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Hochbauunternehmen eröffnet neues Betriebsgebäude

Kompakte Rahmenecke ermöglicht optimale Ausnutzung des Raums

Die Fensterelemente wurden ansprechend integriert.

Schwarzenbek (ABZ). – Wie eine optimale Betriebs- und Lagerhalle für ein Bauunternehmen aussehen sollte, davon haben die Hallenbauspezialisten von E.L.F. genaue Vorstellungen. Die Firma aus Holzminden besteht seit 17 Jahren. "Mit bereits mehr als 4500 erfolgreich fertiggestellten Hallenbauprojekten besitzen wir reichlich Erfahrung, um für jeden Betrieb eine optimale Lösung zu finden", sagt E.L.F-Geschäftsführer Klaus Brüggemann. Gemeinsam mit E.L.F-Prokurist und Gebietsleiter Kai Rathing stellt er als Musterprojekt eine Gewerbehalle vor, die für ein Bauunternehmen in Schwarzenbek bei Hamburg konzipiert und realisiert wurde. "Gewerbehallen müssen praxisgerecht und wirtschaftlich sein", so Brüggemann und Rating. Die neue Betriebshalle in Schwarzenbek ist 25,5 m breit, 44,5 m lang und hat eine Traufhöhe von 7,87 m. Sie ist mit einem 120 mm starkem Sandwichpaneel komplett isoliert, so dass die Arbeitsbedingungen das ganze Jahr über gut sind. Das gesamte Gebäude wurde innen in Massivbauweise mit Wänden in Kalksandstein ausgebaut. Die Decke des Bürotrakts ist eine Stahlbetondecke.

Beidseitig wurden 5 m tiefe Vordächer angebracht. Die Vordächer sind konstruktiv zwischen Innen- und Außenbereich unterbrochen. Dies ist nach Angaben des Hallenbauunternehmens eine E.L.F-typische technische Besonderheit. Anders als bei herkömmlichen Lösungen entstehe so keine kostenträchtige Wärmebrücke, erläutert das Unternehmen. Praxisgerechte Gewerbegebäude vereinen das Büro mit dem Lager und den Sozialräumen. In der Schwarzenbeker Halle sind Büro und Sozialräume daher giebelseitig mit genügend Reserven eingeplant und umgesetzt worden. Sowohl die Mitarbeiter im Büro als auch die Lager- und Bauarbeiter haben im Gebäude und auf dem Hof kurze Wege.

Damit die Halle im Lagerbereich innen hell und "freundlich" ist und es an den Arbeitsplätzen möglichst viel Tageslicht gibt, ließ das Unternehmen einen 2,5 m breiten und 18 m langen Lichtkuppelfirst verbauen. Seitlich gibt es Fensterelemente, die vom Erdgeschoss bis ins Obergeschoss reichen. Das Gebäude sieht dadurch von außen modern und funktional aus. Die Gewerbehallen wurden mit einer kompakten Bauweise der Stahlkonstruktion konzipiert, um keine unnötigen Höhen entstehen zu lassen. "Sonst muss man den ungenutzten Raum über die gesamte Nutzungsdauer der Halle unnötig mit beheizen", erläutert Kai Rathing. Diese laufenden Kosten könne man durch eine optimale Konstruktion von vornherein einsparen. Dem Unternehmen sei eine wirtschaftliche Bauweise wichtig.

Ein Lichtkuppelfirst ist 2,5 m breit und 18 m lang.

Ein entscheidender Aspekt, um den Raum bestmöglich auszunutzen, sei die spezielle und extrem kompakte Rahmenecke der E.L.F-Halle. Durch sie könne die Stahlkonstruktion deutlich niedriger gehalten werden. Daher gebe es weniger umbauten Raum, die Möglichkeiten der Nutzung seien aber gleich. Beim Kran könne eine sehr hohe Hakenhöhe von etwa 6 m genutzt werden. Dies sei vorteilhaft, um beim Anliefern das Material gut vom Lkw abheben und es dann per Kranbahn weiter in der Halle zum Lagerplatz transportieren zu können.

In der Gewerbehalle in Schwarzenbek wurde hierfür ein 5-Tonnen-Kone-Kran mit einer Hakenhöhe von etwa 6 m verbaut. Den Einbau des Krans plante E.L.F in enger Abstimmung mit der Partnerfirma Kone Cranes, sodass Kran und Halle sowie die Bauhöhen und Nutzungshöhen gut aufeinander abgestimmt sind. Im Außenbereich wurden darüber hinaus ein Waschplatz und ein Tankplatz von E.L.F geplant und in diesem Fall vom Bauunternehmen selbst ausgeführt. "Diese Arbeiten übernehmen wir gewöhnlich ebenfalls gemeinsam mit unseren Partnerfirmen", erläutert Kai Rathing.

Die Lösung technischer Besonderheiten, die aus branchenspezifischen Anforderungen resultieren, gehört häufig zum E.L.F-Gesamtpaket, berichtet Klaus Brüggemann: "Das ist gerade unsere besondere Stärke, neben den sonst üblichen Leistungen wie Baueingabeplanung, dem Aufstellen der Statik und des Brandschutzkonzeptes das Hallenkonzept gezielt auf die Nutzung zuzuschneiden", erläutert der Geschäftsführer.

Flexibilität ist auch beim Zeitplan für den Bau gefordert: Häufig warten bereits Ausrüster wie beispielsweise Maschinenbauer oder Lagereinrichter, um ihre Projekte nahtlos in der neuen Halle umzusetzen. Für den Stahlhallenhersteller sorgt dann vor Ort ein Gebietsleiter für die nahtlose Abwicklung und die termingenaue Abstimmung mit den anderen Gewerken. Bundesweit sind derzeit zwölf Gebietsleiter für E.L.F tätig. Insgesamt beschäftigt das 2002 gegründete Unternehmen E.L.F rund 130 Mitarbeiter. Seine Stahlkonstruktionen stellt es am Firmensitz im südniedersächsischen Holzminden komplett selbst her.

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