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Hitze draußen lassen

Cellulosedämmung sorgt für angenehme Temperaturen

Die flauschig weichen Cellulosefasern bringen hervorragende Eigenschaften für den Kälte- und Wärmeschutz mit.

Angelbachtal (ABZ). – Bereits mehrfach kletterten dieses Jahr die Temperaturen auf mehr als 30 °C. Da kann sich freuen, wer den Hitze- bzw. Kälteschutz beizeiten optimiert hat. Mit der richtigen Dämmung lässt es sich unter dem Dach auch bei hohen Außentemperaturen noch gut leben, es kann durchaus auch dauerhaft angenehm kühl bleiben. An heißen Tagen heizt sich die Dachfläche unter den Strahlen der Sonne auf und die Hitze dringt langsam in die Innenräume vor. Die richtige Dämmung verlangsamt dieses Vordringen der Hitze so stark, dass die Wärme nur in Maßen in die Räume unter dem Dach abgegeben wird. Doch selbst wenn es in der Nacht kaum abkühlt – das Dach gibt die Wärme nach außen ab, was für sinkende Temperaturen sorgt. Am Morgen ist dann die Dachkonstruktion abgekühlt und der nächste warme Tag kann kommen. Schließlich will man den Sommer genießen können, was aber bei einer ständig hohen Wärmebelastung in den Innenräumen schlecht funktioniert. Herz und Kreislauf werden bei zu hohen Temperaturen stark gefordert und wenn es in der Wohnung selbst nachts nicht abkühlt, ist an einen erholsamen Schlaf nicht zu denken. Teure Klimaanlagen oder mobile Klimageräte schaffen nur bedingt Abhilfe, sorgen aber vor allem für eine hohe Stromrechnung, störenden Geräuschpegel oder durch Zugluft mitunter für einen steifen Hals. Betroffen von sommerlicher Hitze unterm Dach sind vor allem ältere Häuser. In Deutschland gibt es rd. 41 Mio. Wohnungen, von denen fast drei Viertel erst nach 1950 entstanden, wobei in den Boom-Jahren der 60er- und 70er-Jahre am meisten gebaut wurde. An Dämmung hat in diesen Zeiten kaum jemand gedacht. Heute ist eine Wärmedämmung für das Haus Pflicht. Dies regelt die Energieeinsparverordnung (EnEV) aus dem Jahr 2014. Doch welches Material der Bauherr für sein Schutzsystem nun wählt, bleibt letztlich ihm selbst überlassen. Allerdings legt natürlich der Bauherr, aber auch der Staat mit seinen Baugesetzen, besonderen Wert auf Effizienz, auf eine ökologisch korrekte Bauweise und auf Nachhaltigkeit. Alle diese Kriterien erfüllt der Dämmstoff Cellulose.

"Cellulose besteht im Wesentlichen aus Bestandteilen pflanzlicher Zellwände und ist der wichtigste Bestandteil von Zeitungspapier. Dieses wiederum wird in großen Spezialmaschinen zu flauschig weichen Cellulosefasern aufbereitet, die für den Kälte- wie den Wärmeschutz hervorragende Eigenschaften mitbringen. Das Dämmmaterial wird dann von zertifizierten Fachbetrieben maschinell in Hohlräume eingeblasen", erklärt Marcel Bailey von Climacell. Verwertet wird bei dem Cellulosespezialisten nur hochwertiges Recyclingpapier, was für eine herausragende Qualität "Made in Germany" sorgt.

Am Produktionsstandort in Angelbachtal im Rhein-Neckar-Kreis werden ausschließlich speziell ausgesuchte Rohmaterialien eingesetzt, die mittels einer ausgetüftelten Technologie zu einer hochwertigen Cellulosedämmung verarbeitet werden. So entsteht ein Material, das in Sachen Dämmwerte, Wohngesundheit und auch Brand- und Schallschutz Bestwerte erreicht.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 36/2018.

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