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Hochburg des Bauhandwerks

"DACH+HOLZ" lockt 45000 Besucher nach Köln

Großer Andrang: An allen Messetagen war die "DACH+HOLZ" gut besucht. Insgesamt haben sich um die 45000 Menschen in Köln über neue Produkte sowie interessante Entwicklungen der Branche informiert.

DACH+HOLZ 2018

Weitere Fotos finden Sie hier:

Köln (ABZ). – Für Dachdecker, Zimmerer und Bauklempner gab es in der vergangenen Woche nur einen "Place to be": Die "DACH+HOLZ" in der Rheinmetropole Köln. In insgesamt vier Messehallen konnten sich die Besucher über die neuesten Produkte und Entwicklungen der Branche informieren. Bereits nach 36 Std. Messe gab es von Seiten der Besucher (92 %) und der Aussteller (94 %) in der Gesamtbeurteilung Höchstnoten. Die gute Stimmung in den Gängen spiegelt sich ebenfalls in der allgemeinen Beurteilung der konjunkturellen Entwicklung der Branche wider. 73 % der befragten Besucher gehen von einem leichten bis starken Anstieg aus. Vor zwei Jahren, bei der "DACH+HOLZ International 2016", lag dieser Wert noch bei 64 %.

Die "DACH+HOLZ" in Zahlen: Mehr als die Hälfte aller Besucher waren Dachdecker.

Information über Neuheiten, persönliche Weiterbildung und Austausch mit Branchenkollegen waren die Top-3-Gründe für den Messebesuch. Jeder vierte von fünf Besuchern sah diese Ziele vollständig erfüllt. Für diesen hohen Zufriedenheitswert waren laut der befragten Besucher die Präsenz der Marktführer, die Vollständigkeit des Angebots und die Qualität der Vorträge auf dem "DACH+HOLZ"-Forum ausschlaggebend. "Köln war vier Tage lang die Hochburg des Dachdecker-, Zimmerer- und Klempnerhandwerks.

Wichtige Themen für die Branche wie Unfallprävention oder Digitalisierung bekamen hier für die Besucher angesichts der Vielzahl der gezeigten Produkte und Fachvorträge ein Gesicht mit klaren Konturen", zog Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, eine positive Bilanz über den Messeverlauf. "Schon vor der Veranstaltung hatte die diesjährige "DACH+HOLZ International" die Nationenwertung bei den Ausstellern gewonnen. 576 Firmen aus 35 Ländern nahmen teil, so viele wie noch nie. Angesichts dieser internationalen Produkttiefe erhielt jeder Besucher einen umfassenden Überblick, um seinen Betrieb zukunftssicher aufzustellen."

Hand angelegt: Viele Unternehmen setzten auf Experten, die ihre Produkte direkt in der Anwendung präsentierten.

Neben neuen Produkten bei Außenwandbekleidung, Dachdeckungen und -abdichtungen sowie Holzwerkstoffen und -fertigbau waren die täglichen Handwerkerrundgänge, das Vortragsspecial "Zukunft Dach" am Mittwochnachmittag oder die Sonderschau "Absichern statt Abstürzen" die Besuchermagnete 2018. Gerade auf der zuletzt genannten Fläche wartete ein interaktiver Mitmachparcours zum Thema Unfallprävention. Die BG Bau hatte hierfür einen zweistöckigen Dachaufbau mit Dachstuhl aufgebaut. Dachdecker, Zimmerer und Klempner konnten bei Klettertouren neue Sicherheitssysteme eigenständig ausprobieren. Zudem wurden Sicherheitstechnologien wie die Weltneuheit des ersten Anhängerkrans mit Personen-Sicherung oder Lifeline-Systeme vorgestellt.

Von 91 % der Besucher gab es für diese umfassende und lebenswichtige Präsentation Lob in höchsten Tönen. Über dieses positive und eindeutige Besuchervotum waren die beiden Trägerverbände der Messe, der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) und Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im ZDB sehr erfreut. Schließlich ist Unfallprävention eines der Hauptanliegen beider Berufsverbände.

Blick aufs Außengelände: Zwischen den Messehallen präsentierten Unternehmen wie BKL und Palfinger ihre Maschinen.

Am Ende zogen sie aus Sicht ihrer Mitglieder ein positives Schlussfazit. "Die Vielfalt der Weltleitmesse ist wirklich einmalig. Wichtig ist mir neben der Internationalität aber das Zusammenrücken der Gewerke. Denn nur wenn Dachdecker, Zimmerer und Klempner gemeinsam arbeiten, sich austauschen und Verständnis für die Belange der jeweils anderen entwickeln, können wir die Erwartungen unserer Kunden auch in Zukunft professionell erfüllen", sagte Dirk Bollwerk, Präsident des ZVDH. "Zudem legen wir unser Augenmerk auf Nachwuchssicherung.

Gut abgesichert: An zahlreichen Ständen auf dem Messegelände hatten die Besucher die Gelegenheit neue Systeme vor Ort zu testen.

Und dafür haben wir auf der Messe erstmalig Jugendbotschafter eingesetzt, die über Social Media Kanäle Schülern die vielfältigen Facetten unseres Gewerks näher bringen." Aus Sicht der deutschen und europäischen Zimmerer resümierte der Vorsitzende von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im ZDB, Peter Aicher mehr als positiv: "Die DACH+HOLZ International" wird ihrem Ruf der wichtigsten Messe für den Holzbau gerecht. Die zahlreichen interessierten Besucher machen den erkennbaren Boom im Holzbau deutlich. Themen wie Digitalisierung und Automation waren stark frequentierte Angebotsbereiche unserer Firmen und Leistungspartner. Dieser hohe Zuspruch zeigen den kontinuierlichen und ständigen Optimierungsprozess der Branche."

Die nächste "DACH+HOLZ International" findet vom 28. bis 31. Januar 2020 in Stuttgart statt.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 09/2018.

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