, ist der Maschinenvermieter Lynch. Hier wurde die Flotte von Baustellen-Kippwagen nach einer Testphase mit dem programmierbaren IP69K Backsens Radarsensorsystem von Brigade ausgerüstet. Dazu ein Unternehmenssprecher: "Andere ähnliche Systeme hatten unsere Erwartungen nicht erfüllt. Das wasser- und staubdichte IP69K-System überzeugte dagegen ganz besonders während hektischen Betriebszeiten in gefährlichen Umgebungen, einschließlich Ablenkungen und Lärm."

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