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Hochleistungs-Drehdurchführung

Tiltrotator mit voller Power nutzen

Von der Neuentwicklung bei Oilquick sind die Experten überzeugt: Arnold Schuh (Hydrema-Regionalleiter Süd-West), Franz Schauer (Geschäftsführer Oilquick), Martin Werthenbach (Hydrema-Vertriebsleiter) und Dirk Steffenhagen (Konstrukteur bei Oilquick).

Weimar/Steindorf (ABZ). – Es sei schon immer eine Herausforderung gewesen, die volle Hydrema-Power durch den Tiltrotator zu bringen um die speziell auf dem deutschsprachigen Markt verbreiteten Hochleistungsanbaugeräte wie Mulcher, Verdichterplatten oder Asphaltfräsen effektiv zu betreiben, teilt der Baumaschinenhersteller mit. Aufgrund zu hoher Rückstaudrücke mussten die Schläuche außen am Tiltrotator vorbeigeführt und somit auf die Vorteile des vollhydraulischen Wechslers verzichtet werden, da der Fahrer immer wieder für den Anschluss der außenliegenden Schläuche aus der Maschine steigen musste.

Franz Schauer hat sich gemäß des Firmenslogans von Oilquick "Be Better" dieser Aufgabe mit seinen Ingenieuren gestellt und eine neue Hochleistungs-Drehdurchführung entwickelt.

Mit dieser innovativen Technik ist es nun möglich, die von den Anbaugeräten benötigten Durchflussmengen von bis zu 200 l problemlos durch den Tiltrotator am Hydrema MX-17 zu bringen und somit die volle Leistung der Maschine im Zusammenspiel mit den Anbaugeräten zu erzielen.

Mit 407 l Pumpenleistung versorgt der Hochleistungsbagger von Hydrema Unternehmensangaben zufolge schwere Anbaugeräte und gleichzeitig die Bewegungsabläufe des Baggers. Somit sei es gelungen, sämtliche Funktionen des Baggers zu nutzen und gleichzeitig mit fließenden, kräftigen Bewegungen die Anbaugeräte am Tiltrotator zu betreiben.

Die Vorteile liegen laut Hydrema klar auf der Hand: keine Nebenleitungen mehr, die sich beim Einsatz verfangen können, weil sie bisher außen vorbei geführt werden mussten. Mit dem OQ-Tilt-rotator können auch schwere Hydraulik-anbaugeräte über die Hochleistungsdrehdurchführung mit den integrierten SAE-Anschlüssen problemlos betrieben werden.

Des Tiltrotators Kern ist die innovative Entwicklung von Oilquick: Die zentrale Hochleistungs-Drehdurchführung für schwere hydraulische Anbaugeräte bietet große Vorteile beim Einsatz mit dem vollhydraulischen Oilquick–Schnellwechsler. Der Tilt-rotator selbst basiert auf der Technik des Marktführers in diesem Bereich, der Firma Engcon.

Hydrema-Vertriebsleiter Martin Werthenbach ist mit dieser Innovation sehr zufrieden, denn gerade der Hydrema ist laut seiner Aussage aufgrund seiner gewaltigen Kraft prädestiniert für entsprechende Einsätze. "Unsere Armkinematik erlaubt das Arbeiten mit einem Mulcher bis unmittelbar an den Bagger heran, sodass zum Beispiel bei Bankett-Arbeiten der Bagger direkt an der Grasnarbe entlang fahren und der Mulcher trotzdem bis zur Grasnarbe arbeiten kann, wodurch das ohnehin kurze Heck der Maschine voll ausgenutzt wird und der vorbeifahrende Verkehr vollkommen ungehindert den Einsatzbereich der Maschine passieren kann."

Vergleichbare Maschinen des Wettbewerbs, die das notwendige Öl für den Mulcher bei gleichzeitig fließenden Baggerbewegungen liefern können, seien gezwungen, mit entsprechendem Abstand zur Grasnarbe zu fahren. Dadurch entstünden Einschränkungen für den vorbeifahrenden Verkehr. Bisher musste die Ölversorgung für den Mulcher über Nebenleitungen am Tiltrotator vorbeigeführt werden, was gerade bei diesen Einsätzen durch hervorstehendes Astwerk sehr herausfordernd war. Mit der Hydrema-Oilquick-Lösung sei nicht nur der Anbauwechsel von allen Anbauge-räten ohne Montage von Nebenleitungen möglich, sondern auch die Gefahr von Schlauchleitungsbeschädigungen nahezu ausgeschlossen, teilt das Unternehmen mit.

Zusammen mit dem neuen Regionalleiter für die Region Süd-Ost, Arnold Schuh, überzeugte sich Martin Werthenbach im neuen Produktionswerk von Oilquick von der Effizienz des Produkts. "Ein Kunde, der sich über Schnellwechsler oder Tiltrotatoren informieren will, findet hier alle Antworten, die er sucht", sagt der Hydrema-Vertriebsmann. Gleichzeitig freut er sich zu hören, dass in den vergangenen Wochen viele Besucher bei Oilquick auf die neue Vorführ-Einheit aufmerksam wurden.

"Wir spüren schon jetzt ein großes Interesse für diese Lösung und werden den MX17 auf die Reise schicken. Der Kunde, der sich für den Einsatz mit einem Tilt-rotator interessiert, soll die Vorzüge bestmöglich kennenlernen. Deshalb werden wir die Maschine immer mit allen Werkzeugen zu den Baustellen schicken, denn die Flottenoptimierung und damit das Einsparpotential ergeben sich, wenn man den Kurzheckbagger mit allen Optionen am Tiltrotator kennenlernen kann. Da gehört neben dem Löffel, mit dem der Aushub gemacht wird, auch die Palettengabel dazu, mit der man sich den Einsatz eines Radladers sparen kann. Wenn man zum Abschluss der Pflaster-Baustelle zum Beispiel auch noch das Einsanden des Pflasters mit dem Kehrbesen deutlich schneller erledigen kann als mit dem Handbesen und die Straßenbaustelle ruckzuck sauber gefegt ist, wird jeder Bauunternehmer über die gewonnene Zeit begeistert sein. Der besondere Clou aber bleibt, dass auch Hochleistungsrüttelplatten oder andere schwere Anbaugeräte problemlos und ohne Aussteigen über den vollhydrau-lischen Schnellwechsler betrieben werden können", schließt der Hydrema-Vertriebsleiter.

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